Netzwerk im Haus einrichten: LAN planen, Kabel & Patchpanel

Home > Heimnetzwerk

Netzwerk Switch und Patchkabel im Heimnetzwerk

Ein stabiles Heimnetz bekommst du am zuverlässigsten mit einer sternförmigen LAN-Struktur.

Von einem zentralen Punkt (Router/Switch) geht je ein Kabel zu jeder Netzwerkdose.

Kurzstart (60 Sekunden): So planst du dein Heimnetz

Kurzanleitung: Die Details (Kabelwahl, Dosen, Patchpanel, Test) kommen weiter unten im Artikel.

  • Zentrale Stelle festlegen (wo laufen alle Kabel zusammen?)
  • Pro Raum mindestens eine Doppeldose planen (Wohnzimmer/Office eher mehr)
  • Sternprinzip: jede Dose bekommt ein eigenes Kabel zur Zentrale
  • Switch/Patchpanel nur einplanen, wenn mehrere Leitungen zentral zusammenlaufen
  • Am Ende jede Leitung testen und sauber beschriften
3 typische Fehler (damit du sie nicht machst)
  • Zu wenige Dosen – Wohnzimmer/Office brauchen fast immer mehr, als man denkt.
  • Alles über WLAN – LAN für feste Geräte ist der Stabilitäts-Hebel (und WLAN wird automatisch besser).
  • Zu früh einkaufen – erst planen, dann kaufen (Patchpanel/Rack nur wenn es wirklich passt).

➜ Direkt zur Materialliste

Wenn du grob weißt, wie viele Leitungen bei dir zusammenlaufen, wähl hier die passende Ausbaustufe.

Kurzentscheidung: Wie „groß“ ist dein Setup?

  • 1–3 Leitungen → Dosen + Verlegekabel + Patchkabel (meist ohne Patchpanel)
  • 4–12 Leitungen → Switch + klare Beschriftung, Patchpanel optional
  • Viele Räume → Patchpanel + optional Rack (Ordnung & wartbar)

Minimal

Ein paar Doppeldosen + sternförmig zur Zentrale. Ergebnis: TV/PC/NAS stabil, WLAN wird entlastet.

Standard

Switch + saubere Patchkabel. Patchpanel lohnt sich, wenn viele Leitungen zusammenlaufen und du wartbar bleiben willst.

Komfort

Patchpanel + optional Rack. Macht Ordnung, Erweiterungen und Fehlersuche später deutlich einfacher.

Am Ende hast du ein stabiles LAN im ganzen Haus – und WLAN wird automatisch entspannter.

Weitere Anleitungen zum Thema findest du im → Heimnetzwerk einrichten: Der große Einsteiger-Guide für LAN, WLAN, Mesh & NAS

Netzwerk im Haus einrichten: Kurzplan für stabiles LAN & WLAN

Ein stabiles Heimnetzwerk ist heute unverzichtbar: Für Streaming, Gaming, Homeoffice oder Smart-Home. Wer sein Heimnetzwerk selbst installiert, spart Geld und hat die volle Kontrolle über die Verkabelung.

Auch für Laien ist das machbar – mit der richtigen Planung, den passenden Materialien und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung.

In diesem Artikel erkläre ich alles: von der Planung über Kabel, Dosen, Patchpanel und Switches bis hin zum Test des Netzwerks. Am Ende hast du ein zuverlässiges LAN- und WLAN-System im ganzen Haus.


Materialliste: Das brauchst du wirklich (Basis + optional)

Einkaufsliste: Netzwerk im Haus (kurz & sinnvoll)

Schnellstart: Für 1–3 Dosen reichen meist die 3 Basics. Ab 4+ Leitungen zentral: Switch dazu (Patchpanel/Rack optional).

Wenn du unsicher bist: Starte hier – das reicht in den meisten Fällen.

Optional (bei mehreren Räumen): Switch / Patchpanel / Rack

Kurz gesagt: Switch fast immer sinnvoll. Patchpanel/Rack nur, wenn du alles sauber zentral bündeln willst.

Optional (wenn du selbst montierst): Tools

Hinweis: Links führen zu Amazon (Affiliate). Ich verlinke nur, wenn es dem Setup wirklich hilft.

