Heimnetzwerk einrichten – Netzwerkverkabelung testen und prüfen

Netzwerk im Haus richtig einrichten und die Netzwerkverkabelung auf Fehler prüfen. Patchpanel und Switch richtig auflegen und einbauen. Hier bekommen Sie Tipps und Tricks wie es richtig gemacht wird.

Heimnetzwerk einrichten

  1. Patchpanel einbauen
  2. Switch einbauen
  3. Switch mit Patchpanel verbinden
  4. Netzwerkverkabelung prüfen mit einem LAN Tester
  5. Einkaufsliste

Patchpanel einbauen

Nachdem Sie die Netzwerkverkabelung richtig auf das Patchpanel aufgelegt haben kann es mit dem Einbau der Patchpanel weitergehen. Das Auflegen der Netzwerkverkabelung auf das Patchpanel habe ich in diesem Beitrag beschrieben.

10 Zoll Serverschrank mit 10 Zoll Patchpanel

Schrauben Sie das Patchpanel in den 10 Zoll Serverschrank. Wenn beide Patchpanel am richtigen Platz befestigt wurden, können die Cat 7 Netzwerkkabel ordentlich mit Kabelbinder festgebunden werden. Diese Arbeit ist schnell erledigt und es sieht gleich viel aufgeräumter aus.

10 Zoll Serverschrank – Cat 7 Kabel mit Kabelbinder fixiert

Switch einbauen

Im zweiten Schritt kann der Switch eingebaut werden. Ich habe mich für zwei Switche von Netgear entschieden. Damit kann ich alle Leitungen verbinden. Es handelt sich dabei um zwei 8 Port GigaBit Switch von Netgear.

8 Port GigaBit Netgear Switch

Ich habe den Switch auf einem Adapter für einen 10 Zoll Serverschrank montiert. Die Montage habe ich mit Kabelbindern vorgenommen. Der Switch ist damit sehr gut befestigt und ich kann den Switch schnell ausbauen und austauschen. Die Montage geht schnell und einfach.

Adapter für 10 Zoll Serverschrank

Beim Einbau des Switch müssen Sie nur beachten wie lang Ihre Patchkabel sind. Meine Patchkabel sind 15cm lang und somit habe den Switch direkt über das Patchpanel montiert.

Switch und Patchpanel im 10 Zoll Serverschrank

Switch mit Patchpanel verbinden

Wenn Switch und Patchpanel fest eingebaut sind, können die beiden Geräte über die Patchkabel verbunden werden. Dafür habe ich 15cm Patchkabel verwendet. Somit bleibt der Serverschrank schön aufgeräumt und der Serverschrank wird nicht durch zu lange Kabel blockiert. Ich würde aber empfehlen 25cm Patchkabel zu verwenden. Da haben Sie etwas mehr Spielraum bei der Verschaltung von Switch und Patchpanel.

Patchkabel 15cm lang

Sie brauchen nur die Patchdosen mit dem Switch verbinden, die auch in Betrieb genommen werden sollen. Ich habe gleich alle Patchdosen mit dem Switch verbunden. Dadurch sind alle Netzwerkdosen im Haus betriebsbereit. Das ist aber nicht notwendig.

Patchkabel mit Switch und Patchpanel verbunden

Netzwerkverkabelung prüfen mit einem LAN Tester

Im letzten Schritt muss die gesamte Netzwerkverkabelung im Haus geprüft werden. Das können Sie mit einem sogenannten LAN Tester schnell und einfach erledigen. Dazu verbinden Sie den LAN Tester über ein Netzwerkkabel mit dem Patchpanel. Das Gegenstück stecken Sie über ein Netzwerkkabel in die entsprechende Netzwerkdose im jeweiligen Zimmer.

LAN Tester

Da ich nicht mehr genau wusste auf welchen Patchfeld die jeweilige Netzwerkdose (Wohnzimmer, Küche, Kinderzimmer usw.) aufgelegt ist, musste ich alle Dosen nacheinander testen. Dazu ist es von Vorteil, diese Arbeit mit zwei Mann zu erledigen. Der Erste steckt das Gegenstück vom LAN Tester in die Netzwerkdose des jeweiligen Zimmers und der Zweite sucht den richtigen Anschluss auf dem Patchpanel. Dazu werden einfach alle Patchpaneldosen nacheinander getestet. Wenn die Patchpaneldose gefunden wurde, ist das am LAN Tester zu sehen. Die Lampe „CONNECTED“ und alle 8 roten Lampen oben müssen leuchten. Wenn dies der Fall ist, wurde das Patchpanel richtig verkabelt und die Netzwerkverkabel ist in Ordnungen. Sie haben alle Adern des CAT 7 Kabels richtig mit dem Patchpanel verbunden.

LAN Tester – Cat 7 Kabel richtig angeschlossen

Leuten zum Beispiel nur 6 Lampen des LAN Testers müssen Sie die Verkabelung nochmal prüfen. Es wird wahrscheinlich ein „Dreher“ in der Verkabelung sein. Diese Netzwerkkabel muss nochmal geprüft werden.

Ganz wichtig!!! Denken Sie an die Dokumentation. Machen Sie sich Notizen auf welchen Patchfeld welche Netzwerkdose angeschlossen ist. Zum Beispiel: Dose 12 Patchpanel ist mit Netzwerkdose im Wohnzimmer verbunden. Das macht die Fehlersuche später erheblich leichter, wenn mal etwas nicht funktioniert.

Einkaufsliste

79 Kommentare
  1. Gerhard sagte:

    Danke für die Seite: Heimnetzwerk einrichten! Handfest und verständlich – wie die Kabel gezogen und verdrahtet werden!
    Ein Netzwerk braucht auch mein künftiges Haus, dazu benötigt man aber vor der Verteilung die Aufbereitung!
    Du hast zwei Switch’s genommen; wie werden diese von einem Router versorgt?
    Wie kann ich VoIP Telefone sinnvoll anschliessen oder sollte ich doch noch ISDN installieren?
    Es bleiben noch so viele Fragen – auf den Punkt: wie kann ich mich in diesen Dingen wirklich schlau machen?
    Auf einer anderen Seite zeigst Du, wie SAT-TV über ein IP-Netz geleitet werden kann; wie kann am Fernseher (über LAN angeschlossen) der Zentralen mitgeteilt werden, welcher Sender ins Netz gestellt werden soll?

    Mir sind die Informationen nicht vollständig genug! Kannst Du mir weiterhelfen?

    Danke, Gerhard

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo Gerhard,

      schön das du meinen Blog gefunden hast. Der Artikel über die Netzwerkverkabelung wird in letzter Zeit sehr oft gelesen. Natürlich kann ich dir da weiterhelfen. Kein Problem. Die zwei Switche werden untereinander mit einem Netzwerkkabel verbunden. So hast du schon die Kommunikation unter den Switchen hergestellt. Jetzt kannst du einfach ein einem Switch den Router stecken. Somit liegt auch das Internetsignal an allen Netzwerkdosen im Haus auf.