Für ein sauberes Heimnetz brauchst du meist nur Verlegekabel, passende Netzwerkdosen und ein paar Patchkabel. Switch, Patchpanel, Rack und Tools sind nur dann sinnvoll, wenn mehrere Leitungen zentral zusammenlaufen oder du im Technikraum sauber strukturieren willst. Die passende Einkaufsliste (Basis + optional) findest du direkt hier im Artikel – nimm daraus nur, was zu deinem Setup passt.


Planung – Das Fundament eines funktionierenden Netzwerks

Bevor du Kabel verlegst, solltest du genau planen:

  1. Skizze anfertigen: Zeichne dein Haus oder die Wohnung. Markiere, in welchen Zimmern Netzwerkdosen benötigt werden.
  2. Zentralen Punkt bestimmen: Alle Kabel sollten sternförmig von einem zentralen Ort ausgehen, z. B. Technikraum oder Hauswirtschaftsraum.
  3. Anzahl Dosen festlegen: Pro Zimmer mindestens eine Doppel-Netzwerkdose. Im Wohnzimmer 2–3 Doppeldosen, je nach Geräten (TV, NAS, AV-Receiver).
  4. Leitungswege prüfen: Achte auf Abstand zu Stromleitungen, keine scharfen Biegungen, möglichst kurze Wege.
  5. Kennzeichnung: Beschrifte jedes Kabel, damit du später weißt, welches Kabel in welches Zimmer führt.

Wenn du erst mal nur kaufen willst: Einkaufsliste oben.

💡Tipp: Lieber ein paar Dosen mehr planen. Nachträglich Kabel verlegen ist mühsam und teuer.


Kabelwahl – welches Netzwerkkabel ist das richtige?

Für Heimnetzwerke gibt es verschiedene Kabeltypen:

  • Cat 6: Standard für Gigabit-Ethernet, flexibel, preiswert, für Streaming, Internet und Smart-Home völlig ausreichend.
  • Cat 6a: Unterstützt 10-Gigabit-Ethernet, Frequenz bis 500 MHz, zukunftssicher. Ideal für Neubauten oder viele Geräte.
  • Cat 7: Sehr gut abgeschirmt, hohe Frequenz bis 600 MHz, stabil bei Störungen durch Stromleitungen. Teurer und weniger flexibel.

Empfehlung:

  • Typischer Haushalt: Cat 6
  • Neubau, hohe Anforderungen, Zukunftssicherheit: Cat 6a oder Cat 7

Netzwerkdosen – welche passen?

  • Cat 6 Dosen reichen für die meisten Haushalte
  • Unterputz-Dosen wirken schöner und lassen sich elegant in Wände integrieren
  • Aufputz-Dosen eignen sich für nachträgliche Installationen
  • Kosten: 5–10 € pro Dose

Platzierung:

  • Schlafzimmer: 1–2 Dosen
  • Wohnzimmer: 2–3 Dosen für TV, NAS, Mediaplayer
  • Küche & Büro: je nach Geräten

LAN im Haus verlegen: Schritt-für-Schritt (Patchpanel, Dosen, Test)

Planung & Skizze

  • Zeichne dein Haus und markiere alle Räume, in denen Netzwerkdosen benötigt werden.
  • Entscheide, welcher zentrale Ort für Serverschrank & Patchpanel verwendet wird.
  • Beschrifte alle Kabel: „Kinderzimmer 1“, „Wohnzimmer 2“ etc.
  • Tipp: Nutze unterschiedliche Farben oder Nummerierungen für verschiedene Etagen.

Serverschrank & Patchpanel installieren

  • Befestige das Patchpanel: Hier werden alle Kabel aufgelegt.
  • Fixiere die CAT-Verlegekabel mit Kabelbindern, damit sie als dichter, sauberer Strang zum Patchpanel geführt werden (weniger Kabelsalat, weniger Zug auf den Adern, deutlich aufgeräumter).
  • Vorteil: Übersicht, Ordnung, einfache Wartung und Erweiterung.

Kabel verlegen

  • Verlegewege: Kabel entlang der Wände, nicht in der Nähe von Stromleitungen.
  • Abstand zu Strom: Mindestens 10 cm Abstand halten, um Störungen zu vermeiden.
  • Keine scharfen Biegungen: Kabel maximal mit großem Radius biegen.
  • Befestigung: Kabel mit Kabelbindern fixieren, nicht zu straff ziehen.
  • Beschriften: Kabelendpunkte nummerieren.

Typische Fehler (und wie du sie vermeidest)

  • Stromleitungen zu nah: mindestens Abstand halten, sonst drohen Störungen.
  • Wenn Funk/2,4 GHz zickt → Bluetooth & WLAN: Störungen schnell lösen
  • Zu enge Biegungen: großer Radius, sonst leidet die Verbindung.
  • Standard gemischt (A/B): im ganzen Haus einheitlich bleiben.
  • Paare zu weit entdrillt: erst kurz vor der Klemmstelle öffnen.
  • Keine Beschriftung: später wird Fehlersuche unnötig teuer.

Kabel am Patchpanel auflegen

  • Kabel ca. 5–6 cm abisolieren, Schirmung intakt lassen.
  • Auflegewerkzeug verwenden: Adern nach TIA-568A oder TIA-568B auflegen.
  • Einheitlichen Standard im ganzen Haus verwenden.
  • Prüfen: Jede Ader sitzt fest, kein Kabel locker.

Anschlussbelegung TIA-568A vs. TIA-568B

Pin TIA-568A TIA-568B Verwendung
1Weiß/GrünWeiß/OrangeSende-Adern (TX)
2GrünOrangeSende-Adern (TX)
3Weiß/OrangeWeiß/GrünEmpfangs-Adern (RX)
4BlauBlauTelefon / Reserve
5Weiß/BlauWeiß/BlauTelefon / Reserve
6OrangeGrünEmpfangs-Adern (RX)
7Weiß/BraunWeiß/BraunReserve / Abschirmung
8BraunBraunReserve / Abschirmung

Expertentipp

Wenn du noch tiefer in das Thema Verkabelungsstandards einsteigen willst, lohnt sich ein Blick in die offizielle Dokumentation des ANSI/TIA-568 Standards — dort erfährst du, warum bestimmte Farbcodierungen und Standard‑Layouts empfohlen werden und was der Unterschied zwischen TIA-568A und TIA-568B ist. Eine gute, verständliche Übersicht bietet etwa der Artikel „Belegung RJ45-Stecker für Ethernet (Netzwerkkabel EIA/TIA 568A/568B)“ von Elektronik-Kompendium.de.

Wichtig: Wähle einen Standard (A oder B) und verlege alle Anschlüsse und Patchpanel im Haus einheitlich danach — nur so funktioniert dein Netzwerk zuverlässig.


Netzwerkdosen montieren

  • Dose in Wand oder Aufputzdose einsetzen.
  • Kabel in Dose einführen, Zugentlastung sichern.
  • Adern nach Standard auflegen (A/B).
  • Schirmung mit Gehäuse verbinden, um Störungen zu reduzieren.
  • Dose schließen, Abdeckung montieren.

Tipp: Paare verdrillen erst kurz vor der Klemmstelle, um Störungen zu minimieren.


Test & Kontrolle

  • LAN-Tester verwenden: Alle LEDs müssen leuchten.
  • Prüfe jede Dose einzeln.
  • Optional: Profi-Messgerät (Fluke DTX-1800) für Länge, Dämpfung, Rückfluss prüfen.
  • Fehlerbehebung: Meist nur Adern vertauscht oder nicht richtig aufgelegt.
  • Wenn Internet „weg“ ist (statt WLAN) → Internet-Störung schnell erkennen

Router, Switch und Patchpanel: So wird’s richtig verbunden

Der Router liefert das Internet. Der Switch verteilt es im Haus. Das Patchpanel ist die saubere „Übergabestelle“ zu deinen fest verlegten Kabeln.
Reihenfolge: Router → (Uplink) Switch → Patchkabel → Patchpanel → Netzwerkdosen → Endgeräte.
Tipp: Verlegekabel nicht direkt in den Switch „crimpen“ – Patchpanel + kurze Patchkabel sind stabiler und wartungsfreundlicher.


Patchpanel & Switches verbinden

  • Patchpanel in Serverschrank schrauben.
  • Switches montieren (16-Port empfohlen).
  • Kurze Patchkabel (15–25 cm) vom Patchpanel zum Switch.
  • Alles aufgeräumt fixieren mit Kabelbindern.
  • Test: Verbindung von Switch zu jeder Netzwerkdose prüfen.