      Für die Telefonie würde ich folgendes vorschlagen. Ich kann dir empfehlen eine Fritzbox zu kaufen. Diese Fritzbox sollte eine integriert DECT Basisstation haben. Die Fritzbox fungiert auch gleichzeitig als Router, stellt Internet und Telefonie bereit. In der Fritzbox wird VoIP gemacht. Dafür musst du dir nur den passenden Anbieter suchen. Die meisten Anbieter gehen heute über VoIP. ISDN Anschlüsse gibt es für private Nutzer nur so selten. Das ist ein der Vermittlungszentrale der Provider zu teuer. Mit VoIP lässt sich das alles kostengünstiger realisieren. Der Komfort vom ISDN bleibt bestehen. Du bekommst auch mehrere Nummern und kannst gleichzeitig telefonieren. Ich verwende auch eine Fritzbox mit VoIP. Das gut an der Fritzbox ist, dass du deine schnurlosen Telefone dort einfach anbinden kannst. Du brauchst praktisch nur noch das Handtelefon. Eine Basisstation für das Handtelefon ist nicht mehr notwendig, weil du deine Handtelefone einfach mit der Fritzbox verbinden kannst. Das ist sehr komfortabel, spart Geld in der Anschaffung (da nur das Handtelefon gekauft werden muss und nicht noch die Basisstation) und lässt sich sehr einfach einrichten.

      Die Sache mit SAT über IP ist etwas „komplizierter“. Dein Fernseher muss natürlich diese Sache unterstützen. Für Tablet, Smartphone, PC usw. ist das kein Problem, da du einfach eine Software (App) installierst. Diese Software fängt den Stream auf, der in dein Netzwerk eingespeist wird. Mit der Software kannst du dann die Sender wechseln. Ob dein Fernseher dieses Verfahren schon unterstützt kann ich dir nicht genau sagen. Ich habe gehört, dass es mit einigen Geräten von Loewe funktionieren soll. Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit. Raspberry Pi in Verbindung mit XBMC. Damit kannst du TV Streams anschauen. Wie das Streamen über XBMC eingerichtet wird habe ich auf meinem Blog noch nicht beschrieben. Aber schaue dir doch mal den Artikel zum Raspberry Pi (https://my-digital-home.de/hardware/dlna-media-server-bauen-und-einrichten-gut-und-guenstig-mit-raspberry-pi/) an. Damit kannst du noch viel mehr machen als „nur“ TV schauen.

      Schöne Grüße aus Berlin.

      Antworten
  2. Thomas sagte:

    Hallo,
    das ist eine sehr gute Anleitung vielen Dank dafür.
    Trotzdem habe ich eine Frage.Wie lang darf das Kabel zwischen Serverschrank und Router sein.
    Oder spielt die Länge keine Rolle ich habe einen Abstand von 15m.

    Danke,Thomas

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo Thomas,

      das Kabel zwischen Router und Serverschrank darf natürlich eine bestimmt Länge nicht überschreiten. Die Grenze liegt bei 100 Meter. Deine 15 Meter stellen überhaupt kein Problem da.

      Gruß

      Antworten
  3. Simon sagte:

    Die Anleitung ist sehr verständlich aufgebaut. Eine kleine Anmerkung vielleicht: Durch die ungemanageden Switches machst du dir einen ordentlichen Flaschenhals rein. Ist bei normalen Datenmengen wahrscheinlich egal aber zukunftssicher ist das eher nicht.
    Ich würde einen gemanageden switch alá cisco sg300 oder zyxel GS1910-24 empfehlen. Wenn Geräte direkt im Keller angeschlossen werden (NAS etc.) evtl. auch was größeres mit 36 Ports.

    Mit solchen Switches hast du gewährleistet dass du dein Gigabit-Netz auch nutzen kannst und kannst auch so nette Features wie Link-Aggregation nutzen. (Zusammenfassen von zwei LAN-Ports zu einer logischen Leitung. Ist bei den meisten NAS mittlerweile möglich).

    Man braucht ein bisschen mehr wissen um mit der Web-Oberfläche des Switch umzugehen aber die Bedienungsanleitung und Google hilft da in der Regel. ;-)

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo Simon,

      da hast du natürlich Recht. Ein gemanageden Switch würde die bessere Wahl sein. Nur ist die Frage, ob der „normale“ Nutzer Funktionen wie Port-Mirroring, Trunking usw. benötigt. Von der Einrichtung ganz zu schweigen…

      Antworten
  4. Andreas sagte:

    Hi und danke fuer die interessante Seite. Sehr informativ und anschaulich dargestellt. Auch die anderen verwandten Themen. Darf ich dennoch ein paar Fragen loswerden?
    Im Haus ist bei mir CAT7 Kabel verlegt, welches Patchpanel soll ich denn kaufen? CAT6? CAT6a? Zweite Frage: eigentlich liebäugele ich mit dem von der c’t „empfohlenen“ Zyxel 1910-24 Switch (ich habe ca. 24 Dosen zu versorgen, 12 im Keller, 12 im EG). Aber leider, leider…. ist der Platz an der Wand, wo ein Netzwerkschrank dafür hinkommen sollte, um 2cm zu schmal, es passt vermutlich kein 19″ Netzwerkschrank hin. Wie „doof“ ist es denn, stattdessen 2 12er oder 2 16er Switches zu kaufen und das 10″ Format zu nutzen? Spricht was dagegen? Vielen Dank schon mal im voraus… lg, andreas.

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo Andreas,

      du kannst das CAT7 Kabel ohne Probleme auf ein CAT6 Patchpanel auflegen. Ein CAT6 Kabel oder Patchpanel reicht völlig aus. Die Geschwindkeit wirst du gar nicht ausreizen. Da gibt es auch in Zukunft keine Probleme. Der Zyxel Switch macht einen sehr guten Eindruck. Es handelt sich um ein „Managed“ Swicht. Diesen kannst du konfiguriren. Den kann würde ich auch empfehlen. Beim Switch sollte man darauf achten, dass er etwas hochwertiger ist. Der Zyxel sieht ganz danach aus. Die Switche in meinem Beitrag funktionieren, könnten aber durch bessere ausgetauscht werden. Das 10″ Format kannst du bedenkenlos einsetzen. Wenn es den Zxyel noch als 16 oder 12 Port gibt, machst du nichts falsch.

      Antworten
  5. Martin sagte:

    Hallo,
    das ist eine spitzen Anleitung! Eine Frage habe ich aber noch, wenn man nach Erdung für solche Heimnetzwerke googelt findet man allerhand Beiträge aus den Jahren 2007/08. Für mich hört sich das meistens recht kompliziert an. Ist denn eine Erdung tatsächlich nötig, weil im schlimmsten Fall sogar das Haus abbrennen kann, oder ist es in Wahrheit überflüssig? Danke!

    Antworten
    • admin sagte:

      Eine Erdung des Panels ist nur dann sinnvoll, wenn alle Kabel und CAT5-Dosen durchgängig geschirmt sind und die Schirmung überall „aufgelegt“ ist.
      Abbrennen wird dein Haus wahrscheinlich nicht. Wenn du nicht erdest sucht sich die Ausgleichströme einen anderen Weg. Also über die Elektronik der Endgeräte. Es kann dann passieren, dass ein Netzteil vom Monitor, Rechner usw. kaputt geht.

      Antworten
  6. Robin sagte:

    Hallo,
    wenn ich z.B.
    auf das obere Panel Leitungen vom OG
    und auf das untere Panel Leitungen vom EG gelegt hab
    und der Serverschrank im Keller ist,
    wie kriege ich es dann hin, das ich WLAN auf allen 3 Etagen habe (durch die Decken funktioniert nicht) und
    mein Telefon und Computer (eins von beiden) an jeder Dose verwenden kann?

    vielen vielen dank

    Robin

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo,

      du solltest dein WLAN über einen Repeater verbessern. Dazu habe ich auch einige Artikel geschrieben. Hier findest du Tipps und Hinweise, wie du dein Haus optimal mit WLAN versorgst.
      WLAN Empfang verbessern

      Antworten
  7. Armin sagte:

    Hallo, erst einmal vielen Dank für die super Anleitung!!
    Wieso benötigst du zwei Patchpanele? und wieso 2 Switche (8-Port)? Ich werde nicht mehr als 12 Netzwerkanschlüsse in den verschiedensten Zimmern benötigen. Reichen dann jeweils 1 Patchpanel und 1 Switch aus?