Test im Live-Betrieb

  • Geräte anschließen: NAS, PC, TV (oder Streaming-Box/Apple TV), am besten direkt per LAN an die finalen Dosen/Switch-Ports, die später auch genutzt werden.
  • HD-/4K-Streaming testen: Starte einen Film/Stream (z. B. Netflix/YouTube), spule ein paar Mal vor/zurück und achte auf Nachladezeiten, Ruckler oder kurze Aussetzer.
  • Große Dateien kopieren: Kopiere eine größere Datei (z. B. 10–50 GB) vom PC zum NAS und zurück. So merkst du sofort, ob die Leitung stabil ist und ob irgendwo ein „Flaschenhals“ sitzt.

Übertragungsrate prüfen:

  • In Windows/Mac prüfen, ob der Link mit 1.000 Mbit/s (1 Gbit/s) ausgehandelt wird.
  • Beim Kopieren auf die reale Datenrate achten: bei 1 Gbit/s sind in der Praxis grob um die 100–115 MB/s möglich (je nach NAS/SSD/HDD, Switch, Protokoll).
  • Cat 6 ist typischerweise 1 Gbit/s, Cat 6a/7 kann (mit passender Hardware) auch 10 Gbit/s – dafür müssen aber Switch/NICs ebenfalls 2.5/5/10G unterstützen.
  • Stabilität im Alltag testen: Lass parallel einen Kopiervorgang laufen und streame gleichzeitig ein Video. Wenn beides ohne Abbrüche läuft, ist das Setup alltagstauglich.
  • Alles läuft störungsfrei → Netzwerk ist fertig!

NAS im Heimnetz richtig anbinden


Fazit – Dein Heimnetzwerk auf Profi-Niveau

Ein gut geplantes und korrekt installiertes Heimnetzwerk ist die Grundlage für schnelles Internet, stabiles Streaming, reibungsloses Gaming und zuverlässige Smart-Home-Verbindungen. Mit der richtigen Planung, den passenden Kabeln, Dosen, Patchpanel und Switches kannst du dein Heimnetzwerk selbst einrichten – auch als Laie.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt dir genau, wie du vom Zeichnen der Skizze über das Verlegen der Kabel bis zum finalen Test jedes Detail richtig machst. So vermeidest du Fehler, hast immer die volle Kontrolle über dein Netzwerk und kannst flexibel auf neue Geräte reagieren.

Mit einem zentralen Serverschrank, sauber beschrifteten Leitungen, standardisierten TIA-568A oder TIA-568B Anschlüssen und einer sorgfältigen Verlegung hast du nicht nur ein stabiles LAN, sondern auch die Sicherheit, dass dein Heimnetzwerk für viele Jahre zuverlässig arbeitet.

Wenn du das Setup direkt umsetzen willst, nutze die Einkaufsliste weiter oben im Artikel – sie enthält nur die Teile, die für den Netzwerkaufbau wirklich sinnvoll sind.

💡 Tipp: Plane lieber ein paar Netzwerkdosen mehr, investiere in hochwertige Kabel und nutze die Vorteile von LAN und WLAN kombiniert. So bist du zukunftssicher aufgestellt und profitierst von maximaler Geschwindigkeit und Stabilität in allen Räumen.

Dein Heimnetzwerk ist damit nicht nur funktional, sondern auch ordentlich, übersichtlich und bereit für alle digitalen Anforderungen des Alltags.


Checkliste zum Abhaken

☐ Zentralen Technikpunkt festgelegt (trocken, belüftet, zugänglich)
☐ Pro Raum genug Dosen geplant (Wohnzimmer extra)
☐ Sternverkabelung geplant (jede Dose/Leitung läuft zentral zusammen)
☐ Passendes Kabel gewählt (Cat 6 / Cat 6a / Cat 7)
☐ Leitungswege geprüft (Abstand zu Strom, keine scharfen Biegungen)
☐ Alle Kabel sauber beschriftet (Raum + Dose/Port)
☐ Patchpanel/Keystone sauber aufgelegt (ein Standard: TIA-568A oder B)
☐ Netzwerkdosen montiert + Schirmung sauber verbunden
☐ Jede Dose mit LAN-Tester geprüft
☐ Patchpanel → Switch verbunden, Router-Uplink gesetzt
☐ Live-Test: Streaming + große Datei kopieren (Geschwindigkeit ok)


Häufige Fragen (FAQ)

Cat 6 oder Cat 6a/7 – was lohnt sich?

Cat 6 reicht für Gigabit im Alltag. Wenn du Neubau/Zukunftssicherheit willst (10G-ready), nimm Cat 6a oder Cat 7.

Brauche ich wirklich ein Patchpanel?

Nicht zwingend – aber es ist die sauberste Lösung: Verlegekabel bleiben „Infrastruktur“, Patchkabel sind flexibel und schnell tauschbar.

Wie viele Netzwerkdosen pro Raum sind sinnvoll?

Mindestens eine Doppeldose pro Raum. Wohnzimmer/Office lieber mehr (TV, Konsole, NAS, AP, PC).

TIA-568A oder TIA-568B – was ist besser?

Beides funktioniert. Wichtig ist nur: im ganzen Haus konsequent bei einem Standard bleiben.

Warum habe ich an einer Dose kein Internet, obwohl der Switch läuft?

Meist ist eine Ader falsch aufgelegt oder ein Paar zu weit entdrillt. Mit LAN-Tester Dose für Dose prüfen.

Verlegekabel direkt in den Switch stecken – okay?

Technisch möglich, aber unpraktisch: starr, keine Zugentlastung, Wartung nervt. Patchpanel ist dauerhaft sauberer.

WLAN trotz LAN – wozu?

LAN für feste Geräte (stabil + schnell), WLAN für mobile Geräte. So bleibt dein Funknetz „frei“ und stabil.

Wann ist Mesh statt Repeater sinnvoll?

Bei mehreren Etagen oder großen Flächen. Repeater helfen punktuell, Mesh ist die bessere „Hauslösung“.


Nächster Schritt: Was willst du als Nächstes optimieren?

WLAN stabil machen

Mesh im Haus

Fehler schneller finden

Von Micha
Zuletzt aktualisiert:

Ich bin Micha und seit über 15 Jahren das Gesicht hinter MY DIGITAL HOME. Hier zeige ich, wie du dein digitales Zuhause komfortabler, besser vernetzt und zuverlässiger machst – mit praxisnahen Guides zu Smart Home, Heimnetzwerk, TV & Streaming sowie NAS. Mein Fokus: klare Schritte, saubere Setups und Lösungen, die im Alltag wirklich funktionieren.

208 Kommentare
« Ältere KommentareNeuere Kommentare »
  1. Lutz sagte:

    Hallo,
    mal eine dumme Frage. Habe ich das richtig verstanden das ich vom Router in den Switch gehe und von dort geht es in die Patch? oder wie wird die Internetverbindung in den Verteiler gebracht. Ich hoffe ihr versteht meine Frage.

  2. Micha sagte:

    Hallo Michael,

    du kannst die Netzwerkkabel auch direkt an einem Switch anschließen. Das würde ich aber nur empfehlen, wenn du vorkonfektioniertes Netzwerkkabel verwendest. Das typische Verlegekabel würde ich auch ein Patchpanel auflegen. Der HÜP wird mit dem Router verbunden und dieser dann mit dem Switch. So liegt an allen Dosen das Internetsignal an. Bei CAT 7 machst du nichts falsch und bist bestens für die Zukunft gewappnet.

    Beste Grüße
    Micha

  3. Michael sagte:

    Hallo Micha, vielen Dank für deinen tollen Beitrag. Für meinen Anwendungsfall habe ich aber noch ein paar Unklarheiten. Ich hoffe du kannst mir weiterhelfen: Einfamilienhaus aus den 70ern, noch keine Netzwerkverkabelung vorhanden, Hausübergabepunkt (HÜP) Glasfaser im Keller, Leerrohre teilweise vorhanden. Ich möchte gerne in jedem Wohnraum im EG und OG eine Doppeldose setzen – in Summe 11 Doppeldosen / 22 Kabel. Der Netzwerkschrank soll im Keller sein. Wie läuft nun bei Glasfaser die Vernetzung? Gehe ich vom HÜP direkt zum Router, vom Router dann zu einem Switch und dann vom Switch zu den einzelnen Doppeldosen? Brauche ich zwingend ein Patchpanel oder lediglich ein Switch? Bei Glasfaser verwende ich CAT 7 Kabel, korrekt? Ganz herzlichen Dank für jegliche Unterstützung! Viele Grüße Michael

  4. Micha sagte:

    Hallo Rafael,

    du kannst natürlich den Router über eine Netzwerkdose mit dem Netzwerk im Haus verbinden. Das ist kein Problem. Somit liegt an jeder Netzwerkdose Internet an, wenn die Verkabelung über ein Patchpanel verbunden hast.