    Vielen Dank und Grüße
    Armin

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo,

      wenn du nicht mehr als 12 Netzwerkanschlüsse benötigst, reicht ein 12 Port Patchpanel. Dann würde ich dir empfehlen, auch ein 12 oder 16 Port Switch zu nehmen. So kannst du auch alle Leitungen auflegen.

      Antworten
      • Armin sagte:

        Super! Ich würde mehr benötigen, wenn ich meine Telefone noch an die Netzwerkbuchsen anschließen würde. Es sind ISDN-Telefone, die derzeit über eine Telefonanlage (Eumex 800V) gesteuert werden. Kannst du mir da eine Lösung anbieten, ohne auf VoIP umstellen zu müssen. Gibt es eine Lösung ALLES (sowohl Internet, als auch Telefon) über dieses von dir oben beschriebene Netzwerk zu steuern? Im Idealfall sollte in allen drei Stockwerken eine andere Rufnummer erreichbar sein. Bisher waren die Telefone über einen Adapter an die Netzwerkbuchsen angeschloßen, die dann in die Telefonanlage liefen (nur die 3 benötigten Netzwerkbuchsen sind zusammen gelaufen). Hört sich kompliziert an, aber würde gerne eine Lösung finden…

        Vielen Dank noch einmal!

        Gruß
        Armin

        Antworten
  8. Nils sagte:

    Hallo und herzlichen Dank für diesen Blog!

    Wir bauen gerade und ich wende mich von allen herkömmlichen Antennenkabeln etc ab und verlege rein Cat7. Ins Wohnzimmer lege ich doppelt – 1 für TV, ein für Telefon und I-Netradio etc. soweit zumindest gedacht.

    Jetzt fiel mir auf, dass ich ja den Router eigentlich schon im Keller benötige…kann ich nach dem Router z.B noch eine Fritzbox im Wohnzimmer anschließen, an der ich dann die DECT-telefone betreibe? Basis im Keller wird doch dann eng mit der Telefonie im Dachgeschoss…oder regelt sich das auch durch einen Repeater?

    Bin leider dochzu unbewandert und freue mich über eine Info, wie ich mein Telefonproblem lösen kann.

    Könnte ja auch das eine Cat7-Kabel ins WZ als Basis nutzen, dort Fritzbox ran, andere Leitung zurück in Keller und ab dort verteilen. Dann könnte ich über die fritzbox im WZ verteilen auf tV, telefon, radio etc. macht das ggf Sinn oder baue ich mir das zu kompliziert auf?

    Danke und Grüße aus Köln

    Nils

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo,

      du kannst nach dem Router noch eine FritzBox anschließen. Das ist kein Problem. Du muss sie nur richtig konfigurieren. Die DECT Telefone schließt du doch an der FritzBox an. Dann sollte es keine Empfangsprobleme geben. Ich würde die FritzBox im Wohnzimmer aufstellen. Da kannst du viele gute Funktionen einsetzen. Media Server usw.

      Antworten
  9. Stefan Seemeyer sagte:

    Hallo,

    erstmal Danke für die tolle Anleitung. Ich habe eine Frage bzgl. deiner Anleitung. Wo hast du denn den Router angeschlossen? Die beiden Switchs sind ja komplett mit dem Patchfeld verbunden. Ich dachte immer man geht aus dem Patchfeld raus, verbindet mit dem Switch und braucht dann immer noch ein freies Kabel aus dem Switch zum Router (Fritzbox).
    Wenn ich an einer Netzwerkdose im Haus eine Telefon anschliessen möchte, gehe ich dann aus dem Patchfeld direkt in die Telefondose der Fritzbox?

    Besten Dank

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo,

      du musst die Fritzbox direkt mit dem Switch verbinden. Damit hast du das Signal der Fritzbox im ganzen Haus verteilt. Zum Testen gehst du aus dem Patchfeld, wo das Telefon angeschlossen, direkt in die Telefondose der Fritzbox. Wenn das funktioniert, kannst du versuchen, ob es auch über den Switch funktioniert.

      Viele Grüße

      Antworten
  10. Klaus sagte:

    Hallo alle!

    Danke für die Erläuterungen. Das hilft mir sehr.

    Mittlerweile ist unsere Sanierung vorangeschritten, und mir stellen sich ein paar weitere Fragen, bei denen Ihr mir hoffentlich behilflich sein könnt.

    1. Macht es einen Unterschied, ob ich ein Pachtfeld mit 24 (36) Ports oder zwei Patchfelder mit je 12 (18) Ports verwende?

    2. Wenn ich aufgrund der Vielzahl an Netzwerkanschlüssen/-kabeln zwei Switches benötige,
    a) muss ich die Switches dann auch untereinander verbinden?
    b) muss ich den Router dann an beide Switches anschließen oder nur an einen (und die Verbindung der Switches untereinander (s. Frage a)) regelt den Rest)?

    3. Unser Internetzugang soll über den Kabelanschluss erfolgen. Der Kabelhausanschluss befindet sich im Keller, sodass dort auch Serverschrank, Pachtfeld(er) und Switch(es) installiert werden sollen. Der Router soll allerdings nicht im Keller, sondern im 1.OG untergebracht werden, damit auch die Bewohner im 2.OG ohne allzu große Übertragungseinbußen eine WLAN-Verbindung zum Router herstellen können. Außerdem kann dann dort die Telefonbasis an den Router angeschlossen werden. Aus meiner Sicht würde das bedeuten, dass ich
    a) ein Kabel vom Kabelhausanschluss (Keller) zum Router (1.OG) legen muss;
    b) ein Kabel vom Router (1.OG) zum Switch (Keller) legen muss.
    Ist das korrekt? Ist das möglich? Gibt es bessere Lösungen?

    Bin wieder für jede(n) Hilfe/Rat dankbar!

    Grüße
    Klaus

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo Klaus,

      ich möchte mal auf deine Fragen antworten.

      1. Eigentlich macht es keinen Unterschied. Nur das du die zwei Patchfelder verbinden muss. So gehen dir zwei Ports zum Verbinden verloren.
      2. Die Swichte muss du verbinden. Vielleicht haben sie sogar einen Uplink Anschluss. Wenn das nicht der Fall ist, verbindest du sie ganz normal. Die Router brauchst du nur in einen Switch stecken, solange diese ordentlich verbunden sind.
      3. Wenn du dein Internet über Kabel betreibst, muss die den Router mit einem Koaxialkabel verbinden. Vom Router kannst du dann mit einem normalen Netzwerkkabel in den Switch. Ich würde versuchen den Router in den Keller zu stellen. Arbeite mit Repeater. Wenn die WLAN Verbindung jedoch zu schlecht ist, muss die den Router in das 1. OG stellen. Dann vom Keller ein „Internetkabel“ zum Router und wieder ein Netzwerkkabel zurück zum Switch.

      Viele Grüße

      Antworten
  11. Rainer sagte:

    Hätte auch mal eine Frage.

    Ich baue auch neu und überlege ein Patchfeld in den Spitzboden über dem OG zu montieren, dann einen Switch dran und das gleiche nochmal im Keller für EG/KG.