    Beste Grüße

  5. Rafael Konstanznig sagte:

    Hallo,

    Folgende Situation bei mir zu Hause.
    Habe derzeit folgenden Mobilfunkrouter Standort:EG im Einsatz: ZTE MF286R

    WLAN funktioniert im EG und OG.
    KG ausgeschlossen… das ist wie Bunker (Betondecke)

    Habe im OG, EG und KG mehrere Netzwerkdosen die im KG im Technikraum enden.

    Kann ich den Router vom EG über eine Netzwerkdose anschließen und im Keller dann mit allen anderen Netzwerkdosen des Hauses verbinden und somit überall das Internet abgreifen?

    Was würde ich an Equipment im Keller benötigen?

    LG

  6. Micha sagte:

    Hallo Marcel,

    eine andere Möglichkeit fällt mir da leider auch nicht mehr ein. Du könntest deine LAN Verkabelung mit Power Line (Netzwerk über die Steckdosen) erweitern.

  7. Marcel sagte:

    Hallo Micha
    Die Option WLan Repeater habe ich verworfen, da dieser im Treppenhaus platziert werden müsste. Dort habe ich weder Stromanschluss noch einen geeigneten Standort. Was gibt es für Alternativen?
    Gruss Marcel

  8. Marcel sagte:

    Hallo Micha

    Besten Dank für die umfangreichen Ausführungen. Bin gerade an einem Hausumbau mit 3 Stockwerken (Betondecken). Vom Technikraum aus verlegen wir sternförmig in jedes Zimmer ein Netzwerkkabel. Zusätzlich möchte ich auf allen 3 Geschossen ein W-Lan einrichten. Wie muss ich dies einrichten, wenn es das gleiche Netz sein soll und nicht 3 separte w-Lan? Zusätzlich möchte ich gerne die einzelnen W-Lan ausschaltbar gestalten.
    Vielen Dank für deinen Tipp.
    Gruss Marcel

  9. Micha sagte:

    Hallo Timo,

    du hast Recht, die Internetverbindung teilen sich alle Teilnehmer im gesamten Haus. Das geht leider nicht anders. Hast du jedoch im Keller einen Server (NAS) zu stehen, macht es durchaus Sinn, mehrere Kabel zu verlegen, damit jedem User die Geschwindigkeit des einen Kabels zur Verfügung stehen. Ist das NAS entsprechend am Switch angebunden (Nutzung von zwei LAN Ports), kann das Vorteile bringen.

    Mehrere Netzwerkkreis mit Verteilern und Geräten sollten keine Einbußen darstellen.

    Beste Grüße
    Micha

  10. Timo sagte:

    Hallo Micha, hallo Alex,

    vielen Dank erst einmal für die sehr gute Dokumentation der LAN-Installation im Haus. Ich bin aktuell mit dem gleichen Thema beschäftigt.
    An eurer Disskusion über die „Switche auf jedem Stockwerk“ ist mir eine Fragestellung bei der Antwort von Micha aufgefallen:

    „Der Nachteil an dieser Variante ist, dass für die gesamte Etage nur noch die Geschwindigkeit des einen Netzwerkkabels zur Verfügung steht. Alle Geräte teilen sich die Bandbreite des einen Netzwerkkabels.“

    Ist es nicht in beiden eurer Fälle so, dass sich das gesamte Netzwerk eine einzige LAN-Kabelverbindung vom letzten Swich zum Internetzugangspunkt (Router) teilt? Und auch der Router kann nur einen einzigen logischen Zugangspunkt auf die Telefonleiteitung bzw. das TV-Kabelnetz bieten. Demnach sollte es meiner Einschätzung nach zwischen der Variante von Micha und Alex keinen Unterschied geben. -Habe ich hier einen Denkfehler?

    Ist damit zu rechnen, dass wenn mehrere kleine Netzwerkkreise in mehreren Switches zusammen verwendet werden, dass aufgrund der größeren Anzahl von Verteilern und Geräten insgesamt mit Performance einbusen zu rechnen ist?
    Viele Danke und beste Grüße Timo

  11. Micha sagte:

    Hallo Stephan,

    es reicht aus, wenn Du einen Anschluss vom Speedport auf den 24-Port Switch legst.

    Beste Grüße
    Micha

  12. Stephan sagte:

    Hallo,

    Du hast das sehr informativ gemacht. Werde bei mir im Keller demnächst auch anfangen alles zu verdrahten, allerdings bin ich geneigt einen 24-Fach Hub zu nehmen, anstelle von mehreren einzelnen. Ich arbeite hier mit der Telekom und dem Speedport Smart 4. Macht es Sinn alle Landosen vom Speedport auf den Hub zu legen? Mit freundlichen Grüßen

  13. Micha sagte:

    Hallo Lars,

    der Serverschrank in meinem Beitrag hat maximal 6 Höheneinheiten.

    Beste Grüße
    Micha

  14. Alex sagte:

    Hallo Micha,

    danke für die schnelle und ausführliche Antwort echt top!

    Grüße,
    Alex

  15. Micha sagte:

    Hallo Alex,

    schön das Dir die Anleitung gefällt.
    In dem Artikel habe ich nicht die Einrichtung des Internetzugangs beschrieben…das stimmt. Natürlich ist es ausreichend, wenn Du durch ein Patchkabel den Router mit dem Switch verbindest. So hast Du das Internetsignal im gesamten Haus verteilt.

    Technisch spricht nichts dagegen, dass Du in jeder Etage nur ein CAT7 Kabel verlegst und alle weiteren Dosen über einen Switch anbindest. Der Nachteil an dieser Variante ist, dass für die gesamte Etage nur noch die Geschwindigkeit des einen Netzwerkkabels zur Verfügung steht. Alle Geräte teilen sich die Bandbreite des einen Netzwerkkabels. Im normalen privaten Betrieb sollte das jedoch ausreichen.
    Ich würde jedoch immer ein (bzw. zwei) Kabel pro Dose verwenden. Möchtest Du lange in diesem Haus wohnen, lohnt sich dieser Aufwand sicher. Die Datenmengen werden immer größer und so bist Du für die Zukunft perfekt vorbereitet.

    Beste Grüße
    Micha

  16. Alex sagte:

    Hallo Micha, super Anleitung vielen Dank!

    Sehe ich das richtig, dass es in deinem Setup keine Internetanbindung gibt?
    Ansonsten wäre es ja ausreichend, durch ein Patchkabel den Router mit dem Switch (bzw. beiden) zu verbinden oder?

    Ansonsten will ich das Haus (EG, OG, DG) gern verkabeln und habe mich auch gefragt, ob es besser ist, überall pro Dose (zwei) eigene Cat7 Kabel aus dem EG zu verlegen oder pro Stockwerk einen Switch per Cat7 Kabel anzubinden (mit RJ45 Steckverbinder?), der dann mit den Dosen auf der Etage verbunden wird.

    So bräuchte ich ja nur 1 mittellanges Kabel vom zentralen Punkt im EG zum Switch im OG und ein recht langes vom EG zum Switch im DG oder?
    Hat das eventuell Nachteile was Performance angeht oder spart man sich dadurch eher ein paar Kabelstränge?
    Oder ist es besser, für jede Dose wirklich ein bzw. zwei eigene Cat7 Kabel zu verlegen? Das wären bei uns ca. 4 im EG, 6 im OG und 4 im DG

    Danke! :)

  17. Micha sagte:

    Hallo Maurice,

    natürlich hat der Serverschrank genug Platz für einen Router. Und ja…ich habe die Switche miteinander verbunden.

    Beste Grüße
    Micha

  18. Maurice P sagte:

    Hallo,

    Ich find dein Serverschrank sehr aufgeräumt und die Anleitung sehr hilfreich.
    Hat der Serverschrank genug Platz für einen Router und hast du die Switchs Miteinander verbunden oder einzeln mit dem Receiver

    VG

  19. Micha sagte:

    Hallo Christoph,

    natürlich geht das auch. Du kannst alle Kabel in einem Stockwerk an den Switch anschließen. Dann verbindest Du die Switche untereinander und führst sie entsprechend zum Internetzugang. So sparst Du Dir das Verlegen in den Keller. so muss Du nur immer ein Kabel ziehen, um die einzelnen Stockwerke zu verbinden.

    Beste Grüße
    Micha

  20. Christoph sagte:

    Hallo Micha,

    danke für den ausführlichen Artikel. Wir sind gerade an der Hausplanung und entsprechend auch an der (ganz am Anfang).