    Der Router kommt in den Keller, der Kellerswitch dann mit Verbindung zum Dach-Switch.

    Ich sehe jetzt einen Flaschenhals zwischen Keller und Dach Switch oder meint Ihr das würde man nicht merken.

    Zur Verbesserung des WLAN wäre dann einfach ein Accesspoint am Switch im Dach möglich. Das bringt bessere Leistung als ein Repeater (der halbiert)

    Danke für Antworten
    Rainer

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo Rainer,

      wie du 1GBit Kabel verlegst, wird da höchstwahrscheinlich kein Flaschenhals entstehen. Es kommt immer auf die Anforderungen an. Kopierst du den ganzen Tag große Dateimengen? Sicher nicht. Für normales Surfen, HD Streaming und Co. brauchst du dir keine Gedanken machen.

      Viele Grüße

      Antworten
  12. Karsten sagte:

    Hallo, erst einmal vielen Dank für deine Anleitung, wir fangen nächstes Jahr zu bauen und durch Deine Anleitung habe ich schon einiges dazu gelernt :o) . Ich hätte mal eine Frage zur Technik und zwar dachte ich mir folgendes: Im HWR ist der Anschluss der Telekom, daran kommt das VDSL Modem/Router der Telekom, daran möchte ich einen Synology RT1900AC Wlan Router anschließen welcher aber im Flur steht, von dem Router aus geht dann wieder ein Kabel zurück in den HWR woran an wie bei Dir ein Switch hängt welcher auf das Patchpanel im Serverkasten geschaltet ist. Am Synology Router im Flu hängen dann per LAN Kabel noch die Alarmanlage und eine Homematic CCU2 wegen des besser zu erwartenden Wlan und Funkempfang. Am Switch (mit POE) im HWR hängen auch noch 3 POE Kameras und eine Synology NAS. Wäre meine Überlegung so ok? Reicht es aus, wenn ein Lan Kabel vom Flur am Synology Router zurück zum Switch geht? Möchte halt mit dem Synology Router auch alle Sicherheitseinstellungen für das Wlan und LAN Netzwerk verwalten und später auch noch einen VPN Zugang einrichten…

    Antworten
    • admin sagte:

      Halo Karsten,

      Punkt 1: DSL Router im HWR und Synology WLAN Router im Flur
      Du kannst natürlich den Synology WLAN Router im Flur aufstellen. Wenn sich das Kabel einfach zu verlegen lässt, würde ich das auch so machen. Die zweite Möglichkeite wäre, du setzt einen WLAN Repeater ein. Das kann ich auch empfehlen. In einem Einfamilienhaus wird der WLAN Empfang in den oberen Etagen deutlich schlechter. Das Problem lässt sich mit einem WLAN Repeater lösen. Genug Artikel dazu findest du hier, unter der Kategorie „WLAN“.

      Punkt 2: Homematic
      Ich würde alles zentral im HWR unterbringen. Am besten einen Serverschrank dafür nutzen. So hast du alles an einer Stelle. Den WLAN Empfang kannst du mit Repeatern verbessern. So würde ich das machen. Alles gebündelt an einer Stelle sieht später auch viel beeindruckender aus :-), als alles dezentral. Einen schönen Serverschrank mit vielen Geräten und blinkenden LEDs – traumhaft.

      Beste Grüße

      Antworten
  13. Mathias sagte:

    Hallo! Zu erst einmal vielen Dank für die tolle Anleitung. Ich habe mir mein Heimnetzwerk genau wie von Ihnen beschrieben im Keller aufgebaut. Die Telekom ist ebenfalls mit dem Hausanschluss durch den Keller gekommen. Das Haus hat 2 Vollgeschosse und den Keller. Im 1 OG soll noch ein Faxgerät und ein Wireless Access point installiert werden. Meine Frage: Ist im Keller nicht ein preiswerter Router ohne besondere Funktionen ausreichend? W-LAN brauche ich im Keller nicht. Lediglich der Switch muss mit dem Internet verbunden werden um das Signal auf die Dosen zu verteilen. Als Access point im 1 OG würde ich dann einen hochwertigen Router installieren. An diesen kann dann das voip Telefon und das Faxgerät angeschlossen werden. Des Weiteren kann der Wireless Access Point im 1 OG und im EG für eine gute W-LAN Verbindung sorgen.

    Sehe ich das so richtig? Über eine Antwort würde ich mich freuen

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo,

      natürlich kannst du im Keller einen einfachen Router installieren. Das WLAN würde ich auch nicht im Keller installieren. Schalte das WLAN im 1 OG und 2 OG aktiv. Für einen besseren WLAN Empfang kannst du auch mit WLAN Repeatern arbeiten.

      Viele Grüße

      Antworten
  14. Christian sagte:

    Hallo, auch ich habe eine Frage, oder zwei.
    Werde dieses Jahr bauen und möchte dementsprechend das Haus auch ein klein wenig vernetzen. Frage 1. Warum werden die Kabel die aus dem Haus kommen in ein Patchpanel geführt und danach in den Switch? Warum der Umweg und nicht direkt in den Switch?
    Frage 2. ich möchte meine Fritzbox auch in den Keller stecken. Wie sieht es da mit der DECT Verbindung im OG aus? Nicht so gut oder? Was für Möglichkeiten gibt es da?

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo,

      die Netzwerkkabel sollten auf dem Patchpanel aufgelegt werden, damit du eine ordentliche Verkabelung hast. Das Patchpanel am besten noch erden. Rein theoretisch könntest du auch einen Netzwerkstecker direkt an das Netzwerkkabel krimpen. Das würde ich aber nicht empfehlen. Das Auflegen der Netzwerkkabel auf ein Patchpanel ist die bessere Möglichkeit.

      Du könntest die Fritzbox auch im ersten OG anschließen. Für das WLAN und DECT wäre das sicher die bessere Variante. Ich denke, dass du mit dem DECT weniger Probleme hast.

      Antworten
  15. Sascha sagte:

    Hallo,
    ein sehr toller Blog. Ich werde diesen als Richtlinie benutzen um mein LAN Aufzubauen.
    Ich habe ein Paar Fragen in der Hoffnung das Du dazu was sagen kannst. :-)
    1: Ausgangssituation ist eine Bestandsimmobilie bei der wir das OG und den Spitzboden kaufen. Beides ist durch eine Holzbalkendecke voneinander getrennt. Ich habe vor, da es nicht anders geht, den Netzwerkschrank in den Spitzboden zu stellen. Es wird ein 19 Zoll Schrank mit 9 Höheneinheiten. Darin enthalten wird sein. Eine RS815 (mit 3 lüftern an der Rückseite (von Synology). 3 Raspberry pi lüfterlos / 3 mini audioverstärker lüfterlos. 1 mal 8 Port Switch / 1 mal 24 Port Switch beide Lüfterlos. 24 Port Patchfeld. 1 Steckerleiste und evtl ein DSL Modem und ein Router (je nach Schrankart offen oder geschlossen)
    Frage: 1.a: Siehst Du Probleme darin diesen Schrank im Spitzboden stehen zu haben ? Der Spitzboden ist gedämmt, hat aber natürlich andere Klimatische Bedingungen als ein Kellerraum.
    1.b: sollte oder muss ein Lüfter eingebaut werden die Warme Abluft aus dem Gehäuse transportiert ?
    Frage 2. In Abhängikeit zu Frage 1a und 1b. Sollte es ein offener (also nur Schienengerüst) oder „geschlossener“ (wie in deinem Beispeiel) Schrank sein? Ich habe grundsätzlich immer Angst vor Überhitzung. (Aber diese ist vielleicht unbegründet. (Netzteilhitze Betriebshitze Lüfterhitze des NAS etc)
    Frage 3. Verkabelung in der Zwischendecke. Wobei ist bei der LAN Verkabelung mit Verlegekabel innerhalb der Zwischendecke zu achten ? Muß ich leerrohre verwenden oder darf ich die Kabel ohne verlegen ? Sollte ich Kabelbinder bzw Kabelaufhänger nehmen um sie entlang der Trägerbalken zu verlegen? Woraus ist beim kreuzen oder parallel legen zu Stromleitungen zu achten ? Besteht Brandgefahr durch das Erdungsproblem von dem ich immer wieder lese ? Wie Erdet man die Verkabelung ? Bzw. Wann ist es notwendig / vorgeschrieben und wann nicht ? Reicht es nicht den Netzwerkschrank bzw das Patchfeld zu erden ? Wenn ja was ist die Beste möglichkeit dazu (zubehör)?
    Frage 4: Brauche ich noch etwas an Werkzeug außer dem beschriebenen Set, welches Du benutzt hast ?

    Ganz lieben Dank für eine Antwort vorab.

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo,

      ich möchte deine Fragen beantworten. Du solltest dir aber noch eine andere Meinung einholen. Elektrotechnisch bis du beim Fachmann besser beraten.

      Du kannst natürlich all deine Geräte auf dem Spitzboden unterbringen. Probleme wirst du wahrscheinlich mit der Wärmeentwicklung bekommen. Ich würde versuchen, dass du die warme Luft irgendwie aus dem Serverschrank bekommst. Deine Geräte sind fast alles lüfterlos. Trotzdem entsteht Wärme und die kann schlecht abgeleitet werden. Ich könnte mir vorstellen, dass es im Sommer schnell sehr warm in diesem Serverschrank werden kann. Für den PI gibt es so kleine Alu-Kühlkörper. Die würde ich vorab montieren. Versuche einen Lüfter in den Serverschrank zu bauen. Ich würde einen geschlossenen Serverschrank bevorzugen. So sind die Geräte auch besser vor Staub und Schmutz geschützt.

      Der Verlegen der Kabel ist mit Leerrohren die beste Wahl. Die Kabel sind dadurch zusätzlich geschützt. Wenn ich eine neue Verkabelung plane, würde ich auf Leerrohre nicht verzichten. Wenn ich technisch nicht anders geht, muss du die Leerrohre weglassen. Die Verlegekabel sind dicker und robuster als normale Netzwerkkabel. Die halten schon ganz gut was aus.

      Das Patchpanel und den Serverschrank solltest du auf jeden Fall erden. Frage zur Sicherheit einen Elektriker. Das Kreuzen von Strom und Netzwerkkabel sollte eigentlich nicht solch große Auswirkungen haben. Die Verlegekabel sind sehr gut geschirmt. Wenn du es vermeiden kannst, kreuze nicht. Ob du beim Kreuzen Qualitätseinschränkungen bemerkst, kann ich dir nicht sagen. Das würde ich auch mit einem Elektriker besprechen.

      Beste Grüße und viel Spass beim Bauen. Dein Vorhaben hört sich sehr interessant an.

      Antworten
  16. Anonymous sagte:

    Seit wirklich klasse aus.
    Wie bekommt denn der Switch Strom? Gibt es die Möglichkeit ein NAS-Server in den Servierschrank zu integrieren?

    Liebe Grüße

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo,

      ich habe im Serverschrank auch eine Steckdose integriert. Darüber werden alle Geräte versorgt. Du kannst natürlich auch einen NAS Server in den Serverschrank stellen. Das ist kein Problem.

      Antworten
  17. Peter sagte:

    Hallo,
    Das mit dem Netzwerk ist mir alles klar aber gibt es einen grund warum die Kabel nicht direkt auf Switchpanel gelegt werden?
    Und wenn ich meine Fritzbox im Wohnzimmer statt im Keller aufstellen möchte brauche ich dann extra eine Zuleitung (internet Voip) und wieder eine zurück zum Switch oder?

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo,

      das Patchpanel ist dafür da, dass die Verlegekabel auf diesem Patchpanel aufgelegt werden. Von dort wird die Verteilung über den Switch vorgenommen. Du kannst deine Fritzbox einfach im Wohnzimmer an eine Netzwerkdose stecken. Du muss nur darauf achten, dass du die WAN Leitung an die richtige Dose aufschaltest. Das kannst du wunderbar mit dem Patchpanel und Switch steuern.

      Antworten
      • Peter sagte:

        Hallo,
        Ja aber brauch ich da nicht eine zweite Leitung? Ich brauch doch einmal Telefon und müsste dann einmal wieder zurück zum Switch oder?

        Antworten
  18. Anonymous sagte:

    Ich Lese jetzt zum Gefühlt 10 Mal Repeater in diesen Kommentaren
    Ein rein verstärktes Netz nur über Repeater und einen Zentralen Ap wird nach dem zweiten oder dritten Repeater langsamer!! Wenn man schon neu baut oder Renoviert dann sollte man direkt an jede Netzwerkdose ein Cat.7 Dublex Kabel Legen sodass man pro Dose Zwei Anschlüsse hat und dann pro Etage einen oder zwei Ap’s anschließen alle mit gleicher SSID, gleichem Passwort und gleichem Kanal dann wählt der Client automatisch das stärkste Signal!
    Dadurch hat man nicht wie in einem repeateten Netz Verluste nach einem oder zwei Repeatern und Ap’s bekommt man schon ab 10 € also nicht teurer als ein Repeater!
    Und man muss bedenken in Altbau Häusern schafft es ein Ap oder Router oft nicht in die darüber oder Darunterliegende Etage! Da nutzt auch kein Repeater etwas wenn der noch nicht mal ein Signal empfängt!

    Antworten
  19. Chris sagte:

    Hallo. Ich habe meine CAT7 Verlegekabel welche vom jeweiligen Raum zum HWR verlaufen in den Zimmern auf eine Netzwerkdose aufgelegt und im HWR an einen Netzwerkstecker gekrimt (jeweils TIA-568b). Im HWR kommen die Stecker direkt an einen 8PortSwitch. Den verbinde ich mit den Router. Die Geräte in den Zimmern sollen an die Netzwerkdosen. Muss ich hier auf irgendeine Bezeichnung der restlichen Kabel achten? Typ A, Typ B, Patchkabel, Twistet Pair….. Oder ist das dann egal?

    Antworten
  20. Christian sagte:

    Moin,

    sehr cooler Beitrag.
    Ich habe eine Ähnlich Konstellation. nur 5 Lankabel (cat7) Hauswirtschaftsraum.
    Könnte ich nicht einfach an dem Kabel ein Stecker crimpen und alle in einen Switch packen. Funktioniert das nicht?

    VG
    Christian

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo Christian,

      bei 5 Kabeln kannst du das auch so machen. Stecker crimpen und in den Switch stecken. Vielleicht kannst du auch fertig konfektionierte LAN Kabel verwenden. Das muss du nicht crimpen.

      Viele Grüße

      Antworten
  21. Christian sagte:

    Vielen Dank für die Info,
    Mit dem fertig konfektionierte LAN Kabel geht leider nicht mehr, da diese beim Hausbau so fertig hinter die Wänder gelegt wurden und mit den Netwerkdose schon an die Wand gebracht wurden. Fehlt nur noch das 2. Ende im HWR. Nur ich hab gelesen das die cat 7 kabel sich nicht so einfach crimpen lassen wie cat 5 oder cat 6, da die Kabel wohl dicker sind.

    Antworten
  22. Daniel sagte:

    Gestern hatte ich hier einen Beitrag verfasst der auch hier stand. Wurde dieser eventuell unbeabsichtigt gelöscht? :)

    Antworten
  23. Gastleser sagte:

    Netter Beitrag. :)

    Ich habe es vor zwei Jahre ähnlich gemacht. Jedoch hätte ich einen Schrank verwenden sollen. Ich habe derzeit Patchpanel und Switch an die Wand montiert. Der Schrank wäre aufgeräumter und ich könnte dort mein NAS unterbringen. Vielleicht baue ich die Tage um.. ;)

    Ungünstig ist in meinem Fall, dass ich die Fritzbox wegen DECT und WLAN ins EG hochholen mußte. So versorgt ein Kabel aus dem Keller über eine Doppeldose die Fritzbox und über einen LAN-Port geht das Signal wieder in den Keller an die Verkabelung. So hängt fast das ganze Haus an einer Buchse dran. Nicht ganz optimal aber mir fiel nichts besseres ein. Falls da jemand einen Tipp hat wie man es ggf. anders aufziehen könnte wäre das ganz nett.

    Antworten
  24. Hannes sagte:

    So weit verständlich. Nur: wo wurde dann der Internetanschluss angeschlossen (z.B. Kabelmodem => Router) Der Router muss ja wohl in den Switch? In welchen bei zweien?

    Antworten
  25. Mirek sagte:

    Hallo

    finde die Anleitung richtig gut.
    Hab gerade mein Verkabelung plan fertig.
    Habe ein haus an dem andere haus angebunden ist. Im dem ersten haus ist die UM anschluss und natürlich der modem.
    Von dem modem möchte ich kabel in das andere haus legen wie viel das weiß ich noch nicht nur eine oder doch zwei drei zu dem server schrank.

    Laut meine verkabelung plan komme ich auf 30 kabel für lan dose, 3 kabel für acces points und zwei kabel für kamera.

    Ich glaube da reicht mir das nicht was du montiert hast.

    Welche schrank und welche patchpanel und welche switch würdest du mir epfehlen und wie genau kann ich das verkabeln und mit dem modem in dem anderen haus verkabeln nur ein kabel oder doch mehr.

    Interesat ist natürlich auch die sat ip aber kann ich den lankabel auch ins serverschrank legen oder muss es an modem dran.

    Für antwort bin ich sehr dankbar.

    Antworten
  26. Oliver sagte:

    Hallo,

    du hast die Adernpaare von der Folienschrimung befreit, so dass die Adernpaare „ohne Schirm“ die letzten zwei, drei cm nebeneinader liegen, bevor sie auf die Klemmen gehen. Es gibt da auch Puristen, die empfehlen, die Adernpaare unbedingt mit der Folienschirmung bis zur Klemme gehen zu lassen, und nur den letzten cm mit der Nagelschere abzumanteln, den Teil eben, der dann in die Klemme gedrückt wird. Das geht schon, wenn man sich pro Kabel eine halbe Stunde Zeit nimmt, aber ist die Zeit auch sinnvoll investiert oder ist diese fehlende Abschirmung im Gesamtsystem vernachlässigbar?

    Antworten
  27. Thomas sagte:

    Hallo,dein Blog ist prima!
    Ich habe auch einige Fragen:
    In unserem Einfamilienhaus kommt der Telefonanschluß auch im Keller an.
    Welches Kabel empfielst Du von der Telekombox (Hausanschluß) zum Router?
    Ich möchte unsere 1&1 Fritzbox 7490 im Wohnzimmer stehen lassen und im Keller einen zweiten Router (der mit dem Hausanschluß verbunden ist) an den Switch/Server hängen und von dort hoch zur Fritzbox, ist das ein Problem für den 1&1 Anschluß wenn ein Router vor der Fritzbox hängt?
    Als wir vor 10 Jahren gebaut haben hat uns der Elektriker Cat5 Kabel verlegt, reicht das von der Übertragungsrate überhaupt aus?
    Viele Grüße,
    Thomas

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo,

      vielen Dank für dein Lob. Ich möchte auf deine Fragen antworten.

      Welches Kabel empfielst Du von der Telekombox (Hausanschluß) zum Router?
      – Hier würde ich ein normales Cat7 Kabel empfehlen. Ein Cat5 Kabel reicht definitiv auch aus.

      Ich möchte unsere 1&1 Fritzbox 7490 im Wohnzimmer stehen lassen und im Keller einen zweiten Router (der mit dem Hausanschluß verbunden ist) an den Switch/Server hängen und von dort hoch zur Fritzbox, ist das ein Problem für den 1&1 Anschluß wenn ein Router vor der Fritzbox hängt?
      – Es ist kein Problem, wenn der Router vor der Fritzbox hängt. Du muss dann nur entsprechend deine Fritzbox konfigurieren. Die Fritzbox holt sich das Internet von deinem Router und nicht direkt aus dem WAN.

      Als wir vor 10 Jahren gebaut haben hat uns der Elektriker Cat5 Kabel verlegt, reicht das von der Übertragungsrate überhaupt aus?
      – Wenn du das Kabel vor 10 Jahren verlegt hast, sollt Cat5 Gigabit tauglich sein. Damit kannst du HD Videostreaming und alles andere problemlos durchführen.

      Beste Grüße

      Antworten
  28. Naumann sagte:

    Hallo,
    danke für den umfangreichen Beitrag.
    Ich bin aber etwas stutzig bei der Aufklemmung der LAN-Kabel am Patch-Panel geworden. Ich vermisse das Auflegen des äußeren Schirmgeflechts auf die Schirmschiene (z.B. per Nutzung der metallischen Zugentlastung).
    Ein „offener“ Schirm ist wirkungslos. Sicherlich ist die digitale Übertragungsform unempfindlicher wegen besserer Fehlertoleranz als analoge Signale. Es gibt aber z.B. Impedanzschwankungen bei mangelhafter Schirmung. Verstärkt wird das Problem, wenn Datenkabel und niederfrequente Leistungskabel dicht nebeneinander verlegt wurden. Ich sehe hier eine Störanfälligkeit in der Datenübergragung.

    Viele Grüße

    Antworten
  29. Chris sagte:

    Hallo und vielen Dank für den Block.

    Ich habe auch noch 2 Fragen und hoffe das Sie diese beantworten können.

    1. Ich habe mein Netzwerk (19 Kabel) ins Arbeitszimmer gelegt und will nun einen 8er PoE Switch und einen 16 Switch beides managed von Zyxel GS 19er Serie installieren. An den PoE Switch kommen APs und Kameras sowie IP Telefone und an den anderen Switch der Rest. Jedoch möchte ich mir die Patch Panels sparen und wollte stattdessen diese Stecker nutzen:

    Funktioniert das oder ist das überhaupt zu empfehlen?

    2. Kann ein Laie wie ich einen managed Switch einrichten?

    Besten Dank und schöne Grüße nach Berlin

    Antworten
  30. Torsten sagte:

    Hallo,
    bei uns zu hause sieht es so aus wie in dieser Beschreibung. Cat7 Kabel, Cat6 Patch Panel, Cat6A Dosen, alle Endgeräte und der Zyxel Switch sind Gigabit fähig. Und dennoch erreiche ich nur an einer Dose eine Übertragungsrate von ca. 75MB/s (ca. 4m bis zum Switch). Die anderen Dosen laufen alle mit maximal 11MB/s (ca. 9-24m bis zum Switch). Für den Übertragungstest verwende ich eine Synology NAS, die ich durch das Haus trage, sowie eine Intel NUC „PC“.
    Kabel und Switch habe ich bereits geprüft und sie liefer die hohe Übertragungsrate.

    Haben sie die Übertragungsraten auch geteste und wenn ja, wo liegen die bei ihnen?

    Haben sie vielleicht einen Tip für mich woran es liegen könnte?

    Antworten
    • Anonymous sagte:

      Hallo,

      die Übertragungsrate von 75 MB/s hört sich ganz gut an. Da hast du den Gigabit Switch fast ausgereizt. Warum du an den anderen Dosen nur 11 MB/s erreichst, könnte an einer fehlerhaften Verkabelung liegen.
      Hast du die Verkabelung bei diesen Dosen geprüft?

      Beste Grüße

      Antworten
  31. Robert sagte:

    Super Anleitung
    Jetzt verstehe ich auch ein bisschen davon, vorher kamen mir immer schon geistige Fragezeichen auf.
    Was ist ein Patchfeld, was ein Switch, was brauch ich überhaupt.

    Eine Frage hätte ich aber.
    Wenn ich noch zusätzlich in den Stockwerken zum fixen LAN zusätzlich W-LAN über je einen Router pro Stockwerk haben will.
    Wo schließe ich den Router an ?
    Am Switch?

    Danke und mfg
    Robert

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo Robert,

      die Router musst du am Switch anschießen, richtig. Du könntest auch einen Router zentral hinstellen (ermittle die beste Position für den WLAN Router) und dann arbeitest du mit Repeatern. Der Vorteil daran ist, wenn du den Sendebereich des einen Repeater verlässt, verbindet sich dein WLAN Client automatisch mit dem nächsten Repeater. Du solltes keine Unterbrechung merken.

      Beste Grüße

      Antworten
  32. Sebastian sagte:

    Hallo, ein echt toller und hilfreicher Bericht!

    Wir bauen auch gerade ein Haus (Neubau KG-EG-OG-DG) und planen die entsprechende Netzwerkverkabelung.

    Es ist folgendes geplant:
    Die 1. TAE-Dose kommt im Keller im Hauswirtschaftsraum an.
    Im Hauswirtschaftstraum wird auch der Serverschrank incl. Switch und Patchfeld untergebracht. Vom Patchfeld gehen CAT7 Kabel in jeden Raum. Soweit ist auch alles klar. Wir möchten eine Fritzbox (z.B 7490) als WLAN Router und DECT Basis nutzen. Die Fritzbox soll daher nicht im Keller sondern im EG stehen. Wie muss diese dann verkabelt werden? Kann man die TAE Dose ins EG verlängern? Oder gibt es eine andere sinnvolle Möglichkeit? Für das WLAN in den oberen Stockwerken setzen wir bei Bedarf einen WLAN AccessPoint oder Repeater ein.

    Vielen Dank voran für eine Rückmeldung!
    Sebastian

    Antworten
    • admin sagte:

      Hallo Sebastian,

      es ist leider nicht möglich, dass du die TAE Dose über einen Switch verlängern kannst. Es besteht aber die Möglichkeit, dass du die Fritz Box im Keller aufstellst und mit WLAN Repeatern arbeitetest, um einen ordentlichen WLAN Empfang im ganzen Haus zu haben.

      Beste Grüße

      Antworten
  33. Anonymous sagte:

    Danke für die Rückmeldung! Wäre es möglich eine zweite TAE Dose im Erdgeschoss setzen zu lassen und dann mit dem DSL Signal von der Fritzbox wieder in den Keller zurück zum Switch zu gehen? Ich denke ohne WLAN Repater werde ich nicht auskommen, möchte nur ungern schon im Erdgeschoss damit anfangen.

    Antworten
    • admin sagte:

      Wenn du die Fritzbox im Erdgeschoss anschließt, kann du mit einem normalen LAN Kabel das DSL Signal zum Switch im Keller zurückführen und von dort auf alle LAN Dosen verteilen. Das funktioniert.

      Antworten
  34. Kalle sagte:

    Hallo, wir verkabeln grad unser altes Haus neu + wollen uns ein Heimnetzwerk einrichten, NW-Dosen sind gesetzt, 2 Patchfelder + 2 Switches sind vorhanden + natürlich die Fritzbox + der TAE-Anschluß, wie wird das nun alles verkabelt, die NW-Leitungen werden auf das Patchfeld aufgelegt und der Router mit der TAE-Dose verbunden, wo kommt der Switch zwischen und was macht der, Danke.

    Antworten
    • Christopher sagte:

      Hallo und vielen Dank für diese super Beschreibung.

      Nun zu meinem Anliegen. Ich habe ein Haus gekauft und wir wollen neben der kompletten E Anlage auch Netzwerk verlegen.
      Ich habe eine Fritz.box 7490. kann ich nicht einfach auf jede meiner 3 Etagen die Kabel der Dosen zu einem Switch führen und den Switch dann durch einen toten Schornstein mit meinem Router verbinden?
      Das bedeutet Router im EG + 1x 12 Switch für die EG Netzwerkdosen, dann vom Router eine Leitung ins 1OG und dort an Switch Nummer 2 und an Switch Nummer 2 alle Dosen im 1OG anschließen und im DG genau dasselbe!
      Geht das oder habe ich einen Denkfehler?
      Ich hoffe ihr könnt mir helfen!

      Danke im Voraus!
      Christopher

      Antworten
  35. Oliver Julmi sagte:

    Hallo vielen Dank für die gute Erläuterung.
    ich bin gerade am planen von einem neuen Haus.
    Ich habe noch 2 Fragen.
    1. Den Router kann ich am Switch anschließen? Anschluss 1 – 8 wahlweise?
    2. Kann ich auch den Fernseher über den Switch anschließen. Ich habe dann Internet TV

    Gruß Oliver

    Antworten
  36. VollStreckeR sagte:

    Hallo guten Tag,

    ich hoffe, hier wird noch nachgeschaut nach neuen Einträgen.

    Folgendes Problem: ich habe vom Keller bis untern Dachboden ein 40 Meter langes Cat.6 S/FTP (PiMf) LAN-Kabel gelegt damit ich nicht über PowerLine-Adapter ins Internetz kann. Die hatten immer wieder Unterbrechungen und die Geschwindigkeit war ca. bei 50MBit/s.

    Daher das lange LAN-Kabel und nun erfolgt die Ernüchterung: das Kabel kann nur 100MBit/s. Status von Ethernet am PC zeigt 100MBit/s an und am Kabelmodem werden 200MBit/s angeliefert (daher auch die Kabelverlegung).

    Wie kann es sein, dass das Kabel nur 100MBit/s schafft? Diese zwar konstant aber nie mehr. Liegt das an mangelnder Abschirmung?

    Antworten
    • Admin sagte:

      Hallo,

      das CAT 6 Kabel kann nicht „nur“ 100 MBit/s. Welche Einstellungen hast du am Router vorgenommen? Bei der Fritzbox kannst du z.B. einstellen, mit welcher Geschwindigkeit die LAN Buchsen arbeiten sollen. Was hast du für eine Netzwerkkarte im PC?

      Beste Grüße

      Antworten
  37. Christopher sagte:

    Hallo und guten Morgen, erstmal vielen Dank für diese richtig gute Anleitung.

    Ich bräuchte mal Hilfe. Ich habe ein Haus gekauft und da wir die komplette e Anlage neu machen soll auch Netzwerk verlegt werden.
    Meine Frage ist: kann ich von meiner fritzbox eine Leitung in jede Etage legen in den Etagen jeweils einen Switch verbauen auf den ich dann alle Netzwerk Dosen der jeweiligen Etage einspeise?
    Oder muss ich das mit dem Patchpanel machen?

    Antworten
    • Admin sagte:

      Hallo Christopher,

      genau so kannst du es auch machen. In jede Etage ein Netzwerkkabel und einen Switch. Alles Netzwerkkabel mit der Fritzbox verbinden und schon benötigst du kein Patchpanel.

      Antworten
  38. VollStreckeR sagte:

    Hallo Admin,
    interessant, vorgestern war noch keine Antwort für mich zu sehen.

    Danke für die Antwort.

    Ich konnte meine Problem darauf eingrenzen, das die Cabelbox von Unitymedia umgestellt werden müsste, das sie das Signal durchschleift – also in den Bridge -Modus.
    Das ist eigentlich auch schon Teil der Firmware, wird aber auch nach mehrfacher Intervention meinerseits von UM nicht freigeschaltet.

    Also hab ich mir die aktuelle Cabel Fritz!Box gekauft, denen Ihr tolles Gerät zurückgeschickt und alles läuft prima (nachdem UM mein neues Gerät freigegeben hat).
    Danke !

    Antworten
  39. Sandra sagte:

    Hallo unbekannter Helfer,

    vielen Dank für diese Anleitung.

    Seit 4 Jahren warteten 4 Doppel Cat. 7 Netzwerkkabel im Keller auf Ihre artgerechte Verteilung. Da sich niemand dieser Kabel angenommen hat, habe ich mich um sie gekümmert und innerhalb von 1,5 Tagen, den lose aus der Wand hängenden Kabeln in dem kleinen Serverschrank ein Zuhause gegeben. Ich habe sie…gepatcht…gemessen, verflucht, neu gepatcht…gemessen…gefreut (dies ist die gekürzte Version) und an einen Switch angeschlossen, der fröhlich grün leuchtet. Jetzt weiß ich auch, warum diese kleinen Leuchten grün sind…es ist die Farbe der Hoffung. Ob beim LAN-Tester oder dem Switch…bei grün kommt Freude auf.

    Nochmal herzlichen Dank für die genaue Anleitung, Kaufhilfe und die ganze Mühe dieses zusammenfassen und ins Netz zu stellen!

    Ich surfe dann jetzt mal mit 1GBit durchs Netz!

    Viele Grüße
    Sandra :-)

    Antworten
    • Admin sagte:

      Hallo Sandra,

      vielen Dank für das tolle Feedback. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Schön das ich dir etwas weiter helfen konnte.

      Beste Grüße

      Antworten
  40. Stoner sagte:

    Erst mal Danke für diesen Thread!

    Dieser Thread hat mich immer weiter fasziniert. Bis vor Kurzem dachte ich, dass Netzwerk-Kabel zu benutzen im Zeitalter von ‚WLan‘ old-style ist. Das sehe ich heute anders. Leider hab ich mich damals als das (Reihen-)Haus gebaut wurde, nicht damit beschäftigt. Ich hab zwar daran gedacht eventl. zumindest zwischen den Etagen Leerrohre einziehen zu lassen, hab es aber nicht gemacht, weil damals jede Kleinigkeit sofort ordentlich Zusatzkosten entstehen hat lassen.

    Dieser Thread und der Umstand, dass WLan im 2.OG (1 HP PC und 1 Lenovo Laptop) relativ schlecht zu empfangen war, hatten mich dazu gebracht, Netzwerkkabel nachträglich zu verlegen.

    Zum Glück war ich oft auf der Baustelle und habe auch ordentlich Bilder gemacht, so dass ich wusste wo es im Haus Schächte für Kabel und Rohre gibt. Diese sind lediglich mit Putz oder Gipskarton geschlossen. Somit musste ich nur an ein paar Stellen Löcher machen, und konnte dann ein CAT6 Kabel nachträglich von EG ins 2.OG legen. Von dort habe ich noch ein Kabel wieder ins 1.OG gezogen, falls ich dort mal einen zusätzlichen WLAN AP installieren will, oder im 1.OG irgendwo noch Netzwerkdosen installieren will. Zum Glück haben wir viele Trockenbau-Wände wo sich noch einiges relativ leicht installieren lässt.

    Somit habe ich jeweils eine CAT6 Netzwerkdose im EG beim Telekom-Anschluss/-Router und im 2.OG installiert. Im 2.OG geht es von der zweiten Buchse noch ins 1.OG, wo lediglich erstmal eine Kabelschleife in einer Leerdose zum Liegen gekommen ist.

    Technisch hat alles funktioniert. Die Dosen habe ich mit der Klinge eines einfachen ‚Teppich‘-Messers installiert, also die Drähte eingedrückt und die überschüssigen Enden abgeschnitten. Ein Spezialwerkzeug für ein paar Dosen ist da unnötig. Das habe ich durch, wie soll es anders sein, durch ein Youtube-Video gelernt;-) Und siehe da, am HP PC kommen auch 50Mbit an. Vorher waren es mit Tricks (WLan-Adapter mit USB-Verlängerungen ins Treppenhaus legen) nur 36Mbit. Dieses USB-Kabel unter der Tür durch ins Treppenhaus hatte aber mich auch schon immer gestört.

    Dann habe ich noch ein CAT6 Kabel hauptsächlich in der Sockelleiste vom Laminat und durch eine Gipskarton-Wand ins andere Zimmer des 2.OG gelegt, und jeweils eine Cat6 Dosen installiert.

    Dazu einen TP-Link Switch gekauft, und alles miteinander verbunden. Läuft. Auch der Lenovo Laptop hat 50Mbit. Natürlich nur solange nicht alle Endgeräte gleichzeitig einen Download machen;-)

    Im EG fehlte mir danach ein LAN-Anschluss, da ich einen zum Anschluss des 2.OG gebraucht habe. Deshalb hab ich jetzt ebenfalls noch so einen günstigen TP-Link Switch für das EG gekauft.

    Somit sieht es so aus:

    EG:
    Router (4xLan)
    – Link zum 2.OG (zum TP-Link Switch 2.OG)
    – WLan Access Point
    – Samsung TV
    – TP-Link Switch (EG)
    TP-Link Switch
    – IP Cam
    – IP TV Gerät
    – Arcos Android TV

    2.OG:
    TP-Link Switch
    – HP PC
    – Lenovo Laptop

    Sonstiges (via WLan):
    – Smartphones
    – OnePlus 3
    – Nokia 5
    – Samsung Galaxy S3
    – Tablet
    – Nvidia Shield K1

    Leider haben
    – der Google Chrome Stick, und
    – der Google Home (mini)

    keinen Netzwerkanschluss, sonst hätte ich die auch gerne am Switch im EG angeschlossen. Denn dort wo Geräte stationär sind, würde ich gerne auf WLan verzichten.

    Für alle Kabel zwischen den Dosen und Geräten habe ich Cat5 Kabel verwendet, nur für Sachen, die fest installiert sind (Kabel und Dosen in Wänden) hab ich Cat6 genommen. Das reicht momentan. Wenn ich von der Telekom oder ähnl. einmal mehr bekomme, kann ich die losen Cat5 Kabel durch Cat6 Kabel ersetzen.

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