    Ich stelle mir die Grundfrage, ob es sinnvoll ist, in einem Haus mit Keller, EG, OG und DG alle Kabel an eine Stelle zu führen – weitester Weg vom Dachgeschoss eines Raums bis in den Keller? Wäre es nicht sinnvoller, je Stockwerk alle Kabel an einem Switch enden zu lassen und dann nur jeweils von diesem Switch in den Keller zu gehen? Sonst hätten wir bestimmt 20-25 Kabel an einer Stelle in den Keller laufen?`

    Besten Dank vorab
    Christoph

  21. Micha sagte:

    Hallo Dennis,

    dein Vorhaben lässt sich so natürlich umsetzen. An die Hauptdose schließt Du das Modem an. Ich würde dann im Keller einen Switch installieren. Dort werden alle ankommenden CAT7 Kabel eingesteckt. Im OG kannst Du den Router aufbauen. So kannst Du das gesamte Haus mit dem Internet verteilen.

    Beste Grüße
    Micha

  22. Dennis sagte:

    Hallo.

    sehr gute anleitung.

    ich habe eine frage.
    2 familienhaus. 1 hauptanschluss im keller. ( wollen nicht für 2 zahlen, wenn man sich einen als familie teilen kann ;) )
    wir haben auch nur noch internet und telefon über kabel. tv kommt über sat.
    im keller kommen 10 cat7 kabel an ( aus sämtlichen zimmern )
    die hauptdose ist auch im keller und da möchte ich nur ein modem dran haben, was das internet überall hin verteilt. über ein cat7 kabel soll ins og ein wlan router betrieben werden, der das ganze haus mit wlan abdeckt und die restliche cat7 kabel sollen im keller vom modem aus angeschlossen werden.
    wie kann ich das am besten machen? funktioniert mein plan überhaupt? der keller ist wie ein käfig, der wlan fast ganz abschirmt. deswegen soll der wlan router ins og um das eg mit zu versorgen.
    telefon ist nicht relevant. ist ein funk telefon, welches nur im eg ist.

    vielen dank.

  23. Micha sagte:

    Hallo Heiko,

    solange Du keine Fehler feststellst und die Geschwindigkeit in Deinem Netzwerk OK ist, geht es auch ohne Schirmung.

    Beste Grüße
    Micha

  24. Heiko sagte:

    Hallo Micha, deine Anleitung ist Super. Ich habe in meinem Haus jetzt ein LAN Netz installiert. Es sind 6 Duplex Kabel die am Patchpanel aufliegen. Beim ersten Test ist bei 3 LAN Dosen die Schirmung nicht angezeigt worden. Ich habe die Kabel bereits neu auf dem Patchpanel und an der LAN Dose neu aufgelegt. Leider wird die Schirmung nicht angezeigt. Kann das LAN Netz auch ohne die Schirmung funktionieren?

  25. Micha sagte:

    Hallo Micha,

    es ist so simple wie Du denkst. Genauso kannst Du es machen. Das aufwendigste ist wahrscheinlich das LAN Kabel zu verlegen. Du kannst das LAN Kabel auch direkt in den Switch stecken und dort weitere Geräte verbinden.

    Beste Grüße
    Micha

  26. Micha sagte:

    Hallo Micha,
    vielen Dank für diese Anleitung!!!

    Unser Haus ist 20 Jahre alt und es sind keine Netzwerkkabel verlegt. Normal stört das nicht, nun haben wir aber im DG einen PC Arbeitsplatz. Der ist aktuell per Devolo angeschlossen. Die Verbindung bereitet aber des Öfteren Probleme, so dass wir das ändern wollen.
    Mein Projekt: eine LAN- Leitung vom Router im 1.OG ins DG zu verlegen.
    Dort sollen per Switch der PC direkt und ein Devolo für die Verstärkung des WLan angeschlossen werden.
    Ich würde jetzt ganz laienhaft ein LAN- Kabel vom Router ins DG verlegen. Dort dann entweder eine Netzwerkdose installieren oder „fliegend“ in den Switch gehen.
    Vom Switch dann einmal in den Devolo und einmal direkt zum PC.

    Ist es so simpel wie ich denke, oder denke ich falsch?

    Viele Grüße und vielen Dank im Voraus.

    Micha

« Ältere KommentareNeuere Kommentare »

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert