Netzwerk im Haus einrichten: Anleitung & LAN-Tipps

Alles für dein Heimnetzwerk: Planung, Kabel, Dosen, Patchpanel & Switches. Schritt-für-Schritt zum stabilen LAN & WLAN.
🛠️ Heimnetzwerk einrichten – alles, was du brauchst
Ein stabiles Heimnetzwerk ist heute unverzichtbar: Für Streaming, Gaming, Homeoffice oder Smart-Home. Wer sein Heimnetzwerk selbst installiert, spart Geld und hat die volle Kontrolle über die Verkabelung. Auch für Laien ist das machbar – mit der richtigen Planung, den passenden Materialien und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung.
In diesem Artikel erkläre ich alles: von der Planung über Kabel, Dosen, Patchpanel und Switches bis hin zum Test des Netzwerks. Am Ende hast du ein zuverlässiges LAN- und WLAN-System im ganzen Haus.
🛒 Einkaufsliste Heimnetzwerk
Bevor du startest, solltest du die Materialien besorgen:
- Serverschrank: Zentraler Ort für Patchpanel, Switches und Netzteile
- Patch Panel 16 Port: Hier werden alle Kabel aus den Zimmern aufgelegt
- Netzwerkkabel / LAN Verlegekabel: Cat 6 oder Cat 6a (optional Cat 7)
- Netzwerkdosen (Unterputz oder Aufputz): Anschlussstellen in jedem Raum
- Gigabit Switch 16 Port: Verteilt das Internet auf alle Räume
- LAN Tester: Prüft die Verbindungen
- RJ45 Krimpzange & Auflegewerkzeug: Für Steckverbinder und Keystone-Module
- Patchfeld Keystone Module: Flexible Verbindung zu Netzwerkdosen
- Patchkabel (0,25–1 m): Kurze Verbindungen im Serverschrank
✅ Grundausstattung:
- Werkzeuge: Abisolierer, Kabelmesser, LSA-Auflegewerkzeug
- Zubehör: Kabelbinder, Beschriftungsetiketten
- Optional: Professionelles Messgerät wie Fluke DTX-1800

💡 Praktischer Tipp: Ganz unten findest du eine übersichtliche Einkaufsliste bei Amazon, in der alle empfohlenen Materialien für dein Heimnetzwerk zusammengestellt sind. So kannst du alles bequem auf einen Blick bestellen und direkt loslegen!
📐 Planung – Das Fundament eines funktionierenden Netzwerks
Bevor du Kabel verlegst, solltest du genau planen:
- Skizze anfertigen: Zeichne dein Haus oder die Wohnung. Markiere, in welchen Zimmern Netzwerkdosen benötigt werden.
- Zentralen Punkt bestimmen: Alle Kabel sollten sternförmig von einem zentralen Ort ausgehen, z. B. Technikraum oder Hauswirtschaftsraum.
- Anzahl Dosen festlegen: Pro Zimmer mindestens eine Doppel-Netzwerkdose. Im Wohnzimmer 2–3 Doppeldosen, je nach Geräten (TV, NAS, AV-Receiver).
- Leitungswege prüfen: Achte auf Abstand zu Stromleitungen, keine scharfen Biegungen, möglichst kurze Wege.
- Kennzeichnung: Beschrifte jedes Kabel, damit du später weißt, welches Kabel in welches Zimmer führt.

Tipp: Lieber ein paar Dosen mehr planen. Nachträglich Kabel verlegen ist mühsam und teuer.
🧵 Kabelwahl – welches Netzwerkkabel ist das richtige?
Für Heimnetzwerke gibt es verschiedene Kabeltypen:
- Cat 6: Standard für Gigabit-Ethernet, flexibel, preiswert, für Streaming, Internet und Smart-Home völlig ausreichend.
- Cat 6a: Unterstützt 10-Gigabit-Ethernet, Frequenz bis 500 MHz, zukunftssicher. Ideal für Neubauten oder viele Geräte.
- Cat 7: Sehr gut abgeschirmt, hohe Frequenz bis 600 MHz, stabil bei Störungen durch Stromleitungen. Teurer und weniger flexibel.
Empfehlung:
- Typischer Haushalt: Cat 6
- Neubau, hohe Anforderungen, Zukunftssicherheit: Cat 6a oder Cat 7
🏠 Netzwerkdosen – welche passen?
- Cat 6 Dosen reichen für die meisten Haushalte
- Unterputz-Dosen wirken schöner und lassen sich elegant in Wände integrieren
- Aufputz-Dosen eignen sich für nachträgliche Installationen
- Kosten: 5–10 € pro Dose
Platzierung:
- Schlafzimmer: 1–2 Dosen
- Wohnzimmer: 2–3 Dosen für TV, NAS, Mediaplayer
- Küche & Büro: je nach Geräten
🔧 Schritt-für-Schritt Anleitung – Heimnetzwerk verlegen für Einsteiger
1️⃣ 📝 Planung & Skizze
- Zeichne dein Haus und markiere alle Räume, in denen Netzwerkdosen benötigt werden.
- Entscheide, welcher zentrale Ort für Serverschrank & Patchpanel verwendet wird.
- Beschrifte alle Kabel: „Kinderzimmer 1“, „Wohnzimmer 2“ etc.
- Tipp: Nutze unterschiedliche Farben oder Nummerierungen für verschiedene Etagen.
2️⃣ 🗄️ Serverschrank & Patchpanel installieren
- Wähle einen trockenen, gut belüfteten Ort, z. B. Hauswirtschaftsraum.
- Montiere den Serverschrank an der Wand.
- Befestige das Patchpanel: Hier werden alle Kabel aufgelegt.
- Vorteil: Übersicht, Ordnung, einfache Wartung und Erweiterung.

3️⃣ 🪜 Kabel verlegen
- Verlegewege: Kabel entlang der Wände, nicht in der Nähe von Stromleitungen.
- Abstand zu Strom: Mindestens 10 cm Abstand halten, um Störungen zu vermeiden.
- Keine scharfen Biegungen: Kabel maximal mit großem Radius biegen.
- Befestigung: Kabel mit Kabelbindern fixieren, nicht zu straff ziehen.
- Beschriften: Kabelendpunkte nummerieren.
4️⃣ 🛠️ Kabel am Patchpanel auflegen
- Kabel ca. 5–6 cm abisolieren, Schirmung intakt lassen.
- Auflegewerkzeug verwenden: Adern nach TIA-568A oder TIA-568B auflegen.
- Einheitlichen Standard im ganzen Haus verwenden.
- Prüfen: Jede Ader sitzt fest, kein Kabel locker.

📊 Anschlussbelegung TIA-568A vs. TIA-568B
| Pin | TIA-568A | TIA-568B | Verwendung |
|---|---|---|---|
| 1 | Weiß/Grün | Weiß/Orange | Sende-Adern (TX) |
| 2 | Grün | Orange | Sende-Adern (TX) |
| 3 | Weiß/Orange | Weiß/Grün | Empfangs-Adern (RX) |
| 4 | Blau | Blau | Telefon / Reserve |
| 5 | Weiß/Blau | Weiß/Blau | Telefon / Reserve |
| 6 | Orange | Grün | Empfangs-Adern (RX) |
| 7 | Weiß/Braun | Weiß/Braun | Reserve / Abschirmung |
| 8 | Braun | Braun | Reserve / Abschirmung |
💡 Expertentipp
Wenn du noch tiefer in das Thema Verkabelungsstandards einsteigen willst, lohnt sich ein Blick in die offizielle Dokumentation des ANSI/TIA-568 Standards — dort erfährst du, warum bestimmte Farbcodierungen und Standard‑Layouts empfohlen werden und was der Unterschied zwischen TIA-568A und TIA-568B ist. Eine gute, verständliche Übersicht bietet etwa der Artikel „Belegung RJ45-Stecker für Ethernet (Netzwerkkabel EIA/TIA 568A/568B)“ von Elektronik-Kompendium.de.
✅ Wichtig: Wähle einen Standard (A oder B) und verlege alle Anschlüsse und Patchpanel im Haus einheitlich danach — nur so funktioniert dein Netzwerk zuverlässig.
5️⃣ 🔌 Netzwerkdosen montieren
- Dose in Wand oder Aufputzdose einsetzen.
- Kabel in Dose einführen, Zugentlastung sichern.
- Adern nach Standard auflegen (A/B).
- Schirmung mit Gehäuse verbinden, um Störungen zu reduzieren.
- Dose schließen, Abdeckung montieren.

Tipp: Paare verdrillen erst kurz vor der Klemmstelle, um Störungen zu minimieren.
6️⃣ ✅ Test & Kontrolle
- LAN-Tester verwenden: Alle LEDs müssen leuchten.
- Prüfe jede Dose einzeln.
- Optional: Profi-Messgerät (Fluke DTX-1800) für Länge, Dämpfung, Rückfluss prüfen.
- Fehlerbehebung: Meist nur Adern vertauscht oder nicht richtig aufgelegt.

7️⃣ 🖧 Patchpanel & Switches verbinden
- Patchpanel in Serverschrank schrauben.
- Switches montieren (16-Port empfohlen).
- Kurze Patchkabel (15–25 cm) vom Patchpanel zum Switch.
- Alles aufgeräumt fixieren mit Kabelbindern.
- Test: Verbindung von Switch zu jeder Netzwerkdose prüfen.

8️⃣ 💻 Test im Live-Betrieb
- Geräte anschließen: NAS, PC, TV.
- HD-Streaming testen, große Dateien kopieren.
- Übertragungsrate prüfen: 1 Gbit/s bei Cat 6, schneller bei Cat 6a/7.
- Alles läuft störungsfrei → Netzwerk ist fertig!

🏁 Fazit – Dein Heimnetzwerk auf Profi-Niveau
Ein gut geplantes und korrekt installiertes Heimnetzwerk ist die Grundlage für schnelles Internet, stabiles Streaming, reibungsloses Gaming und zuverlässige Smart-Home-Verbindungen. Mit der richtigen Planung, den passenden Kabeln, Dosen, Patchpanel und Switches kannst du dein Heimnetzwerk selbst einrichten – auch als Laie.
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt dir genau, wie du vom Zeichnen der Skizze über das Verlegen der Kabel bis zum finalen Test jedes Detail richtig machst. So vermeidest du Fehler, hast immer die volle Kontrolle über dein Netzwerk und kannst flexibel auf neue Geräte reagieren.
Mit einem zentralen Serverschrank, sauber beschrifteten Leitungen, standardisierten TIA-568A oder TIA-568B Anschlüssen und einer sorgfältigen Verlegung hast du nicht nur ein stabiles LAN, sondern auch die Sicherheit, dass dein Heimnetzwerk für viele Jahre zuverlässig arbeitet.
💡 Tipp: Plane lieber ein paar Netzwerkdosen mehr, investiere in hochwertige Kabel und nutze die Vorteile von LAN und WLAN kombiniert. So bist du zukunftssicher aufgestellt und profitierst von maximaler Geschwindigkeit und Stabilität in allen Räumen.
Dein Heimnetzwerk ist damit nicht nur funktional, sondern auch ordentlich, übersichtlich und bereit für alle digitalen Anforderungen des Alltags.
Einkaufliste Heimnetzwerk

Habe euren Artikel gelesen – wirklich super erklärt und viele hilfreiche Tipps! 👍
Eine Frage beschäftigt mich aber: Lohnt es sich in einem kleineren Haus (z. B. 2 Etagen, 4 Zimmer) wirklich, überall CAT-7-Kabel zu verlegen, wenn die meisten Geräte sowieso per WLAN laufen? Ist das nicht vielleicht ein bisschen übertrieben und unnötige Kosten? 🤔
Andererseits finde ich die Idee mit einem zentralen Netzwerkschrank und Patchpanel als „Herzstück“ des Hauses sehr spannend. Gerade wenn man in ein paar Jahren zusätzliche Geräte, ein NAS oder Smart-Home-Komponenten anschließen will, klingt das extrem praktisch.
Am Ende denke ich: Lieber jetzt Kabel verlegen und auf Nummer sicher gehen, als später mit instabilem WLAN oder Einschränkungen kämpfen. Mich würde interessieren – merkt man im Alltag wirklich einen spürbaren Unterschied mit CAT-7 im Heimnetz?
Vielen Dank für dein Feedback. Im aktuellen Alltag wirst du im praktischen Betrieb vermutlich keinen spürbaren Unterschied zwischen einer herkömmlichen Cat-6- und einer Cat-7-Verkabelung feststellen, da die meisten Internetanschlüsse sowie Endgeräte die hohen Bandbreiten und Frequenzen von Cat 7 ohnehin noch nicht vollständig ausreizen.
Allerdings steigt das Datenaufkommen kontinuierlich – sei es durch hochauflösendes Streaming, Cloud-Anwendungen, Virtual-Reality-Umgebungen oder die wachsende Zahl an vernetzten Geräten im Smart Home. Deshalb sehe ich es als sinnvoll an, bei einer strukturierten Hausverkabelung direkt auf Cat 7 (oder höher) zu setzen. Damit schafft man eine zukunftssichere Basis, die Übertragungsraten bis 10 Gbit/s und darüber hinaus unterstützt, gleichzeitig durch bessere Schirmung eine höhere Störsicherheit bietet und so langfristig Stabilität und Reserven sicherstellt.
Kurz gesagt: Auch wenn der Mehrwert im Moment im Alltag vielleicht noch nicht klar erkennbar ist, sorgt eine Cat-7-Verkabelung dafür, dass man in den kommenden Jahren nicht erneut in die Hausinfrastruktur eingreifen muss und in Ruhe für zukünftige Anforderungen gerüstet ist.
Ich würde gerne unser Bestandshaus mit LAN versorgen (altes Bauernhaus, 30m lang, derzeit über WLAN und zwei Mesh-Repeater verstrahlt, was auch nur suboptimal funktioniert) und der Router steht natürlich auch an der Giebelseite – wie toll – ich habe somit ca. 30m abzudecken! Telefon gleiches Problem. Meine Idee: ich würde gerne mehrere Kabel auf verschiedene Bereiche oder Wohneinheiten (Hinten, vorne, oben) verziehen, jeweils mit einer separaten Leitung für LAN und Telefon (da das wohl auch geht, über die richtigen Stecker das Signal mit durchzuschleifen, hab ich hier gelesen) und sozusagen dann nochmal Unterverteilungen aufzubauen, wo jeweils zwei bis drei Räume dranhängen, um die Leitungsstränge zu minimieren – in so einem alten Haus muss man erstmal eine Verlegetrasse finden, wo das alles reinpasst. Geht das auch oder ist das Humbug? Mir ist bewusst, dass damit womöglich die Durchsatzrate geteilt wird, jedoch bin ich auch nicht der SMARTHOME-Verfechter und meist ist nur ein Gerät aktiv – TV oder Computer…
Hallo Dani,
Dein Ansatz ist absolut nachvollziehbar und keineswegs „Humbug“. Gerade in einem älteren, langgestreckten Gebäude wie einem Bauernhaus stößt WLAN mit Repeatern schnell an Grenzen – Stichwort Dämpfung durch dicke Wände und die hohe Latenz durch Mesh-Kaskaden. Eine strukturierte Verkabelung mit LAN bringt dir hier deutlich mehr Stabilität und Reserven.
Ein paar Punkte zur Umsetzung:
Kabelwahl: Setze gleich auf Cat 7 oder Cat 6A als Verlegekabel. Die sind gut geschirmt, für Gigabit- und auch zukünftige 10-Gigabit-Anwendungen geeignet. Für die Enddosen reichen Cat-6a-RJ45-Dosen völlig aus.
Topologie: Am saubersten und zukunftssichersten ist eine sternförmige Verkabelung – also alle Leitungen zentral von einem Punkt (z. B. im Keller oder im Hausanschlussraum) sternförmig zu den Räumen. Von dort über einen Patchpanel in einen Switch. Dann wird auch die Bandbreite nicht „geteilt“, sondern jede Leitung arbeitet eigenständig.
Telefon: Ja, man kann Telefon und Netzwerk über dieselbe physische Leitung führen, allerdings ist es meist sinnvoller, alles konsequent über Ethernet/IP laufen zu lassen (VoIP). Falls du analoge Telefone weiter nutzen willst, lassen sich mit Adapterkabeln die Adernpaare innerhalb einer Cat-Leitung dafür abzweigen.
Unterverteilungen: Technisch möglich, aber nicht ideal. Jeder zusätzliche Zwischenpunkt (Switch, Abzweigung) erhöht den Aufwand und kann Fehlerquellen schaffen. Besser ist, möglichst alle Räume sternförmig anzubinden und die Verteilung zentral zu managen. Falls es baulich gar nicht anders geht, ist eine saubere Unterverteilung mit Switch aber immer noch besser als Repeater-WLAN.
Unterm Strich: Dein Plan ist richtig gedacht – wichtig ist, konsequent strukturierte Netzwerktechnik einzusetzen. Auch wenn aktuell meist nur ein Gerät aktiv ist, wirst du so auf lange Sicht keine Engpässe haben und bist für zukünftige Anforderungen gewappnet.
Beste Grüße
Micha
Gewagte und ambitionierte Aufgabe für Laien. Wer selbst sein Heim verkabeln möchte, braucht nicht nur die nötigen Elektronik Werkzeuge und Abisolierwerkzeuge, sondern vor allem die notwendigen Kenntnisse und auch handwerkliches Geschick. Wer kein gelernter Elektriker ist, sollte es besser machen lassen.
Stimme zu mit Ausnahme des letzten Satzes. Man muss dafür kein Elektriker sein, es reicht aus sich mit der Thematik zu befassen, etwas handwerkliches Geschick zu besitzen und sorgfältig zu arbeiten. Das benötigte Werkzeug ist ebenfalls überschaubar, wenn man Keystone Module einsetzt.
Vergiss es mit Lsa Dosen sowie mit taker Feldern damit erreicht du nie 2,5 oder 10 gig damit fällt man durch jede Zertifikat Messung durch nur e-dat Module dadurch wird garantiert das es kein übersprechen gibt (next Fehler)
Hallo, ich hoffe, es kann mir jemand helfen. Ich bekomme die Verbindung mit Netzwerkswitch, Router und Patchpanel nicht hin. Sobald ich den Switch mit einbinde, ist mein Internet lahm und die angeschlossenen Geräte über die Netzwerkdose, z.B. Smart-TV, funktionieren nicht. Zur Ausgangssituation; Im Technikraum laufen die Netzwerkkabel in ein Patchpanel. Der Glasfaseranschluss ist vom Technikraum durch ein Leerrohr in das Wohnzimmer gelegt worden. Dort steht auch die Fritzbox Fiber 5590 wo das Glasfaser reinläuft. Im Technikraum gibt es weiterhin eine PV-Anlage mit Wechselrichter, die Anschlüsse hier laufen in einen kleinen Switch. Das Kabel hierzu ist auch durch das Leerrohr direkt mit dem Router verbunden. Unter dem Patchpanel habe ich einen Netzwerkswitch der Marke TP-Link TL-SG116 angeschlossen. Die Verbindungen wurden alle mit CAT 7 Kabel durchgeführt. Im Wohnzimmer habe ich zwei Netzwerkdosen. So, nun meine Frage: Wie muss ich das ganze verbinden, damit mein Internet stabil bleibt und die Geräte an den Netzwerkdosen funktionieren? Ich habe schon zig verschiedene Konstellationen durchgespielt, nichts hat bislang zum Erfolg geführt. Ich hoffe, mir kann jemand helfen…….Vielen dank für Eure Antworten.
Hi, eine Frage: Irgendwie finde ich nirgendwo eine eindeuzige Aussage zur Kabelverlegung im Zusammenhang mit Stromleitungen?! Kann ich die Netztwerkkabel in den selben Leerrohren verlegen? In den selben Wand-Nuten? Abstände? Gibt es für die Verlegung eine Art Installationszonen, wie bei Stromleitungen? Wäre dankbar für die Hilfe…
Hallo Micha,
sehr schöner Artikel. Ich habe dennoch eine Frage, nämlich zur Kabelbelegung.
Bei „Schritt 5: Netzwerkdose auflegen und anschließen“ beschreibst du für TIA-568A als Reihenfolge:g-w, g, o-w, b, b-w, o, br-w, br, also mit einem übergreifenden Paar gegenüber dem mitleren Paar. Das beschreibst du dann auch etwas weiter unten noch einmal.
Bei den Fotos der Anschlussdose darunter sehe ich aber als aufgedruckte Farbcodierung g-w, g, b-w, b, o-w, w, br-w, br, also die vollfarbigen immer neben den weiß gestreiften, und du hast die Kabel auch so aufgelegt.
Was habe ich da falsch verstanden?
Vielen Dank im Voraus. LG vom @ndreas
Du schreibst:
> 10GBit entsprechen 1000 Mega Byte
Das stimmt nicht ganz, 10Gbit sind 10 000Mbit und damit 1 250MB.
Ganz allgemein aber eine tolle Erklärung des gesamten Prozesses!
Danke Sebastian für die genaue Berechnung.
Da sollte man aber schon Netzwerkprofi sein. Gut erklärt aber doch recht komplex. Ist es möglich, in einem entstehenden Fertighaus die Technik gleich mit zu planen oder sogar Access Points unsichtbar zu verlegen?
Hallo,
ich bin auch kein Netzwerkprofi und habe mich Schritt für Schritt in das Thema eingearbeitet. Es ist sogar von Vorteil, wenn Du die Technik im Vorfeld planst. So hast Du im Nachgang weniger Arbeit. Ein Access Point unsichtbar zu verlegen wird schwierig, da dadurch der Empfang leiden würde.
Hallo super Erklärung.
Ich habe vor in unserem haus ein funktionierendes Netzwerk zu errichten.
Das Häuschen hat 2 Etagen einen Keller und ein Keller. In den 2 Wohnetagen sollen je 10 Anschlüsse also 5 Dosen a 2 Ports entstehen und ggf noch 2 Dosen im KG und DG a 2 Ports wobei DG nicht direkt angeschlossen werden soll.
Das heißt also in Summe 24 aktive Steckdosen.
Ich dachte dabei an 12er Patchpanel ( vielleicht das HB-DIGITAL SET: 12-Port Patchpanel Gehäuse für Keystone Module + 12x Cat.7 Keystone) also 1 Panel für OG & DG und ein Panel für EG & KG.
Mit einem 19″ Serverschrank da ich denke der 10″ wird zu klein werden.
Nun zu meiner eigentlichen Frage.
Wie funktioniert das mit dem Switch und welchen Switch würdest du empfehlen.
Einen ansprechenden 12er switch finde ich nicht. Würde da einen 24er (netgear jgs524) oder 3x 8er switch (netgear gs108ge) machen.
Würde bei 24 Ausgängen überhaupt ein 24er reichen oder sollte ich einen 24er und einen 8er kombinieren?
Und wie funktioniert dass dann mit dem verbinden der Switche.
In Reihe also mit einem Kabel vom Router oder jeder Switch mit einem eigenen Kabel vom Router verbinden.
Und wo sollte ich den Router bzw diese Anlage am besten installieren um auch noch ein gutes WLAN aufzubauen ohne mit Repeatern pro Etage einen Anschluss zu besetzen.
Über Anregungen und Hinweise über Modelle usw würde ich mich sehr freuen.
Ich freue mich sehr auf eure Hilfe. Markus
Hallo Markus,
den Netgear Switch kannst du kaufen. Ich würde fast überlegen, vielleicht sogar zwei zu bestellen. So hast du genug Reserven. Vielleicht kommt später in den Netzwerkschrank noch ein NAS, Access Point usw. Du kannst natürlich auch einen kleineren verwenden. Die Switche verbindest du untereinander. Es gibt auch Switche, die einen speziellen Uplink Port haben. Ich glaube bei dem ist das nicht der Fall. Wo du am besten deinen WLAN Router aufstellst, kannst du in diesem Beitrag nachlesen.
Beste Grüße
Micha
Hallo,
danke erstmals für die gute Erklärung!
Ich hätte eine kurze Frage dazu – wenn wir in unserem Haus eine Netzwerkinstallation machen, die ähnlich aussieht wie in diesem beschriebenen Beispiel (wir haben ca. 10 Anschlüsse und nur einen Switch am Dachboden) … ist es dabei sehr ratsam, ein Patchpanel zu verwenden?
Ein Freund möchte es nämlich so lösen, dass er die 10 Verlegekabel, die in den Dachboden führen, gleich mittels erhältlicher RJ45 Stecker (gibt es anscheinend auch für Verlegekabel – siehe Amazon „VCELINK RJ45 Stecker Cat 7 Cat6A Geschirmter Netzwerkstecker für Verlegekabel“) an den Switch anschließen möchte. Ohne Patchpanel dazwischen.
Ist dies sinnvoll? Hat das Nachteile?
Ich möchte es so wie hier beschrieben machen, kann es ihm aber nicht erklären wieso diese Variante besser ist als seine :)
Danke & LG,
Tony
Hallo Tony,
du kannst natürlich auch die Verlegekabel mit einem passenden Stecker direkt an einem Switch anschließen. Ich finde diese Möglichkeit jedoch nicht so gut, dass das Verlegekabel sehr starr und unflexibel ist. An einem Patchpanel kann ich es über die Zugentlastung sehr gut positionieren. Diese Möglichkeit hast du nicht, wenn du das Verlegekabel direkt an den Switch anschließt.
Beste Grüße
Vorteile Patchpanel:
– Trennung der Infrastruktur von der Installation. Verlegekabel und Patchpanel gehören wie Stromleitungen und Steckdosen zur Infrastruktur des Gebäudes. Switche usw. sind Installationsgeräte wie Lampen oder der Einbauherd. Durch ein Patchpanel kann man diese Bereiche sauber trennen und der Netzwerkschrank bleibt (halbwegs) übersichtlich.
– Beschriftung am Patchpanel, wohin das jeweilige Kabel geht (ggf. Nummer am Port und eine ausgedruckte Tabelle dann in einem Fach im Schrank). Beschriftungen am Kabel selbst sind oftmals nicht langfristig lesbar und wenn nach 5 Jahren doch der Switch gewechselt oder dem Nachwuchs das Internet abgeklemmt werden muss, kann man erstmal wieder durchprobieren.
– Zugentlastung. Durch die Steifigkeit der Verlegekabel wird es zwangsläufig zu mechanischen Spannungen an den Ports des Switches kommen. Wahrscheinlich kein Problem, kann aber doch irgendwann zu schwer lokalisierbaren Fehlern führen (nicht reproduzierbare Verbindungsabbrüche, nur 100 MBit/s statt 1GBit/s,…)
– Netzwerkkram liegt bei Montage im Netzwerkschrank nicht „irgendwo im Weg“ und ist halbwegs sicher gegen Kinder, Staubsauger und Haustiere.
Nachteile:
– höhere Materialkosten durch Zusatzmaterial:
– Patchpanel selbst (2-3 € pro Port)
– Patchkabel vom Patchpanel zum Switch (1,20-2 € pro Port)
– Netzwerkschrank erforderlich (50 € für 10 Zoll und 6 HE für bis zu 36 Ports sowohl auf je Patchpanel und Switch)
– Einlegeböden für Switche je 10 € pro 16 Ports
In Summe also durchschnittlich 8,50 €/Port (20 Ports) bis 11€/Port (10 Ports)
– Platz für Netzwerkschrank erforderlich
– Höherer Zeitbedarf für die Installation (ca. 5-10 Minuten pro Port, Schrankmontage eingerechnet)
@Micha Schau dir mal https://www.tec-trends.de/tec/netzwerk/netzwerkverkabelung-im-neubau-was-muss-man-beachten/ an, da kommt mir ein Bild sehr bekannt vor
Hallo Patrick,
vielen Dank für dein Kommentar. Schön erklärt…ein echter Mehrwert für den Artikel. Für mich überwiegen die Vorteile und ich würde immer ein Patchpanel verbauen. Danke für den Hinweis mit dem Foto.
Beste Grüße
Hallo habe noch mal eine Frage. Wie kann ich folgendes Problem lösen. Die Telefondose, wo der Router angeschlossen wird, steht im Büro. Im Flur soll das Telefon. Direkt angrenzend nur durch die Wand. Ich muss aber mit meinem Telefonstecker an den Router. Kann man das auch anders lösen? Das Problem was ich meine ist der Telefonstecker. Das Telefon hat keinen Netzwerkstecker sonst könnte ich ja eine Netzwerkdose hin machen. Oder muss ich Telefon besorgen mit anderen Stecker? Ich hoffe man versteht meine Frage. Danke
Hallo Lutz,
ich habe deine Frage leider nicht richtig verstanden.
Hallo,
du kannst auch den RJ11 Stecker(Telefonstecker) in die normale RJ45 Dose Stecken. Beim Telefon gehst du also hin und kaufst ein Kabel mit zwei RJ11 Steckern (wenn nicht enthalten) und Steckst das in die LAN Buchse an der Patchdose. Dann musst du auf dem Patchfeld die Dose mit der anderen Dose im Büro verbinden ebenfalls mit einem RJ11 Kabel und im Büro nimmst ebenfalls ein RJ 11 Kabel und verbindest es mit dem Router. Hierfür kannst du auch das im Lieferumfang enthaltene Kabel vom Telefon verwenden, da die Router meist beide Anschlüsse besitzen (RJ11 und den normalen Telefonstecker). So wir das Telefon zum Router durchgeleitet.
Hallo,
mal eine dumme Frage. Habe ich das richtig verstanden das ich vom Router in den Switch gehe und von dort geht es in die Patch? oder wie wird die Internetverbindung in den Verteiler gebracht. Ich hoffe ihr versteht meine Frage.
Hallo Lutz,
da der Switch mit dem Patchpanel verbunden ist, kannst du den Router mit dem Switch verbinden und die Internetleitung im gesamten Netzwerk verteilt.
Beste Grüße
Hallo Micha,
vielen Dank für die sehr gute Erklärung! Eine Frage habe ich aber noch. So wie es bei Dir aussieht, sind jeweils die 8 Ports der beiden Switches mit den zwei Patches verbunden. Es müsste doch aber jeweils in beide Switches ein Kabel aus dem Router rein gehen, oder? Und was für Kabel nimmt man, normale Patchkabel oder Cross Over Kabel? Das „Internet“ geht dann quasi aus dem Router über ein Kabel in den Switch und über die anderen 7 wieder raus in den Patch, oder?
Vielen Dank und viele Grüße,
Thorben
Hallo Throben,
in meinem Bild habe ich die zwei Switche nicht miteinander verbunden. Das musst du machen, wenn das „Internet“ an allen Dosen verfügbar sein soll. Dafür kannst du ein normales Patchkabel nehmen.
Beste Grüße
Hallo Micha, vielen Dank für deinen tollen Beitrag. Für meinen Anwendungsfall habe ich aber noch ein paar Unklarheiten. Ich hoffe du kannst mir weiterhelfen: Einfamilienhaus aus den 70ern, noch keine Netzwerkverkabelung vorhanden, Hausübergabepunkt (HÜP) Glasfaser im Keller, Leerrohre teilweise vorhanden. Ich möchte gerne in jedem Wohnraum im EG und OG eine Doppeldose setzen – in Summe 11 Doppeldosen / 22 Kabel. Der Netzwerkschrank soll im Keller sein. Wie läuft nun bei Glasfaser die Vernetzung? Gehe ich vom HÜP direkt zum Router, vom Router dann zu einem Switch und dann vom Switch zu den einzelnen Doppeldosen? Brauche ich zwingend ein Patchpanel oder lediglich ein Switch? Bei Glasfaser verwende ich CAT 7 Kabel, korrekt? Ganz herzlichen Dank für jegliche Unterstützung! Viele Grüße Michael
Hallo Michael,
du kannst die Netzwerkkabel auch direkt an einem Switch anschließen. Das würde ich aber nur empfehlen, wenn du vorkonfektioniertes Netzwerkkabel verwendest. Das typische Verlegekabel würde ich auch ein Patchpanel auflegen. Der HÜP wird mit dem Router verbunden und dieser dann mit dem Switch. So liegt an allen Dosen das Internetsignal an. Bei CAT 7 machst du nichts falsch und bist bestens für die Zukunft gewappnet.
Beste Grüße
Micha
Hallo,
Folgende Situation bei mir zu Hause.
Habe derzeit folgenden Mobilfunkrouter Standort:EG im Einsatz: ZTE MF286R
WLAN funktioniert im EG und OG.
KG ausgeschlossen… das ist wie Bunker (Betondecke)
Habe im OG, EG und KG mehrere Netzwerkdosen die im KG im Technikraum enden.
Kann ich den Router vom EG über eine Netzwerkdose anschließen und im Keller dann mit allen anderen Netzwerkdosen des Hauses verbinden und somit überall das Internet abgreifen?
Was würde ich an Equipment im Keller benötigen?
LG
Hallo Rafael,
du kannst natürlich den Router über eine Netzwerkdose mit dem Netzwerk im Haus verbinden. Das ist kein Problem. Somit liegt an jeder Netzwerkdose Internet an, wenn die Verkabelung über ein Patchpanel verbunden hast.
Beste Grüße
Hallo Micha
Besten Dank für die umfangreichen Ausführungen. Bin gerade an einem Hausumbau mit 3 Stockwerken (Betondecken). Vom Technikraum aus verlegen wir sternförmig in jedes Zimmer ein Netzwerkkabel. Zusätzlich möchte ich auf allen 3 Geschossen ein W-Lan einrichten. Wie muss ich dies einrichten, wenn es das gleiche Netz sein soll und nicht 3 separte w-Lan? Zusätzlich möchte ich gerne die einzelnen W-Lan ausschaltbar gestalten.
Vielen Dank für deinen Tipp.
Gruss Marcel
Hallo Marcel,
Du verwendest einen WLAN Router und richtest ein WLAN ein. Dieses kannst Du dann mit Hilfe von WLAN Repeater auf alle Etagen verteilen. So hast Du nur ein WLAN im Haus. Die WLAN Repeater lassen sich bestimmt auch abschalten. Weitere Informationen findest Du unter der Rubrik „WLAN Repeater – Tipps und Tricks zur Einrichtung„.
Hallo Micha
Die Option WLan Repeater habe ich verworfen, da dieser im Treppenhaus platziert werden müsste. Dort habe ich weder Stromanschluss noch einen geeigneten Standort. Was gibt es für Alternativen?
Gruss Marcel
Hallo Marcel,
eine andere Möglichkeit fällt mir da leider auch nicht mehr ein. Du könntest deine LAN Verkabelung mit Power Line (Netzwerk über die Steckdosen) erweitern.
Hallo,
du könntest einen Accespoint verwenden. Die meisten Accespoints sind POE fähig, d.h. sie können über das Ethernetkabel mit Strom versorgt werden. Sollte am geplanten Standort eine Netzwerkdose vorhanden sein, kannst du die Accespoint zusammen mit einem POE Switch nur mit dem Ethernetkabel betreiben und brauchst keine zusätzlichen Stromanschluss.
Auch wenn es etwas spät ist, kann ich meine eigenen Erfahrungen hierzu beisteuern:
Man kann beispielsweise semiprofessionelle WLAN-AccessPoints kaufen. Je nach Hersteller/Modell 100-150€/Stück.
Zusätzlich benötigt man einen PoE – Switch (Power over Ethernet – nicht zu verwechseln mit Powerline, das ist quasi das Gegenteil).
Das „Internet“ kommt dann vom Router in den PoE-Switch. Dieser „spezielle“ Switch fügt dem Internetsignal noch eine geringe Menge elektrischer Leistung (kleiner 60 Volt Gleichspannung, Berührungssicher) hinzu, welche der AccessPoint dann nutzt. Es ist dann kein separates Netzteil mehr für den WLAN-AccessPoint notwendig – er hat dann wirklich nur ein Kabel.
Im Anschluss daran hängt wann die WLAN-APs virtuell an einen gemeinsamen WLAN-Controller (ein Stück Software zur Konfiguration, vergleichbar der Weboberfläche eines normalen Routers) und konfiguriert dort sein(e) WLAN(s).
Alle Basisstationen verwenden dann den gleichen WLAN-Namen, das gleiche Passwort und die Handys/Laptops werden bei Bedarf schnell zum nächste WLAN-AP weiter gereicht (Handover).
So habe ich es letztlich bei mir auch gelöst: In jedem Geschoss zentral im Grundriss deckennach eine Netzwerkdose (ohne Strom-Steckdose) installiert. Im Netzwerkschrank kommt das Internet in den PoE-Switch und von dort zu den Netzwerkdosen. Die APs haben Strom und Internet, ich kann sie zentral konfigurieren und überall habe ich Netz. Ich spanne sogar 4 unterschiedliche WLANs auf, welche in meinem Netzwerk unterschiedlich behandelt werden („normal“, Gäste, IoT-Smart-Geräte, Kinder).
Beispiel hierfür wäre der von mir verwendete ubiquity U6 lite. Hier ist die Konfiguration aber ohne zusätzliche dream-machine/wlan-controller von der Firma fummelig. Es gibt definitiv preiswertere und besser konfigurierbare Hersteller/Modellreihen (zumindest, wenn man nicht noch mehr Zeug von denen kaufen will).
Hallo,
Du hast das sehr informativ gemacht. Werde bei mir im Keller demnächst auch anfangen alles zu verdrahten, allerdings bin ich geneigt einen 24-Fach Hub zu nehmen, anstelle von mehreren einzelnen. Ich arbeite hier mit der Telekom und dem Speedport Smart 4. Macht es Sinn alle Landosen vom Speedport auf den Hub zu legen? Mit freundlichen Grüßen
Hallo Stephan,
es reicht aus, wenn Du einen Anschluss vom Speedport auf den 24-Port Switch legst.
Beste Grüße
Micha
Hallo,
wie viele Höheneinheiten hat dein Serverschrank in deinem Beispiel?
Hallo Lars,
der Serverschrank in meinem Beitrag hat maximal 6 Höheneinheiten.
Beste Grüße
Micha
Hallo Micha, super Anleitung vielen Dank!
Sehe ich das richtig, dass es in deinem Setup keine Internetanbindung gibt?
Ansonsten wäre es ja ausreichend, durch ein Patchkabel den Router mit dem Switch (bzw. beiden) zu verbinden oder?
Ansonsten will ich das Haus (EG, OG, DG) gern verkabeln und habe mich auch gefragt, ob es besser ist, überall pro Dose (zwei) eigene Cat7 Kabel aus dem EG zu verlegen oder pro Stockwerk einen Switch per Cat7 Kabel anzubinden (mit RJ45 Steckverbinder?), der dann mit den Dosen auf der Etage verbunden wird.
So bräuchte ich ja nur 1 mittellanges Kabel vom zentralen Punkt im EG zum Switch im OG und ein recht langes vom EG zum Switch im DG oder?
Hat das eventuell Nachteile was Performance angeht oder spart man sich dadurch eher ein paar Kabelstränge?
Oder ist es besser, für jede Dose wirklich ein bzw. zwei eigene Cat7 Kabel zu verlegen? Das wären bei uns ca. 4 im EG, 6 im OG und 4 im DG
Danke! :)
Hallo Alex,
schön das Dir die Anleitung gefällt.
In dem Artikel habe ich nicht die Einrichtung des Internetzugangs beschrieben…das stimmt. Natürlich ist es ausreichend, wenn Du durch ein Patchkabel den Router mit dem Switch verbindest. So hast Du das Internetsignal im gesamten Haus verteilt.
Technisch spricht nichts dagegen, dass Du in jeder Etage nur ein CAT7 Kabel verlegst und alle weiteren Dosen über einen Switch anbindest. Der Nachteil an dieser Variante ist, dass für die gesamte Etage nur noch die Geschwindigkeit des einen Netzwerkkabels zur Verfügung steht. Alle Geräte teilen sich die Bandbreite des einen Netzwerkkabels. Im normalen privaten Betrieb sollte das jedoch ausreichen.
Ich würde jedoch immer ein (bzw. zwei) Kabel pro Dose verwenden. Möchtest Du lange in diesem Haus wohnen, lohnt sich dieser Aufwand sicher. Die Datenmengen werden immer größer und so bist Du für die Zukunft perfekt vorbereitet.
Beste Grüße
Micha
Hallo Micha,
danke für die schnelle und ausführliche Antwort echt top!
Grüße,
Alex
Hallo Micha, hallo Alex,
vielen Dank erst einmal für die sehr gute Dokumentation der LAN-Installation im Haus. Ich bin aktuell mit dem gleichen Thema beschäftigt.
An eurer Disskusion über die „Switche auf jedem Stockwerk“ ist mir eine Fragestellung bei der Antwort von Micha aufgefallen:
„Der Nachteil an dieser Variante ist, dass für die gesamte Etage nur noch die Geschwindigkeit des einen Netzwerkkabels zur Verfügung steht. Alle Geräte teilen sich die Bandbreite des einen Netzwerkkabels.“
Ist es nicht in beiden eurer Fälle so, dass sich das gesamte Netzwerk eine einzige LAN-Kabelverbindung vom letzten Swich zum Internetzugangspunkt (Router) teilt? Und auch der Router kann nur einen einzigen logischen Zugangspunkt auf die Telefonleiteitung bzw. das TV-Kabelnetz bieten. Demnach sollte es meiner Einschätzung nach zwischen der Variante von Micha und Alex keinen Unterschied geben. -Habe ich hier einen Denkfehler?
Ist damit zu rechnen, dass wenn mehrere kleine Netzwerkkreise in mehreren Switches zusammen verwendet werden, dass aufgrund der größeren Anzahl von Verteilern und Geräten insgesamt mit Performance einbusen zu rechnen ist?
Viele Danke und beste Grüße Timo
Hallo Timo,
du hast Recht, die Internetverbindung teilen sich alle Teilnehmer im gesamten Haus. Das geht leider nicht anders. Hast du jedoch im Keller einen Server (NAS) zu stehen, macht es durchaus Sinn, mehrere Kabel zu verlegen, damit jedem User die Geschwindigkeit des einen Kabels zur Verfügung stehen. Ist das NAS entsprechend am Switch angebunden (Nutzung von zwei LAN Ports), kann das Vorteile bringen.
Mehrere Netzwerkkreis mit Verteilern und Geräten sollten keine Einbußen darstellen.
Beste Grüße
Micha
Hallo,
Ich find dein Serverschrank sehr aufgeräumt und die Anleitung sehr hilfreich.
Hat der Serverschrank genug Platz für einen Router und hast du die Switchs Miteinander verbunden oder einzeln mit dem Receiver
VG
Hallo Maurice,
natürlich hat der Serverschrank genug Platz für einen Router. Und ja…ich habe die Switche miteinander verbunden.
Beste Grüße
Micha
Hallo Micha,
danke für den ausführlichen Artikel. Wir sind gerade an der Hausplanung und entsprechend auch an der (ganz am Anfang).
Ich stelle mir die Grundfrage, ob es sinnvoll ist, in einem Haus mit Keller, EG, OG und DG alle Kabel an eine Stelle zu führen – weitester Weg vom Dachgeschoss eines Raums bis in den Keller? Wäre es nicht sinnvoller, je Stockwerk alle Kabel an einem Switch enden zu lassen und dann nur jeweils von diesem Switch in den Keller zu gehen? Sonst hätten wir bestimmt 20-25 Kabel an einer Stelle in den Keller laufen?`
Besten Dank vorab
Christoph
Hallo Christoph,
natürlich geht das auch. Du kannst alle Kabel in einem Stockwerk an den Switch anschließen. Dann verbindest Du die Switche untereinander und führst sie entsprechend zum Internetzugang. So sparst Du Dir das Verlegen in den Keller. so muss Du nur immer ein Kabel ziehen, um die einzelnen Stockwerke zu verbinden.
Beste Grüße
Micha
Hallo.
sehr gute anleitung.
ich habe eine frage.
2 familienhaus. 1 hauptanschluss im keller. ( wollen nicht für 2 zahlen, wenn man sich einen als familie teilen kann ;) )
wir haben auch nur noch internet und telefon über kabel. tv kommt über sat.
im keller kommen 10 cat7 kabel an ( aus sämtlichen zimmern )
die hauptdose ist auch im keller und da möchte ich nur ein modem dran haben, was das internet überall hin verteilt. über ein cat7 kabel soll ins og ein wlan router betrieben werden, der das ganze haus mit wlan abdeckt und die restliche cat7 kabel sollen im keller vom modem aus angeschlossen werden.
wie kann ich das am besten machen? funktioniert mein plan überhaupt? der keller ist wie ein käfig, der wlan fast ganz abschirmt. deswegen soll der wlan router ins og um das eg mit zu versorgen.
telefon ist nicht relevant. ist ein funk telefon, welches nur im eg ist.
vielen dank.
Hallo Dennis,
dein Vorhaben lässt sich so natürlich umsetzen. An die Hauptdose schließt Du das Modem an. Ich würde dann im Keller einen Switch installieren. Dort werden alle ankommenden CAT7 Kabel eingesteckt. Im OG kannst Du den Router aufbauen. So kannst Du das gesamte Haus mit dem Internet verteilen.
Beste Grüße
Micha
Hallo Micha, deine Anleitung ist Super. Ich habe in meinem Haus jetzt ein LAN Netz installiert. Es sind 6 Duplex Kabel die am Patchpanel aufliegen. Beim ersten Test ist bei 3 LAN Dosen die Schirmung nicht angezeigt worden. Ich habe die Kabel bereits neu auf dem Patchpanel und an der LAN Dose neu aufgelegt. Leider wird die Schirmung nicht angezeigt. Kann das LAN Netz auch ohne die Schirmung funktionieren?
Hallo Heiko,
solange Du keine Fehler feststellst und die Geschwindigkeit in Deinem Netzwerk OK ist, geht es auch ohne Schirmung.
Beste Grüße
Micha
Hallo Micha,
vielen Dank für diese Anleitung!!!
Unser Haus ist 20 Jahre alt und es sind keine Netzwerkkabel verlegt. Normal stört das nicht, nun haben wir aber im DG einen PC Arbeitsplatz. Der ist aktuell per Devolo angeschlossen. Die Verbindung bereitet aber des Öfteren Probleme, so dass wir das ändern wollen.
Mein Projekt: eine LAN- Leitung vom Router im 1.OG ins DG zu verlegen.
Dort sollen per Switch der PC direkt und ein Devolo für die Verstärkung des WLan angeschlossen werden.
Ich würde jetzt ganz laienhaft ein LAN- Kabel vom Router ins DG verlegen. Dort dann entweder eine Netzwerkdose installieren oder „fliegend“ in den Switch gehen.
Vom Switch dann einmal in den Devolo und einmal direkt zum PC.
Ist es so simpel wie ich denke, oder denke ich falsch?
Viele Grüße und vielen Dank im Voraus.
Micha
Hallo Micha,
es ist so simple wie Du denkst. Genauso kannst Du es machen. Das aufwendigste ist wahrscheinlich das LAN Kabel zu verlegen. Du kannst das LAN Kabel auch direkt in den Switch stecken und dort weitere Geräte verbinden.
Beste Grüße
Micha
Super, vielen Dank für die schnelle Antwort!
Hallo Micha, eine Frage habe ich doch noch bezüglich der Kabel. Da ich ja Kabel von den Switch in die Netzwerkdose verlege, stehe ich grad auf dem Schlauch was für ein Kabel man da nimmt? Ich benötige ja quasi 2 verschiedene Enden. Einen Stecker und ein Anschluss.
Ich finde dazu nichts im netz, vermutlich weil ich dazu nichts verständliches bei Google eingebe 😃
Deswegen hoffe ich du kannst mir einen Rat geben.
Hallo Philipp,
stimmt…da Du ein Patchkabel in die Dose stecken möchtest, brauchst Du eine andere. Mit dieser hier funktioniert es: https://amzn.to/34d1stT
Die sind aber auch teurer.
Hallo,
Ersteinaml vorweg, super Erklärung! Vielen Dank für die detaillierte Beschreibung.
Ich würde gerne einmal meinen IstZustand schildern, das Problem das ich habe und meine evtl. schon vorhandene Lösung ( dank deiner Beschreibung).
Wir haben seit neuesten Glasfaser Anschluss.
Der hub(ist doch richtig oder) liegt im Keller.
Sporadisch und auch um zu testen wo der Router am besten steht habe ich erstmal ein Kabel ins eg gelegt. Soweit so gut.
Der Plan, das Kabel fest dorthin zu verlegen um eg und dg mit wlan auszustrahlen scheitert da auch mit einem repeater das wlan svhonmal schwächelt (kam beim
Gaming mal vor).
Abgesehen davon bin ich der Meinung, wenn man Glasfaser hat sollte man es auch voll ausreitzen können und da ist wlan nicht das beste oder? Powerline ist auch keine Option da es sich um 2 verschiedene Schaltkreise handelt.
Mein Plan ist nun, im Keller ein Netzwerk Gehäuse zu installieren und einen Switch (quasi wie in der Beschreibung).
Direkt über dem KellerRaum mit dem Hup,
würde ich das Modem legen. Bedeutet, ich gehe mit einem Kabel vom hub zum Modem und zurück ins switch oder?
Dann kann ich vom Switch aus wieder hoch gehen und bis ins DG die Kabel ziehen (gehe hoch über den Dachboden um so die Kabel ins Wohnzimmer etc. ziehen zu können. Komme quasi in einem Abstellraum raus, bohre durch die Wand ins Wohnzimmer und verlege dann die Landose, so vermeide ich Hässliche aufputz kabelrohre).
Wäre das so richtig?
Wenn ja, kann ich es vermeiden Verlegekabel zu nutzen sondern schon vorgefertigte?
Ich habe was gelesen von vorkonfektionierten, die zwar teurer sind aber bereits fertig.
Würde sich das anbieten für einen Laien? Da ich denke das die größte Fehlerquelle beim
Patchen entstehen kann. Allerdings frage ich mich, wie kriegt man da die richtige Länge raus? Weil irgendwo muss man ja kürzen.
Benötige ich aufjedenfall einen Patcher? Oder wie auch immer die heissen mögen 😄
Wie groß muss der Switch sein, wenn ich insgesamt 6 Kabel verlegen will.
Ich hoffe du teilst mir deine Meinung dazu mit.
Ich würde mich sehr freuen!
Beste Grüße
Hallo Philipp,
schön das Dir mein Artikel gefällt.
Dein Vorhaben ist gar nicht so kompliziert. Ich habe mir gerade eine Skizze gemacht, um besser verstehen zu können, was Du vor hast. Aus Erfahrung würde ich immer Netzwerkkabel verlegen, wenn es die Umständen erlauben und der Aufwand nicht zu groß ist. Die WLAN Geschwindigkeiten werden zwar immer besser, sind jedoch noch störungsanfälliger als reines LAN. Powerline setze ich auch teilweise ein. Es läuft gut…jedoch kommt es ab und zu vor, dass ein Adapter zurückgesetzt werden muss. Verschiedene Schaltkreise lassen sich mit einem Phasenkoppler verbinden. Das funktioniert sehr gut.
Vom HUB gehst Du mit der WAN Leitung zum Modem (Router) und mit einem Patchkabel zurück in den Switch. Ziehst Du jetzt neue Kabel in die einzelnen Zimmer und verbindest sie mit dem Switch, ist Dein Heimnetzwerk aufgebaut. Du hast überall Internet und die angeschlossenen Geräte können miteinander kommunizieren.
Du kannst natürlich auch schon vorgefertigte Patchkabel verwenden. Die sind nicht so robust und beim Verlegen muss man etwas mehr aufpassen. Du hast Recht…beim Patchen können Fehler auftreten und die Fehlersuche kann etwas aufwendiger sein. Die vorgefertigten Patchkabel lassen sich auch kürzen und mit einem neuen Stecker verbinden. Das würde ich aber nicht machen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Du kannst doch die Länge grob kalkulieren und im Keller notfalls zu lange Kabel als „Schlaufe“ ablegen.
Ein Patchfeld benötigst Du nicht, wenn Du vorgefertigte Patchkabel verwendest.
Hast Du weitere Fragen?
Beste Grüße
Micha
Hey, erstmal tausend dank für die schnelle Rückmeldung! Das hört sich doch gut an, also waren meine Gedanken Gänge Richtung und ich hab das System
Verstanden. Jetzt überlege ich mir nur noch ob ich fertige Kabel nehme oder nicht.
Eine Frage noch. Ich möchte drei Räume mit LAN ausstatten, da ja doppelbuchsen Sinn machen wären es 6 Kabel. Wie groß Bzw. Wieviele Anschlüsse müsste der Switch haben?
Mehr als 6 Kabel möchte ich auch nicht ziehen da sonst die Kabelkanäle zu dick werden
Theoretisch würde ein 8 Port Switch ausreichen. 6 für deine Kabel und eins für den Router. Nimm doch aber lieber gleich 12 oder 16 Ports.
Super, tausend dank! Dann werde ich mir mal
Eine Einkaufsliste anfertige!
Hi, eine Frage hätte ich noch. Muss der Switch in der Nähe des hubs Bzw. Routers lügen? Oder könnte ich den auch auf dem Dachboden installieren?
Da die Decke vom Keller zum eg und eg zum dg natürlich sehr dick istxwäre es definitiv einfacher dort nur ein Loch für 2 Kabel zu bohren (wobei ich noch gar nicht weis was ivh zum
Bohren nutze).
Denn vom Dachboden würden dann die restlichen 6 Kabel verlegt(dg zu Dachboden besteht aus Holz).
Du kannst den Switch platzieren wo Du willst. Das spielt keine Rolle!
Hallo Micha,
vielen herzlichen Dank für diese Anleitung! Du hast da eine erklärungsbedürftige Sache sehr sinnvoll strukturiert, verständlich beschrieben und mit anschaulichen Bildern verdeutlicht. Damit hast Du mir sehr geholfen. Danke schön, dass Du Dir die Zeit genommen und die Mühe gemacht hast.
Herzliche Grüße,
JensF
Hi und Hallo !
Super Anleitung – KOMPLIMENT :-)
Kurze Frage, möchte einen Patchverteiler mit Switch im Obergeschoss mit einem Patchverteiler mit Switch im Kellergeschoß verbinden. Wie mache ich die Verbindung am besten?
Lösungsansatz richtig?
Switch Obergeschoss > Patchkabel > Patchpanel Obergeschoss >> Lankabel >> Patchpanel Kellergeschoss > Patchkabel > Switch Kellergeschoss
Hallo Mike,
schön das Dir die Anleitung gefällt.
Es reicht aus, wenn Du mit einem LAN Kabel die zwei Switche verbindest. Der Weg über das Patchpanel ist nicht notwendig.
Beste Grüße
Hallo Admin, zunächst auch von meiner Seite ein großes Lob für Deinen Artikel, der auch für Laien inkl. meinereiner gut verständlich ist. Nun aber mein Problem/Frage: Telefon/Internet kommt bei mir wie so oft im Keller an, Router steht im EG und sollte da aus versch. Gründen eigentlich auch bleiben. Im Keller sind weiterhin vier Cat7-Kabel verbaut, die versch. Räume im EG (2), OG (1) und DG (1) versorgen. Der Router im EG wird gespeist durch eines der beiden Cat7-Kabel, welches über eine Dose mit dem externen Telefon/Internet verbunden ist (genau gesagt, hängen an der Dose 2 der insg. 8 Cat7-Drähte). So weit, so gut. Nun möchte ich allerdings die restlichen Cat7-Kabel, die bislang nicht genutzt wurden, endlich an den Router anschließen, da die WLAN-Qualität trotz Repeatern schwankend ist, was gerade in Home Office Zeiten nervt (VPN). Die grds. erforderlichen Komponenten habe ich bestellt, d.h. Patchpanel, Switch (sollen beide im Keller sein, da Cat7-Kabel ja dort enden), Dosen, Werkzeug etc. und die Anschlüsse bekomme ich auch hin, aber jetzt kommt meine Frage: wie stelle ich sicher, dass die Cat7-Kabel im Keller an den Router angeschlossen werden – muss ich das bereits an die ext. Leitung angeschlossene Cat7-Kabel trennen, einen zweiten Router o.ä. dazwischen hängen und von dort alle insg. 4 Cat7-Kabel anschließen? Falls ja, wie erfolgt technisch der Anschluss an den zweiten Router von dem externen Telefon-Kabel, mittels Adapter? Wenn das alles noch stimmen sollte, müsste ich dann aber den bisherigen EG-Anschluss, der den Router speist, in einen LAN-Port wie in den anderen Zimmern umwandeln, oder sehe ich das falsch? Und dann bräuchte ich auch den Switch gar nicht, da ich die 4 Cat7-Kabel direkt vom Patchpanel an den Kellerrouter anschließen könnte? Hoffe, ich konnte mein Thema einigermaßen verständlich erklären, ansonsten freue ich mich über Rückfragen. Wobei ich ehrlich gesagt glaube, dass meine Ausgangssituation nicht so selten vorkommt. Oder wäre es – ohne dass ich Deine Antwort bereits kenne – aus versch. Gründen viel einfacher/besser, wenn ich den bisherigen EG-Router doch in den Keller baue und ab dem EG mit Repeatern arbeite? Es wäre super, wenn Du hier Licht in mein Verkabelungsdunkel bringen könntest. :-) Viele Grüße, Ben
Hallo Ben,
schön das ich Dir etwas weiterhelfen konnte. Nun zu Deinem Problem.
Zuerst würde ich alle vier CAT 7 Kabel auf einem Patchpanel auflegen. An diesem Patchpanel schließt Du einen Switch an. Den Router würde ich in den Keller stellen und ihn auch an den Switch anschließen. Das mit Deinem Telefon/Internet Kabel habe ich noch nicht ganz verstanden. Der Router hat doch einen WAN Eingang, wo das Internetkabel reingesteckt wird. Wie ist das bei Dir?
Dann hast Du am Router normale LAN Ports. Einen dieser LAN Ports verbindest Du mit dem Switch. Schon sind alle Räume vernetzte. Du könntest bei nur vier Kabeln auch direkt vom Patchpanel in den Router. Die meisten Router sind ja mit vier Ports ausgestattet.
Möchtest Du in den einzelnen Etagen noch ein WLAN betreiben, würde ich Repeater verwenden, die über LAN angeschlossen werden. So musst Du nicht das WLAN Signal aus dem Keller verstärken.
Beste Grüße
Micha
Hallo Micha, vielen Dank für Deine Rückmeldung. Zum Punkt Telefon/Internet Kabel: die Verbindung zum von außen kommenden Kabel erfolgt über die Telekombuchse im Keller, in der die Drähte des ext. Kabels mit 2 (der insg. 8) Drähten des CAT7-Kabels, d.h. blau u. blau/weiß zusammengeschlossen wurden. Damit erfüllt eines der 4 CAT7-Kabel ja bislang die Funktion, Telefon/Internet Signal ins EG zum Router zu transportieren und ist damit bereits in Benutzung. Der Fritzbox Router im EG ist dann wiederum über ein „normales“ TAE/DSL Kabel an der Dose angeschlossen. Genau das ist ja mein Thema: wenn ich alle 4 CAT7-Kabel künftig vom Keller aus zusammenschließen und damit alle 4 LAN-Ports in den Räumen künftig nutzen möchte, muss ich doch die bestehende Verbindung (also Verbindung ext. Kabel – CAT7-Kabel, welches im EG ankommt) trennen und dann wie genau anschließen? Zudem müsste ich bei einer Verlegung des Routers in den Keller die bestehende TAE-Buchse im EG in eine normale LAN-Dose umwandeln, oder? Oder wäre es dann doch einfacher, im EG alles so zu belassen, wie es ist inkl. Router und einen zweiten Router in den Keller zu bauen? Oder brauche ich im Keller gar keinen zweiten Router und kann ausschließlich mit dem Switch/Patchpanel arbeiten, d.h. ich kappe die Verbindung extern-Cat7 EG, schließe diese an Switch oder vermutlich eher Patchpanel an und habe dann 4 ausgehende Cat7-Verbindungen in die Räume? Anders gefragt: sollte ich den Router doch im EG belassen wollen, brauche ich zwingend einen zweiten Router im Keller für meine Zwecke? Sorry ich hoffe, ich habe es nicht zu verwirrend dargestellt, aber besser spielen wir alle Varianten durch, bevor ich tätig werde. Viele Grüße, Ben
Hallo Ben,
Deine Nachrichten sind ganz schön schwer zu lesen. Du machst keine Absätze.
Du kannst auch einfach ein Kabel vom Router aus dem EG in den Keller ziehen und dann den Switch damit verbinden. Das wäre wahrscheinlich die einfachste Lösung. Einen zweiten Router benötigtst Du nicht.
Hallo Micha,
an den Absätzen kann es nicht liegen…danke trotzdem, dann muss ich mich wohl weiter durchschlagen bzw. -fragen.
Moin Micha,
ich kann mich nur den anderen Kommentaren anschließen – sehr gutes und ausführliche Anleitung. Du hast mir definitiv einige Stunden Kopfzerbrechen erspart.
Jetzt habe ich auch eine Frage mein zukünftiges Haus ist etwas größer sodass ich 30 Dosen verbauen möchte, ich dachte zuerst ich würde dann einfach zwei Patchpanel a 16 Ports und zwei Switches a 16 Ports verwenden. Jedoch hast du in deinem einen Kommentar von zwei Patchpanel abgeraten. Kannst du mir sagen wie du es dann lösen würdest ?
Gruß John
Hallo John,
grundsätzlich kannst Du auch zwei Patchpanels oder Switche verbinden. Das ist kein Problem. Ich würde Dir empfehlen mindestens einen 24 Port Switch zu verwenden. Es gibt auch 48 Port Switche. Diese passen auch problemlos in ein 19″ Schrank. Die von Netgear finde ich sehr gut. https://amzn.to/3z8kqvX
Beste Grüße
Micha
Gut zu wissen, dass heutige WLAN-Geräte einen Datendurchsatz von bis zu 2,5 Gigabit pro Sekunde haben. Mein Onkel möchte sich ein modernes WLAN-Gerät anschaffen. Er hofft, dass dieses auch über einen Datendurchsatz von 2,5 Gigabit pro Sekunde verfügt.
Hallo Micha,
mega gute Anleitung. Vielen Dank dafür. So kann auch ich als Laie mein Haus verkabeln. Eine Frage habe ich aber bzgl. der Verbindung zwischen Switch und Patchfeld. Die Ausgangsituation ist wie folgt:
Netzwerkschrank und Glasfaserübergabepunkt bzw. Fritzbox im Keller. Pro Etage habe ich einen POE fähigen Access Point für das WLAN vorgesehen (3 Stück). Die restlichen Zimmer sind mit Doppeldosen bzw. einer Einzeldose ausgestattet. Insgesamt kommen also 3 Kabel im Keller an, die POE benötigen, und 9 Kabel ohne. Das würde bedeuten, dass ein 12-Port Patchfeld ausreicht. Jetzt würde ich aber gerne ein kleines POE-Switch 4-Port und ein „normales“ Switch kombinieren (Kosten & insbesondere Lüfterlos, da normale Heimnetzauslastung).
1. Frage: Kann ich beide Switches mit nur einem Patchfeld verbinden oder kommt es da zu Problemen (POE-Fähigkeit, Parallelschaltung etc.)? Oder ist es zu empfehlen 2 Patchfelder zu nutzen?
2. Frage: Muss ich die beiden Switches zwingend miteinander verbinden oder ist eine Parallelschaltung für den beschriebenen Anwendungsfall ok?
Vielen Dank schon einmal für deine Antwort.
LG, Marcel
Hallo Marcel,
schön das Dir meine Anleitung gefällt.
Frage 1: Du kannst beide Switches mit dem Patchfeld verbinden. Das ist problemlos möglich. Ein zweites Patchfeld würde ich nicht nutzen.
Frage 2: Du muss die Switches nicht miteinander verbinden. Eine Parallelschaltung ist für Deinen Anwendungsfall OK. Sollte eine Verbindung vom „POE Netz“ zum normalen Netz nicht möglich sein, verbinde einfach die zwei Switche.
Beste Grüße
Micha
Hi Micha,
Vielen Dank für deine Antwort!
LG, Marcel
Hallo, wirklich ein hilfreiches Tutorial, vielen Dank für die Mühe.
Habe allerdings Frage zu der Variante mit den zwei Switches: Müssen die nicht auch noch via LAN-Kabel miteinander verbunden werden über einen Port, damit alle Dosen miteinander kommunizieren können? Oder hab ich da nen Denkfehler?
Hallo Chris,
die Switche müssen mit einem LAN Kabel untereinander verbunden sein, damit die Signale von einem zum anderen Switch verteilt werden. Entweder die nutzt einen normalen Port oder wenn vorhanden den UPLINK Port am Switch. Sind die Swichte miteinander verbunden, können alle Dosen miteinander kommunzieren.
Beste Grüße
Micha
Einfach nur: vielen Dank!
Alles -sogar für mich- verständlich erklärt und abgebildet.
Hätte ich diese Seite früher gefunden, hätte ich mir viele (!) Recherche-Stunden und gedankliche Irrtümer meinerseits gespart.
Vielen Dank Martin. Solche Kommentare geben mir Motivation, um solche Artikel zu schreiben.
Beste Grüße
Wie funktioniert das beim patchpanel mit dem erden? Wo wird diese dann angeschlossen da es bei allen patchpanelen die ich gesehen hab einen anschluss für die erdung gibt. Oder ist eine erdung nicht notwendig?
Danke und Lg
Hallo Martin,
im besten Fall solltest Du das Patchpanel erden. Wenn das die Erdung nicht angeschlossen ist, können über den Schirm der Netzwerkleitung Ausgleichströme in die Gehäuse Deiner Geräte fließen. Du solltest das Patchpanel fachgerecht in den Potentialausgleich einbeziehen.
Beste Grüße
Hallo Micha,
aktuell möchte ich in meiner Wohnung alles auf LAN-Kabel umrüsten, damit der Datentransport besser funktioniert.
Switch verwende ich als Verteiler.
In einem Raum möchte ich eine dreifach Aufputz LAN Steckdose mit drei Steckplätzen verwenden, dieses eine leichtere Umsetzung darstellt.
Angeschlossen werden daran zwei TV-Geräte und ein DS-Synology Server.
Das Kabel kommt direkt vom Switch und führt zu dieser besagten Steckdose.
Ist es so in dieser Art anzuwenden?
Danke für deine Antwort.
Hallo Hein,
um welche Aufputzdose handelt es sich? Eine Alternative wäre es, wenn Du anstatt der Aufputzdose einen Switch bereitstellst. Was hältst Du davon?
Beste Grüße
Micha
Hallo Micha,
ich plane gerade das Netzwerk für unseren Neubau. Der ganze Aufbau ist soweit klar. Aber warum braucht man dieses Patchfeld? Kann man nicht einfach auf das Verlegekabel einen Stecker aufcrimpen und direkt in den Switch stecken?
Und, wieviele Verlegekabel bekommt man in ein 25er-Leerrohr rein?
Schon mal vielen Dank und Gruß
Sonja
Hallo Sonja,
theoretisch kannst du das Verlegekabel auch direkt crimpen und am Switch auflegen. Das würde ich aber nicht empfehlen. Das Verlegekabel ist sehr starr und ich empfehle es, das Verlegekabel am Patchfeld aufzulegen. In einem 25er Leerrohr bekommst du 3-5 Verlegekabel durchgezogen.
Beste Grüße
Micha
Hallo Micha, habe ein Haus gekauft. Alle Zimmer sind CAT6 verkabelt und alles funktioniert. Aber:
1. Am Patchpanel wurde angeschlossen: o/ow gr/grw bl/blw br/brw
an allen Dosen ist folgender Reihenfolge aufgelegt: wo/o wg/g wbl/bl wbr/br.
Alles funktioniert! Ich kann aber keine Logik darin erkennen, kannst du helfen?
2. Das Ganze ist aufgefallen, weil nun LWL angeschlossen werden soll. Dazu brauche ich ein Kabel vom Keller (HÜB und NT) zum Router im OG. Das Kabel soll Unterputz verlegt werden und nur durch zwei RJ45 Dosen bestückt werden. An die RJ45 Dosen kommen dann auf der einen Seite der Router und auf der anderen Seite im Keller der NT.
Wie bitte müssen die beiden Dosen geschaltet werden?
Gruß Harald
Hallo Harald,
ich würde die Dosen wie in meinem Artikel auflegen. Vorab solltest du das ganze testen. Dazu würde ich die Verkabelung vornehmen, ohne das Kabel unter Putz zu legen. Kabel einfach an die Dosen anschließen und die gewünschte Konfiguration nachstellen. Funktioniert alles, kannst du es endständig verbauen.
Beste Grüße
Hallo,
mein Elektriker hat heute alle Netzwerkkabel (CAT7) auf die Patchfelder aufgelegt und mit dem Switch verbunden. Internetverkabelung zum Router ist auch richtig. Er hat alle Dosen gemessen. Alle Signale kommen an. Leider bekomme ich die angeschlossenen Geräte (TV, Lüftungsanlage, Leckageschutz) nicht ins Internet. Jedes mal sagen die Apps, das keine Internetverbindung besteht. Schließe ich die Geräte direkt an die Fritzbox, ist Verbindung da. Wo liegt denn da dann jetzt der Fehler? Oder muss ich noch ein neues Heimnetzwerk am PC erstellen?
Bitte um Hilfe :-)
Danke, Gruß René
Hallo René,
hast du die Fritzbox mit dem Switch verbunden? Sobald die Fritzbox mit dem Switch verbunden ist, solltest du alle Geräte mit dem Internet verbinden können.
Beste Grüße
Ich habe eine Frage habe im Keller netzwerkschrank mit Patchpanel und die Kabel gehen in die Garage würde aber dort gerne noch einen kleinen Schrank setzten und Quasi patchpanel mit patchpanel verbinden um flexibler in der Garage zu sein ist das möglich
Hallo Micha,
danke für Deine umfangreiche Beschreibung! Das wird mir für die eigene nachträgliche Netzwerk-Verkabelung im Haus sehr hilfreich sein. V. A. an so Dinge wie Patch Panel, das ich nur in der Firma gesehen habe, hätte ich im Heimbereich nicht gedacht, wäre einfach von den 4 Ports des Routers weg.
Auf dem Foto https://my-digital-home.de/wp-content/uploads/2020/02/DSC_0351.jpg ist links neben dem Kabelkanal ein grünes Gefäß zu sehen. Kannst du bitte sagen wofür man das braucht und von welcher Marke das ist? :-))
Viele Grüße
Robert
Hallo Robert,
vielen Dank für deine Nachricht. Schön das ich dir etwas weiter helfen konnte. Das Gefäß links neben dem Kabel dient zur Kühlung des Technikers. Man sollte jedoch bei der Verwendung aufpassen, es könnte schnell zu Unterkühlungen kommen, wenn es zu viel eingesetzt wird :-)
Beste Grüße
RJ45 Stecker auf ein Verlegekabel zu krimpen ist Mist. Besser verwendet man ein Keystonemodul, was für Verlegekabel ist. Dann ein kurzes Patchkabel und gut ist. Weiterhin sollte man bei der Planung der Netzwerkanschlüsse zukunftsorientiert denken. Ich habe bei uns im WZ allein an der Mediawand 5 Doppeldosen verbaut und 1 Port ist noch frei. Auch kann man ja mit den Netzwerkanschlüssen das WLAN im Haus optimieren usw. Lieber 1 Duplexkabel zu viel verlegt, als in 1 Jahr sich zu ärgern, dass man gespart hat.
Hallo Michael,
vielen Dank für dein Hinweis. Diese Keystone Module kannte ich gar nicht. Ich habe ein Patchpanel für Keystone Module in die Liste mit aufgenommen. Bei zukunkftsorientierten Planung gebe ich dir Recht. Lieber etwas mehr Dosen planen. Oft ist es jedoch auch eine Frage des Budgets. Einen vorhandenen Anschluss kann ich auch mit einem Switch erweitern. Besser wäre es natürlich, den LAN Anschluss im Vorfeld zu planen.
Beste Grüße
Micha
Das Testgerät kann man sich sparen. Das ist bereits im crimp Set enthalten, das weniger kostet, und funktioniert tadellos.
Moin, danke für die Tipps. Ich mache mich auch gerade daran, mein Haus ein gewissen upgrade zu geben :) jedes Zimmer erhält eine Doppeltnetzwerkdose. Ich ziehe Cat7 Duplex Kabel, so kann ich mit einem Kabel 2 Netzanschlüsse legen pro Zimmer.
Jetzt meine Frage, weil ich kein Patchpanel nutze… kann ich die Kabel auch runterziehen in mein HWR und dort an ein D-Link DGS-108 8-Port Layer2 Gigabit Switch anschließen und diesen Switch mit dem Router verbinden? Ist das möglich oder ist der Gedankengang falsch? Ein Patchpanel möchte ich nicht installieren weil der Raum nicht viel Platz bietet.
Vg,
Patrick
Hallo Patrick,
du kannst die Netzwerkkabel auch direkt am Switch auflegen. Das ist kein Problem. Ich habe das Patchpanel nur dazwischen geschaltet, weil ich so die einzelnen Dosen besser patchen kann. Das ist aber keine Voraussetzung.
Beste Grüße
Hallo Micha,
vielen Dank für die Info und die Hilfe.
Vg,
Patrick
Bei uns im Haus sind im Keller 2 LAN Dosen von denen je zwei Kabel nach oben in 4 verschiedene Zimmer gelegt wurden. Ich habe den Router nun direkt im Keller mit den beiden LAN Dosen verbunden, ohne Patch mit Switch. Die beiden LAN Dosen im Erdgeschoss funktionieren so auch, allerdings nicht die beiden Dosen im Obergeschoss. Liegt das am fehlenden Patch oder Switch?
Hallo Diana,
wie viele Kabel hast du in die LAN Dosen gesteckt? Wie viele Ports beim Router sind belegt? Du müsstest beide Ports bei den LAN Dosen mit jeweils einem Kabel vom Router verbinden. Es müssen 4 Kabel vom Router zu den LAN Dosen gelegt werden.
Beste Grüße
Micha
Hallo,
super Anleitung die ich gut bei der Sanierung unseres Hauses verwenden kann.
Ich mach mir allerdings etwas Gedanken über die Sicherheit und Abschottung von den ganzen IOT-Geräten (Steckdosen, Kameras, etc.).
Einerseits gibt es ja die Empfehlung, diese Geräte in einem eigenen Netzwerk unterzubringen, weil die ja auch tendenziell mal „nach Hause telefonieren“ und oftmals nur mit Cloud-Verbindung gehen.
Andererseits will man die natürlich auch vom Handy aus steuern können und muss trotzdem eine Verbindung vom „Heimnetz“ (NAS, Server, Tablets, PCs, Handys,…) haben.
Wie macht man das am Besten?
Verschiedene Subnetze? Doch alles in einem Netz lassen? Welche Hardware braucht’s dann (managed switch)?
Danke und Grüße,
Jürgen
Eine Frage: es gibt doch diese Ethernet adapter mit 1 in 2 Buchsen. Bloß kann man bei denen nicht beide Geräte gleichzeitg nutzen oder wenn es halt 1 in 3 oder mehr Buchsen sind kann man dann halt nur eine Buchse also ein angeschlossenes gerät nutzen.(Mit Buchse meine ich port, ist denk ich das gleiche). Und meine Frage ist ob es vllt solche adapter gibt, bei denne man aber beide geräte oder Ports gelichzietig nutzen kann.?
Du kannst solch einen Adapter benutzen. Jeder Buchse stehen dann nur 4 Adern zur Verfügung. Das genügt für 100 MBit/s. Eine 1 GBit/s Geschwindigkeit bekommst du damit jedoch nicht hin.
Hi,
Mich würde einmal interessieren, wenn ich jetzt den Serverschrank mit Switch und Co im Keller platzieren würde um das gesamte Haus mit Dosen zu versorgen, muss ich den Router dann zwingend im Serverschrank an einen Switch anschließen?
Oder besteht hier die Möglichkeit, im Wohnzimmer zb, wo der Router stehen soll, eine weitere Dose zu platzieren und ein Kabel zum Switch zu ziehen, um den Switch im Serverschrank über das Kabel ei zuspeisen? Möchte den Router ungern im Keller/HWR platzieren da ich nicht im ganzen Haus Repeater platzieren möchte. Anstatt also die Dose als Ausgang zu nutzen, sondern als Eingang um den Switch über Ferne einzuspeisen.
Liebe Grüße
Hallo Fabian,
du kannst den Router auch im Wohnzimmer platzieren und diesen an den Switch anschließen. Das Internet wird somit im ganzen Netzwerk verteilt.
Beste Grüße
Das Foto auf dem die Kabel fertig getackert auf dem Patchpanel liegen ist aber kein gutes Beispiel für eine gute Verkabelung. Die Abschirmung der einzelnen Paare muss jeweils möglichst bis zum Kontaktpunkt durchgezogen werden und nicht einfach am Mantel mit abgeschnitten sein. So wie bei Dir zu sehen, wird es bei Last sehr viele Interferenzen geben.
Hallo Viktor,
vielen Dank für deinen Hinweis. Das ich in meinem Beispiel die Kabel etwas zu kurz abisoliert habe, ist mir bewusst. Störungen konnte ich bei der Verkabelung noch nicht feststellen. Du hast Recht…eine perfekte Verkabelung sollte eine maximale Schirmung aufweisen.
Beste Grüße
Guten Morgen,
zuerst grandiose Seite mit super Tipps und Tricks. Bin überrascht das dies kostenfrei so angeboten wird ! Respekt !
Ich habe eine Verständnis Frage.
Wir sanieren gerade ein Haus und in jedes Zimmer wird eine Netzwerkdosen gelegt.
Verstehe ich es richtig ( sorry richtiger Laie ) ich habe Kabel und schließe am Haupteingang des Kabelanschlusses einer Router an und der versorgt dann das ganze Haus mit „Netzwerk?“
Des weiterer – wie kann ich im ganzen Haus für gutes stabiles W-LAN sorgen? Nehme ich da einen W-LAN Repaeter der in die Netzwerkdosen gesteckt wird ?
Hallo Mario,
vielen Dank für das Kompliment. Ich freue mich, wenn ich dir etwas helfen kann. Verwendest du auch ein Patchpanel? Wenn ja, kannst du dort den Router anstecken und versorgst damit das ganze Haus mit „Netzwerk“. Die Variante mit einem Switch und einem Patchpanel halte ich für sehr geeignet.
Einen ordentlichen WLAN empfang im gesamten Haus kannst du erreichen, wenn du Repeater einsetzt. Dazu habe ich natürlich auch jede Menge Artikel verfasst. Diese könnten für die interessant sein:
https://my-digital-home.de/wlan/fritz-wlan-repeater-310-einrichten-wlan-empfang-verbessern/
https://my-digital-home.de/wlan/wlan-empfang-verbessern-so-erhoehen-sie-die-wlan-reichweite/
https://my-digital-home.de/wlan/wlan-signalstaerke-verbessern-so-schnell-und-einfach-geht-es/
Beste Grüße
Micha
Danke Micha für die schnelle Antwort !
Nein ein Patchpanel verwende ich noch nicht.
IST Situation ist, dass im Haus alles neue Leitungen verlegt werden.
Die Idee ist, das man am Haupteingang des Kabelanschlusses einen Router platziert der mit dem Netzwerk verbunden ist und so für Netzwerk im ganzen Haus sorgt. Ist das so machbar ?
Danke für die sehr guten Tipps betreffend der Reichweiten Verbessrung WLAN
Hallo Mario,
du kannst auch den Router am Haupteingang platzieren und die Kabel dort anschließen. Das funktioniert. Verlegekabel ist etwas starr beim Anschließen an den Router. Ich weiß jetzt nicht welches Kabel du verwendest…
Guten Abend,
Ich habe eine Frage zum Thema Netzwerk.
Zuerst einmal, überragender Blog den sie da zur Verfügung stellen. Leider fehlt für meine „Lösung“ die Info.
Ich habe ein Haus gekauft, Baujahr <1880. jetzt sind wir bei der kernsanierung. Alles neu. Zum Thema Netzwerk hab ich die Idee, am hausanschluss den Telekom Router hinzustellen und somit das EG mit wlan zu versorgen. Soweit kein Problem. Weiterhin möchte ich im DG (Büro) und im EG (Wohnzimmer am anderen Ende des Hauses) je eine netzwerkdose bereitstellen. Kann ich aus dem Router mit einem gekauften Kabel in eine Dose gehen, von der Dose mit cat7 unterputz jeweils zu den endpunkten (UP-Dose) und von da wieder mit einem gekauften Kabel an die Endgeräte.
Wenn ja, muss man eine spezielle Belegung der Dosen beachten oder kann ich die von Ihnen vorgeschlagenen nehmen?
Ich hoffe sie können mir helfen.
Vielen Dank für Ihre Mühen.
Hall Benjamin,
habe ich dich richtig verstanden…du willst mit einem normalen Patchkabel vom Router in eine Dose gehen, von dieser Dose mit einem Cat 7 Unterputz-Verlegekabel zur nächsten Dose gehen und an dieser Dose deine Endgeräte anschließen? Hast du nicht die Möglichkeit alle Kabel auf einem Patchpanel aufzulegen, so wie ich es im Artikel beschrieben habe? Die Lösung „Dose-zu-Dose“ halte ich nicht für optimal. Alternativ kannst du das Netzwerk mit Powerline auch über das Stromkabel verlegen. Das hast du nur die Verkabelung mit LAN in den einzelnen Räumen. Oder du gehst komplett auf WLAN und setzt zusätzliche WLAN Repeater ein.
Beste Grüße
Micha
Warum werden überall teure und doppelte Netzwerkdosen angeboten, wenn ich nur ein Kabel pro Dose habe?
Dann sollte ich auch nur 1-fach Dosen nehmen . Sah ich auf Amazon nur ein Angebot und die kosten auch nur 2.-
Also nochmal; 1 Kabel haben sie mir verlegt pro Dose . Dann nutzt ja auch eine Dose mit 2 Buchsen nichts . Richtig?
Hallo Tom,
du kannst auch ein Netzwerkkabel an einer Doppeldose anlegen. Du verwendest dann pro Dose nur 2 Adernpaare. Mit dieser Anschlusstechnik kannst du aber nur 100 MBit/s nutzen. In vielen Fällen kann diese Geschwindigkeit ausreichen.
Beste Grüße
In unserem Elternhaus gibt es noch keinen Internetanschluss. Den brauchen wir aber, wenn wir zu Gast kommen. Für die praktischen Tipps meinen besonderen Dank! Nicht zu vergessen sind auch die Kabelkanäle, die wären ja nicht schlecht, um den Kabelsalat zu vermeiden.
vielen Dank für deinen super Beitrag! Eine direkte Verkabelung der Switches ist auf jeden Fall ratsam. Genauso eine doppelte LAN-Dose!!
Eine wirklich gute Auswahl an den oben aufgeführten kabeln für die Verlegung gibt es hier:
Ich habe selbst viele Kabel im Haus verlegt und dabei auf die Qualität der Produkte geachtet,
Einfach mal vorbeischauen, hier gibt es eine persönliche Empfehlung von
Viele Grüße Dietmar
aus Osnabrück
Für heute ist das ein sehr relevantes Thema. Danke!
Bin über google hier hergestolpert und froh darüber!
Hallo admin, erstmal danke für die gute Beschreibung. Ich lese immer, daß man ein Patchpanel und einen Switch einsetzen soll. Die Netzwerkkabel könnte ich doch auch direkt mit einem Switch verbinden (bei mir geplant 14 Anschlüsse). D.h. ich kann mir das Patchpanel sparen, das schleust die Signale doch sowieso nur durch zum Switch. Liege ich da richtig oder hat das Panel noch eine andere Bedeutung?
Hallo Felix,
du hast Recht, die Signale werden vom Patchfeld an den Switch weitergeleitet. Wenn du fertig konfektionierte Kabel verwendest, kannst du diese auch direkt am Switch auflegen. Bei Verwendung von Verlegekabel kann ich ein zusätzliches Patchpanel empfehlen.
Beste Grüße
Micha
Hallo Communityema
Euer Blog zum Thema Netzwerkplanung ist sehr Informativ.
Folgendes Problem meinerseits ich erweitere gerade den alt bestand der EDV in meinem Wonhaus.
Problem ist im Wohnzimmer Büro ist ein Patchfeld 6 Port am Schreibtisch montiert.Wo die cat. 5e kabel von 2 weiteren Kinderzimmer und dem Wohnzimmer TV und Kücken Webradio Zusammenlaufen auf ein Gigabit Switch. Mein Problem ist das ich 4 neu Leitungen gezogen habezusätzlich vom keller über küche Sockeleisten Kanal Cat.7 für Heizung Glasfasermodem und Sicherungskasten. Für Netzwerkschrank kein platz im Wohnzimmer da die alten Patchfeld Kabel zu kurz sind. Soll ich 6 Cat 7 Doppel Dosen in ein Brüstungskanal setzen und dort alle kabel auflegenfür das würden die 40cm Cat 5 kabel noch reichen. Oder alle kabel auf 12 Port Patchfeld setzen und dies in 120er Brüstungskanal montieren oder die zukurzen cat 5 kabel um 1 meter mit cat verbinder Verlängern ? Teilweise ist es nicht mehr möglich nachträglich die alten cat.5 kabel gegen 7 auszutauschen.
Gruß Michael
Hallo Michael,
ich würde einen 12 Port Patchfeld in den einen Brüstungskanal einsetzen und die Kabel dort auflegen. Dann hast du alles einheitlich. Das Verlängern der alten Kabel würde ich nicht machen.
Beste Grüße
Micha
Vielen Dank für die vielen hilfreichen Tipps!
Ich stehe in einer Wohnung vor folgender Situation: Im Schlafzimmer der Wohnung kommt das Telefon/DSL-Signal an. Dort steht der Router (Speedport). Der Internetzugang wird jedoch im Wohnzimmer für Multimediaplayer, Smart-TV, etc. benötigt. Ca 20 Kabelmeter entfernt. Und der Zugang wird im direkt daneben liegenden Arbeitszimmer für den PC benötigt. Daher wäre es wünschenswert, EINE Leitung 20m lang vom Schlafzimmer zum Wohnzimmer zu verlegen und von DORT AUS weiter zum Arbeitszimmer zu gehen. Als “fliegende” Verkabelung habe ich das getestet und das funktioniert einwandfrei: 20m Kabel vom Router zum Wohnzimmer, dort einen kleinen 5 Port-Switch, an dem der Smart-TV und der Media-Plaer angeschlossen ist. Und ein Netzwerkabel, welches weiter zum Arbeitszimmer geführt wird und dort in den PC gesteckt wird. Aber wie soll ich so etwas “richtig” verkabeln? Ich möchte vermeiden, ZWEI Kabel vom Schlafzimmer(Router) zum Wohnzimmer führen zu müssen. Eines zu verlegen ist schon aufwändig genug. Hat jemand eine Idee?
Viele Grüße
Sven
Als Antwort auf Sven.
Hallo Sven,
du hast das schon ganz richtig gemacht. Netzwerkkabel vom Schlafzimmer in das Wohnzimmer legen und dann von einem Switch die andere Geräte zu versorgen. Nun müsstest du noch vom Wohnzimmer ein Kabel in das Arbeitszimmer legen, um dort auch einen Netzwerkzugang zu haben. Du hast zwei Möglichkeiten eine andere Verkabelung vorzunehmen.
Möglichkeit 1: Du kannst mit WLAN Repeatern arbeiten. Ein WLAN Repeater im Wohnzimmer und ein Repeater im Arbeitszimmer sollten locker reichen. Wahrscheinlich genügt auch ein WLAN Repeater. Die WLAN Repeater von Fritz sind sehr gut. Die kann ich empfehlen. https://my-digital-home.de/wlan/fritz-wlan-repeater-310-einrichten-wlan-empfang-verbessern/
Möglichkeit 2: Wenn du kein Netzwerkkabel verlegen möchtest, kannst du auch Powerline Adapter einsetzen. Da wird das Netzwerksignal über die Stromleitung übertragen. Damit habe ich auch sehr gut Erfahrungen gemacht. Du startest mit einem Adapter im Schlafzimmer. Der Router wird über ein Netzwerkkabel mit dem Powerline Adapter verbunden. Der nächste Powerline Adapter wird im Wohnzimmer und Arbeitszimmer installiert. Im Wohnzimmer verwendest du noch einen Switch, um alles Geräte verbinden zu können. Die Installation und Einrichtung ist schnell und einfach erledigt. Schaue dir einfach diesen Artikel an. https://my-digital-home.de/hardware/alternative-zur-wlan-und-netzwerkverkabelung-einfach-und-schnell-geht-es-mit-powerline/
Ich würde Powerline Adapter von TP-Link oder Fritz empfehlen.
Beste Grüße
Erst mal Danke für diesen Thread!
Dieser Thread hat mich immer weiter fasziniert. Bis vor Kurzem dachte ich, dass Netzwerk-Kabel zu benutzen im Zeitalter von ‚WLan‘ old-style ist. Das sehe ich heute anders. Leider hab ich mich damals als das (Reihen-)Haus gebaut wurde, nicht damit beschäftigt. Ich hab zwar daran gedacht eventl. zumindest zwischen den Etagen Leerrohre einziehen zu lassen, hab es aber nicht gemacht, weil damals jede Kleinigkeit sofort ordentlich Zusatzkosten entstehen hat lassen.
Dieser Thread und der Umstand, dass WLan im 2.OG (1 HP PC und 1 Lenovo Laptop) relativ schlecht zu empfangen war, hatten mich dazu gebracht, Netzwerkkabel nachträglich zu verlegen.
Zum Glück war ich oft auf der Baustelle und habe auch ordentlich Bilder gemacht, so dass ich wusste wo es im Haus Schächte für Kabel und Rohre gibt. Diese sind lediglich mit Putz oder Gipskarton geschlossen. Somit musste ich nur an ein paar Stellen Löcher machen, und konnte dann ein CAT6 Kabel nachträglich von EG ins 2.OG legen. Von dort habe ich noch ein Kabel wieder ins 1.OG gezogen, falls ich dort mal einen zusätzlichen WLAN AP installieren will, oder im 1.OG irgendwo noch Netzwerkdosen installieren will. Zum Glück haben wir viele Trockenbau-Wände wo sich noch einiges relativ leicht installieren lässt.
Somit habe ich jeweils eine CAT6 Netzwerkdose im EG beim Telekom-Anschluss/-Router und im 2.OG installiert. Im 2.OG geht es von der zweiten Buchse noch ins 1.OG, wo lediglich erstmal eine Kabelschleife in einer Leerdose zum Liegen gekommen ist.
Technisch hat alles funktioniert. Die Dosen habe ich mit der Klinge eines einfachen ‚Teppich‘-Messers installiert, also die Drähte eingedrückt und die überschüssigen Enden abgeschnitten. Ein Spezialwerkzeug für ein paar Dosen ist da unnötig. Das habe ich durch, wie soll es anders sein, durch ein Youtube-Video gelernt;-) Und siehe da, am HP PC kommen auch 50Mbit an. Vorher waren es mit Tricks (WLan-Adapter mit USB-Verlängerungen ins Treppenhaus legen) nur 36Mbit. Dieses USB-Kabel unter der Tür durch ins Treppenhaus hatte aber mich auch schon immer gestört.
Dann habe ich noch ein CAT6 Kabel hauptsächlich in der Sockelleiste vom Laminat und durch eine Gipskarton-Wand ins andere Zimmer des 2.OG gelegt, und jeweils eine Cat6 Dosen installiert.
Dazu einen TP-Link Switch gekauft, und alles miteinander verbunden. Läuft. Auch der Lenovo Laptop hat 50Mbit. Natürlich nur solange nicht alle Endgeräte gleichzeitig einen Download machen;-)
Im EG fehlte mir danach ein LAN-Anschluss, da ich einen zum Anschluss des 2.OG gebraucht habe. Deshalb hab ich jetzt ebenfalls noch so einen günstigen TP-Link Switch für das EG gekauft.
Somit sieht es so aus:
EG:
Router (4xLan)
– Link zum 2.OG (zum TP-Link Switch 2.OG)
– WLan Access Point
– Samsung TV
– TP-Link Switch (EG)
TP-Link Switch
– IP Cam
– IP TV Gerät
– Arcos Android TV
2.OG:
TP-Link Switch
– HP PC
– Lenovo Laptop
Sonstiges (via WLan):
– Smartphones
– OnePlus 3
– Nokia 5
– Samsung Galaxy S3
– Tablet
– Nvidia Shield K1
Leider haben
– der Google Chrome Stick, und
– der Google Home (mini)
keinen Netzwerkanschluss, sonst hätte ich die auch gerne am Switch im EG angeschlossen. Denn dort wo Geräte stationär sind, würde ich gerne auf WLan verzichten.
Für alle Kabel zwischen den Dosen und Geräten habe ich Cat5 Kabel verwendet, nur für Sachen, die fest installiert sind (Kabel und Dosen in Wänden) hab ich Cat6 genommen. Das reicht momentan. Wenn ich von der Telekom oder ähnl. einmal mehr bekomme, kann ich die losen Cat5 Kabel durch Cat6 Kabel ersetzen.
Hallo zusammen,
Ich habe in unser DDH CAt7 Netzwerkkabel verlegen lassen. Nun möchte ich die Kabel anschließen und frage mich nun wie es am besten geht.
Keller – hier sind natürlich alle Kabel
EG/Wohnzimmer – hier habe ich eine Buchse mit zwei Kabeln
1.OG – hier habe ich zwei Zimmer mit je einem Kable
DG – hier habe ich zwei Zimmer mit je einem Kabel
Überall sollte auch WLAN gehen.
Momentan habe ich von der Telekom den Speedport smart3.
Swich – NETGEAR ProSAFE GS108T-200GES
EG – Gira 245200 Netzwerkdose 2-fach Cat.6A IEEE 802.3an Unterputz Einsatz
Alle anderen Gira 245100 Netzwerkdose 1-fach Cat.6A IEEE 802.3an Einsatz
Wie schließe ichnun am besten alles an damit ich überall WLAN habe?
Danke und viele Grüße
Am besten du hältst dich an die Anleitung. Dann sollte es keine Probleme geben.
Moin,
in meiner Wohnung ist ein Patchpanel mit 5 Anschlüssen im Elektrokasten installiert. In allen Zimmern gibt es Auslässe zusammen mit dem Telefonanschlüssen.
Ich habe zunächst den Router mit einem Anschluss auf dem Patchpanel verbunden und dann meinen Laptop mit dem korrespondierenden Anschluss im Wohnzimmer. Keine Interverbindung.
Jetzt habe ich mir eine Switch besorgt und wie beschrieben mit dem Patchpanel und einen Port im Switch mit dem Router verbunden. Dann wieder den Laptop im Wohnzimmerauslass angesteckt. Kein Internet.
Dann habe ich den Computer direkt mit dem Switch verbunden. Das klappt. Der Switch zeigt mir an, dass auf den übrigen Ports kein Speed ist. Auch wenn ich einen zweiten Laptop in einen Auslass zB im Wohnzimmer stecke.
Any Idea?
Hallo Robert,
das hört sich für mich so an, als wäre die Verkabelung zwischen Patchpanel und Anschlussdose fehlerhaft. Du hast da schon sehr gut eingegrenzt. Wenn du deinen Router direkt an den Switch steckst und an dem Switch ein Computer oder Laptop ansteckst, hast du Internet. Weil die Verbindung zwischen Router und PC über den Switch gelöst wird. Ich würde jetzt folgendes testen. Alles Patchpanel Anschlüsse mit dem Switch verbinden und den Router auch in den Switch stecken. Dann prüfen ob bei einer Anschlussdose das Internet anliegt. Wenn das nicht funktioniert, würde ich die Leitungen mit einem kleinen Messgerät testen. Das Messgerät sollte die anzeigen, ob alles richtig verkabelt ist. Das Gerät findet du in meinem Artikel.
Beste Grüße
Danke. Die Lösung alles anzustecken, habe ich probiert, läuft leider nicht. Messgerät kommt… da hat wohl der Elektriker nicht ordentlich verpatcht.
hallo, ich bräuchte mal etwas Hilfe
Ich hab mein Patchfeld im Keller heute gepatcht, -Standard A
Jetzt habe ich mal probeweise eine netzwerkdose im Wohnzimmer, auch Standard A gepatcht
Und beim Testen machen die testgeräte folgendes:
Gerät A mit der Batterie drin
Dioden leuchten wie gewünscht 1-8 durchlaufend
Gerät B -Empfänger
Leuchten die dioden nicht nach der Reihenfolge, sondern irgendwie durcheinander
Wenn ich aber ein patchkabel an datendose 1 und 2 anschließe
Und das Messgerät an den patchfeldern 1 und 2 anschließe, dann passt es
Schaut irgendwie nach Crossover aus
Schon komisch, hab es genauso gepatcht wie ich es gelernt habe. Bin grad wirklich am verzweifeln
Hallo, ich habe folgendes Problem:
Ich habe mein Patchfeld im Keller auf Standard A
Gepatcht. Die Doppel Netzwerkdose ebenfalls.
Beim testen kommt folgender Fehler
Am testgerät leuchten die dioden in der Reihenfolge 1-2-3-4-5-6-7-8
Am Empfängergerät würfelt er die leuchtenden Dioden durcheinander
Wenn ich aber die datendose mit einem Patchkabel (Brücke)
Und mit sende und Empfangs gerät am patchfeld beide Dosen Messe
Dann leuchten die dioden auf beiden Geräten in der richtigen Reihenfolge
Was habe ich da versaubeutelt?
Kommt mir irgendwie wie „Crossover“ vor
Hallo, auf der Suche nach etwas Hilfe bin ich auf deinen Beitrag gestoßen.
Dieser ist sehr hilfreich und informativ.
Wir sanieren gerade ein älteres Haus und ich habe in dem Zuge gleich in alle Zimmer vom Keller aus CAT7 Kabel verlegt. Insgeamt sind es 9 x 2er Anschlüsse.
Jetzt benötige ich etwas Hilfe. Alle Kabel hängen jetzt unten im Keller.
Was benötige ich um alles miteinander zu verbinden, sodass ich in allen Zimmer dann Internet über das Lannetzwerk habe.
Bei mir geht auch der TV über das Internet, da ich Telekom Entertain habe. Ich würde den Router dann gerne auch im Keller platzieren. Von dort aus soll der Router das Internet über die CAT7 Kabel verteilen. Für das WLAN würde ich in den Stockwerken dann einen Acces Point nutzen.
Was benötige ich unten im Keller um alles miteinander zu verbinden, damit ich im ganzen Haus Internet von der LAN Dose habe?
Vielen Dank schon mal im voraus für deine Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
M. Veigel
Hallo,
zuerst muss du alle Kabel auf einem oder zwei Patchpanel auflegen. Wenn du das geschafft hast, verbindest du das Patchpanel mit einem Switch. Dafür eignen sich am besten diese kurzen CAT Kabel. Den Router verbindest du mit deiner Telefondose und steckst dann ein Lankabel vom Router in den Switch, damit in allen Zimmer Internet verfügbar ist.
Beste Grüße
Vielen Dank für die Antwort.
Hallo Admin,
dazu habe ich noch eine Frage, eher für das Verständnis:
Wenn man bisher z.B. eine Fritzbox 7490 verwendet, wieso benötigt man dann überhaupt einen Switch? Das ist mir leider nicht ganz klar.
In der Fritzbox ist doch bereits ein Switch, oder?
Beispiel wie oben (telekom):
Internet kommt aus der Telefonbuchse in die Fritzbox. Von da aus geht ein Kabel in einen Switch und von da aus wieder ein Kabel ins Patchpanel?
also könnte ich bei 4 LAN Anschlüssen in der Fritzbox und z.B. einem 8er Switch und einem 12er PatchPanel 4x8x12 Endgeräte bedienen?
Natürlich abzüglich des Anschlusses am Switch für den „Lan Eingang“…
Oder ist da ein Denkfehler?
Bzw eigentlich die Frage, kann ich nicht direkt das PatchPanel an die Fritzbox anschließen? Dort sind doch wie gesagt 4 Anschlüsse.
Vielen Dank im Voraus für die Antwort!
Hallo Mirco,
du hast keinen Denkfehler. Du kannst natürlich auch die Fritzbox direkt an das Patchpanel anschließen. Wie du schon geschrieben hast, stehen dir dann 11 Anschlüsse (inkl. Switch) zur Verfügung.
Beste Grüße
Hat sich erledigt, danke.
Hallo,
danke für die anschauliche und ausführliche Anleitung!
Ich bräuchte etwas Hilfe:
Wir haben bei uns im Haus ein bestehendes Netzwerk.
Bislang waren wir bei der Telekom, von der Dose kam das Signal über Splitter und NTBA dann zur Fritz-Box 7490. Von dort über den Switch aufs Patchfeld (bis hier alles im Keller) und dann zu den Dosen im Haus. An der Fritx-Box hing eine Telefonanlage. Klappte alles prima.
Nun haben wir den Anbieter gewechselt, unitymedia (in NRW), und beziehen von dort den Zugang für Telefon und Internet. Der neue Anbieter schickt sein Signal von der auf einem Lochblech mit den anderen Komponenten installierten „4-Loch-Kabeldose“ mittels mitgelieferten „ROT/ROT FQuick Anschlusskabel in den Anschluss der „Connect-Box“. Beim testen des W-LAN und der LAN -Verbindung direkt aus der Connect-Box bekommen wir jeweils eine Internetverbindung – so weit, so gut.
Nun möchten wir gerne die bestehende Hardware (Fritzbox, Telefonanlage) hinter den neuen Router anschließen. Nach dem, was ich hier im Beitrag so gelesen habe, müsste das ja gehen.
Nun scheitert das Vorhaben schon bei der profanen Signaleispeisung ins Netz:
Habe die Fritz-Box ausgeschaltet und die Verbindungen zu Patch bzw. Switcht herausgenommen.
Dafür das LAN-Kabel der Connect-Box eingestöpselt.
Nun sollte ja überall das Signal verfügbar sein, ist es aber leider nicht.
Zu meinen Fragen:
Hat jemand Ideen, was ich falsch mache? Die Verbindungslinie Router (Connect-Box) – Switch – Pachtfeld – Dosen im Haus ist doch so richtig?
Für den zweiten Teil meines Vorhabens -kann ich die 7490 hinter den Router hängen? Wenn ja, was muss ich bei der Konfiguration der Fritz-Box genau ändern?
Muss die Verbindung direkt zwischen Connect-Box und Fritz-Box erfolgen? Oder kann ich die Fritz-Box dann irgendwo im Haus aufstellen und ans Netzwerk anschließen?
Bin echt gespannt auf die Antwort.
Abend frage: kann man wenn man nur 1 cat 7 Kabel verlegt hat eine Netzwerkdose mit 2 Anschlüssen bedienen ??? Schon mal danke für eure Antworten
Antwort: Ja kann man. Damit erreichst du aber nicht mehr die Geschwindigkeit eines Cat 7 Kabel.
Dann musst du ein Duplex Kabel legen, ansonsten hast du mit einem Kabel auch nur eine Dose bestückt.
Hallo,
ich habe das patchfeld im Keller aufgelegt nach TIA-568B, im Dachgeschoss ist die Belegung nach TIA-568A, und es funktioniert. Jetzt meine Frage- ich habe eine 400MBit Leitung bekomme aber nur max 100MBit im Dachgeschoss, bevor ich jetzt umswitche auf TIA-568B wollte ich nur nachfragen ob es daran liegen könnte …
Gruß Thomas
Ich würde empfehlen, dass man die Dosen nach einem Standard auflegt. Der einzige Unterschied zwischen TIA-568 A und B ist die Vertauschung der Adernpaare 2 und 3 (orange und grün).
Hallo Sehr veehrte Damen u. Herren
Die Anleitungen finde ich gut.
Meine Installation: Mein Router FritzBox 7490 im Keller 1 LAN Kabel ins EG zum Repeater 1750 von Fritz 2 LAN Kabel ins DG zum 2 Repeater 1750 von Fritz. Jetzt mein Problem der Repeater im EG wird nicht erkannt LAN-Dose funktioniert hab Internet aber wenn Repeater angeschlossen keine Verbindung. 2 Repeater oben funktioniert Problemlos. Wenn ich Repeater tausche bleibt es wie beschrieben. Also beide Repeater funktionieren. Wo ist der fehler.
Danke im Voraus
Beste Grüße
Was heißt der Repeater wird nicht erkannt? Wird der Repeater von deinen WLAN Geräten nicht erkannt? Kannst du über das LAN Kabel auf den Repeater zugreifen?
Ja beides ist möglich sowohl über WLAN als auch über LAN hab ich Zugriff auf den Repeater. Kann ihn aber nicht ins Netzwerk einbinden, so dass ich ihn in der Fritzbox für Netzwerkverbindungen Sehen kann. Wenn über WLAN dann hat er Verbindung zum DG Repeater und von da zur Fritzbox. Was läuft falsch.
Hallo,
vielen Dank für den schönen und sehr verständlichen Artikel!
Könnten Sie bitte sagen, ob man bei einer 2 x RJ45 Port Netzwerksteckdose ein oder zwei Netzwerkkabel einplanen/anschließen muss. Bzw. wo liegt der Nachteil bei einem Netzwerkkabel, welcher gleichzeitig mit zwei RJ45 Ports (einer Steckdose) verbunden ist. Gibt es dann bei 2 unterschiedlichen Geräten welche über die Steckdose angeschlossen sind Verbindungsprobleme oder evtl. nur die Geschwindigkeit des Internets um Faktor 2 reduziert? Danke für Ihre Zeit!
Mit freundlichen Grüßen
Hallo Jorg,
du kannst mit einem Netzwerkkabel zwei RJ45 Ports versorgen. Das heißt es werden an jeder Dose nur vier Adern angeschlossen. Der Nachteil daran ist, dass du dann nur 100 Mbit/s nutzen kannst. Das würde ich heute nicht mehr empfehlen. Um die volle Bandbreite des Netzwerkkabels auszunutzen, solltest du ein Netzwerkkabel an einer Dose anschließen.
Beste Grüße
Hallo,
Bitte um Hilfestellung!
Habe in meinem Neubau 6 Datendosen, verteilt auf 2 Etagen. Die Kabel Cat6, enden alle im EG (Hauswirtschaftsraum) und sind in einem Patchfeld einzeln angeschlossen.
Der Glasfaseranschlusskasten von EWE sitzt ebenfalls im Hauswirtschaftsraum. Diser GF-Anschlusskasten hat einen Kabelausgang! Wie versorge ich jetzt die 6 Datendosen?
Frage: Switch mit 8 Anschlüssen, jedes Datenkabel vom Patchfeld zum Switch führen (6x) und dann einen Anschluss im Switch mit dem Kabel GFaser-Anschluss verbinden???
Sind dann alle 6 Datendosen vom GFaser-Anschluss versorgt?
Kann ich dann meine Fritzbox 7490 an jeder beliebigen Anschlussdose anschliessen?
Ich möchte den Router „nicht“ im HausAR dirket anschliessen, weil dann das WLAN im Haus nicht stark genug ist.
Welche Möglichkeiten habe ich???
Danke für Antworten.
Hallo,
was hat der Glasfaseranschlusskasten von EWE für einen Ausgang? Was kann dort angeschlossen werden? Die Kabel vom Patchfeld kannst du alle in den Switch stecken. Das Internet wirst du bestimmt über deine Fritzbox realisieren. Die Fritzbox kannst du dann in den Switch stecken und das Internet sollte auf allen Datendosen anliegen. Wenn dir das Signal von der Fritzbox im HWR zu schwach ist, würde ich dir empfehlen WLAN Repeater einzusetzen. Genügend Informationen findest du dazu auf meiner Seite.
Beste Grüße
Hallo admin,
Ich finde es sehr schade, dass du die Fehler in deiner Anleitung bezüglich der fehlenden Schirmung immer noch nicht berichtigt hast, obwohl in den Kommentaren schon mehrfach darauf hingewiesen wurde.
Wenigstens einen kleinen Hinweis, wie es richtig gehen würde, könntest du einfügen.
So ist es vorprogrammiert, dass das jemand so unsachgemäß nachbaut und sich später ärgert, weil es Probleme gibt.
VG
Wenn die Verkabelung von Externen durchgeführt wird und die Kosten von ihm übernommen werden wie sieht es dann mit Provider und Extern aus? Setzt der Provider voraus, dass er nur bis zum Hausanschluß liefern und berechnen muss?
Ich denke schon. Wenn du dir einen DSL Anschluss zulegst, wird der richtige Zugang im Haus vom Techniker geprüft.
Hi und vielen Dank für die klare Beschreibung! Leider fühle ich mich in der Richtung noch nicht kompetent genug. Aber dieser Elektriker in meiner Nähe hat sich auf Netzwerklösungen spezialisiert, der kann hoffentlich Abhilfe schaffen:
Finde die Beschreibung recht verständlich, also dass was sie beschreibt. Mein Problem ist, dass ich den Einstieg noch etwas früher brauche. Habe nie etwas mit Netzwerken zu tun gehabt, mehr als den Router in die Telefondose zu stecken und mit Kabel oder WLAN zu nutzen hab ich nicht gemacht. Nun habe ich ein großes Haus mit Werkstatt und ich möchte gerne in den meisten Räumen neue Kabel verlegen und Netzwerkdosen in den Wänden (aus praktischen Überlegungen). Also, was geht von wo nach wo? Pro Buchse ein Kabel ergo Duplexkabel bei Doppeldose und das dann bis zum Switch? Möchte nichts vernetzen, was nicht nötig ist, also eigentlich nur mit Computern ins Netz ( fernsehen, vernetzte Küchengeräte, das kann nicht Euer Ernst sein.. ) und habe große Strecken zu bewältigen, also zentral im Haus einen Switch aufstellen, mit einem Router verbinden und dann einzeln zu jeder Dose verteilen oder wie hat das auszusehen?! Beste Grüße
Hallo,
um eine Verkabelung zu verlegen, die auch zukunftssicher ist, solltest du pro Dose ein Netzwerkkabel nutzen. Von der Dose wird es auf dem Patchpanel aufgelegt. Das Patchpanel verbindest du dann mit dem Switch. Die Verkabelung ist recht einfach. Es ist nur etwas aufwendig, die Kabel auf dem Patchpanel und den Netzwerkdosen aufzulegen. Das kostet die meiste Zeit.
Beste Grüße
Schöner Artikel. Beim Kabel verlegen im Haushalt ist es auch immer wichtig Leerrohre für etwaige zukünftige Kabel einzuplanen.
Beste Grüße,
Jens
Wozu braucht man den Switch? Wird nicht die „Hausleitung“ zum Patchfeld gelegt und von dort aus verteilt auf Router und Dosen?
Die Frage ist zwar „uralt“ und ich bin auch kein Profi aber die „Hausleitung“ muss zum Router. Dann ein Netzwerkkabel vom Router zum Switch. Dann die einzelnen Switchports mit dem Patchpanel verbinden.
Hallo ich habe in meinem Mietshaus auch eine EDV Verkabelung nachdem ich die Buchsen mit dem LAN Tester durchgeprüft habe ist mir aufgefallen, dass die LEDs am Tester nicht hintereinander geleuchtet haben aber sie haben alle geleuchtet. Also die Leuchten sind von 1 bis 8 und normal sollten diese hintereinander leuchten aber an manchen stellen war es 1,2,3,6,4,5,7,8. Ist das ein Problem?
Danke schon mal und Grüße Mathias
Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel. Es ist auch immer gut ein paar Leerrohre zu verlegen falls man später mal renoviert und ein paar Stromkabel mehr legen muss.
Beste Grüße,
Marco
Vielen Dank für den interessanten Artikel. Bei der Netzwerkverkabelung sollte wirklich ein Profi am Werk sein. Gerade dabei kann enorm viel schief gehen.
Mit besten Grüßen,
Lars
Hallo,
eine sehr schöne Anleitung, habe es im Grunde fast genauso gemacht.
Nun meine Frage:
ich gehe mit dem Modem/Router der Telekom (Speedport W723V Typ A) an das Patchpanel und im Grunde funktinoert das Internet auch, aber sobald ein Gerät konfiguriert werden muss (sppedport, mediareceiver etc) geht es nicht. es muss eine direktverbindung hergestellt werden, dann konfiguriert und dann kann ich alles wieder umstecken wenn es nur noch um reinen datendurchsatz geht und es funktioniert alles einwandfrei.
Wo liegt der Fehler?
Hallo,
vielen Dank für eine Erklärung. Schnell gefunden und auch gleich alles gelesen – Top.
Ich plane auch derzeit meine Netzwerkverkabelung in einer 150m² Wohnung. Es sind ein paar Dosen aber ich möchte gern in den Schrank (der noch offen ist) gern alles unterbringen wie Patchpanel, Switch, A1 Router UND eine NAS Qnap 421.
Jetzt habe ich die Angst dass es zu warm wird. Ist es also möglich eine Art Belüftung in den Schrank zu bauen? Mit Standard Lüfter (100mm) unten oder von der Seite rein – oben raus?
Wenn ja wie am besten Steuern die Belüftung? Oder ist es unnötig wenn der Schrank Lüftungsschlitze hat?
Hallo
Erstmal vorweg. Super Anleitung und mit Bildern.
Freud mich sehr das du uns mit deinem Blog an daran teilhaben lässt und es auch für Anfänger verständlich schreibst.
Jetzt meine Frage.
Welches Verlegekabel würdest du empfehlen? Immer noch das Ligawo? oder ein anderes?
Vielen dank für die Hilfe.
Hallo,
ich kann das Ligawo Verlegekabel uneingeschränkt empfehlen. Ich habe damit bis jetzt keine Probleme gehabt. Auch Freunde und Bekannte haben dieses Kabel genommen.
Super. danke für die antwort werde es mir dann in der duplex version holen :)
und lässt du die Kabel so hängen frei? zu deinen Schrank?
eigendlich hätte da eine Querführung als Kabelkanal rüber gehört. sieht schöner aus.
es gilt nicht zu vergessen das schränke, sowie komponenten geerdet gehören!
Hallo,
endlich mal eine Anleitung, die nicht nur verständlich ist, sondern auch noch mit Bildern unterlegt ist.
Meine Frage: Kann ich auch einen 12 Port-Switch mit PoE und einen 24 Post-Switch ohne PoE miteinander kombinieren?
Den PoE-Switch würde ich u.a. für die Installation von Kameras benötigen. Die restlichen Netzwerkdosen im Haus kommen ohne PoE aus, da hier nur PC oder TV-Geräte angeschlossen werden sollen.
Ein 36 Port-Switch mit PoE ist ja ziemlich teuer.
Vielen Dank.
Hallo Harry,
du kannst die beiden Switche natürlich miteinander verbinden. Das ist kein Problem.
Hallo,
ich habe eine Kurze Frage bzgl. der Netzwerk installation. Ich baue derzeit ein Mehrfamilienhaus 4 Parteien a 5 Zimmer und habe in jedem Stockwerk pro Zimmer eine Netzwerkdose. Mein Elektriker hat nun in allen Stockwerken die Netzwerkkabel von jedem Raum zur Telefonbuchse gezogen, die sich im Flur also in der Nähe des Wohnungseingang befindet. Hier hat er eine ca 10X10 cm Aussparung gelassen. ich nehme an er möchte hier irgendwie die Kabel unterbringen. (Ich weiss klingt irgendwie nicht vom Fach). Jede Wohnung wir wohl einen eigenen WLan Router haben. Wenn ich mir das jetzt so anschauen habe ich eigentlich keinen Platz so einen riesigen Kabelsalt möchte ich auch nich da gleich am Eingang haben, sprich WLan Router evtl Aufputz Patchpanel, Splitter NTBa etc etc.
Wenn ich das richtig verstehe, habe ich nur die Möglichkeit alle Kabel irgendwie statt zur Telefonbuchse in den Keller zu ziehen und dort in einen kleinen Serverschrank der über ein Patch panel die Netzwerkkabel verbindet. Das Patch panel verbinde ich mit einem Switch, vom Switch kann ich dann ein normales Netzwerkkabel zu meinem Wlan Router ziehen, welchen ich an die Wand in der Nähe de Telefonbuchse in der Wohnung montiere?
Wenn ich jetzt alle Kabel in den Keller ziehe, kann ich diese ja auch pro Stockwerk, mit einem eigenen Patch panel und eigenem Switch versehen, wie oben bereits beschrieben?
Ich brauche hier wahrscheinlich einen gößeren Schrank? brauche ich hier dann auch eine integrierte Steckdose , so das ich hier dann auch einen Lüftern einbauen muss, oder ist die Wäremstrahlung gering genug, das ich auf einen Lüfter verzichten kann?
Könnte ich bei Bedarf über die Switches auch das Netzwerk vergrößern z.B. Stockwerk 1 und Stockwerk 2 miteinader verbinden, so das man beisielsweise im Netzwerk gegeneinander Spielen kann?
Sie haben einen guten Job! Ich möchte sagen, dass Sie einen ausgezeichneten Artikel zu haben. Wie alle Kabel zu verbergen? Ich glaube nicht an Ihre Fotos sehen kann. Haben Sie jemals von der OBO Kabelwegs System für den Einbau in den Estrich gehört? Mein Freund riet mir, zu ihnen. Ich sah hier http://pc24.de/obo~~dobj und auf den ersten Blick ist gut. Aber was ist mit der Qualität? Wenn Sie etwas über diese Marke oder dieses Systems wissen, lass es mich wissen.
Hallo alle!
Danke für die Erläuterungen. Das hilft mir sehr.
Mittlerweile ist unsere Sanierung vorangeschritten, und mir stellen sich ein paar weitere Fragen, bei denen Ihr mir hoffentlich behilflich sein könnt.
1. Macht es einen Unterschied, ob ich ein Pachtfeld mit 12 Ports oder zwei Patchfelder mit je 6 Ports verwende?
2. Wenn ich aufgrund der Vielzahl an Netzwerkanschlüssen/-kabeln zwei Switches benötige,
a) muss ich die Switches dann auch untereinander verbinden?
b) muss ich den Router dann an beide Switches anschließen?
3. Unser Internetzugang soll über den Kabelanschluss erfolgen. Der Kabelhausanschluss befindet sich im Keller, sodass dort auch Serverschrank, Pachtfeld(er) und Switch(es) installiert werden sollen. Der Router soll allerdings nicht im Keller, sondern im 1.OG untergebracht werden, damit auch die Bewohner im 2.OG ohne allzu große Übertragungseinbußen eine WLAN-Verbindung zum Router herstellen können. Außerdem kann dann dort die Telefonbasis an den Router angeschlossen werden. Aus meiner Sicht würde das bedeuten, dass ich
a) ein Kabel vom Kabelhausanschluss (Keller) zum Router (1.OG) legen muss;
b) ein Kabel vom Router (1.OG) zum Switch (Keller) legen muss.
Ist das korrekt? Ist das möglich? Gibt es bessere Lösungen?
Bin wieder für jede(n) Hilfe/Rat dankbar!
Grüße
Klaus
Sehr hilfreicher Beitrag, vielen Dank dafür!
Unsere Elektroneuinstallation steht noch ganz am Anfang, daher bitte ich um Nachsicht, falls meiner Frage das technische Know-how fehlt:
Kann ich auf die Verwendung eines Switch verzichten, sofern ich die direkte Kommunikationsmöglichkeit der Geräte untereinander nicht benötige? Sprich: Ist ein Patchpanel, in welchem ich die im Haus verteilten Netzwerkanschlüsse/-kabel zusammenführe, in diesem Fall ausreichend? Und, falls ja, kann ich dann meinen Router auch direkt an das Patchpanel bzw. die entsprechenden Buchsen des Patchpanels anschließen (der Router hat ja ebenfalls mehrere LAN-Buchsen)?
Freu mich über jede Hilfestellung!
Grüße aus dem Norden
Klaus
Hallo Klaus,
du kannst ganz ungeachtet jede Frage stellen. Das ist gar kein Problem. Du könntest theoretisch den Switch weglassen. Das würde ich aber nicht empfehlen. Wenn du keinen Switch verwendest, müsstest du die Netzwerkkabel anders anschließen. Du kannst nur über ein Crossover Kabel Endgeräte direkt miteinander verbinden. Das würde ich aber nicht machen. Schließe die Netzwerkkabel „normal“ an und verwende einen Switch. Ein einfacher Switch kostet nicht viel. Wer weiß was du in der Zukunft noch machen möchtest. Ich würde die Kabel wie in dem Artikel beschrieben auflegen.
Gruß
Micha
@Klaus
Lege die Kabel um Himmelswehen NICHT so wie der Admin auf.
In der Anleitung wird der Schirm weggeschnitten, die Schirmung wird aber unter die Zugendlastung geklemmt. Wenn du es wie im Bespiel machst, kannst du dir die teuren Cat7 Kabel sparen. Meiner Meinung noch sind Leerrohe und geschirmte Cat5e Kabel in einer Hausinstallation ausreichend solange jedes Kabel nicht länger als 20 Meter ist (Patchpanel zu Dose). Damit sind ohne Probleme 10Gbit/s möglich. Wenn mehr an Bandbreite benötigt wird kannst du bei Verwendung von Zugdraht und großen Leerrohren immer wieder updaten.
Ich weiß nicht wieso der Admin diesen Auflegefehler immer noch im Beitrag hat?
Grüße aus dem Süden
Hallo,
vielen Dank für deinen Beitrag. Du hast natürlich Recht, dass die Schrimung noch unter die Zugentlastung gelegt werden könnte. Das wäre der Optimalfall. Von einem generellen Fehler würde ich hier nicht sprechen. Die Verkablung funktioniert ohne Probleme. Die Schirmung ist für die Erdung gedacht. Das habe ich in einem anderen Kommentar beschrieben. Die Erdung des Patchpanels kann auch anders erfolgen.
Viele Grüße
Die Schirmung ist natürlich NICHT für die Erdung gedacht sondern wie der Name schon sagt zur Schirmung. Diese Schirmung funktioniert aber nur wenn der Schirm an der Erdung angeschlossen ist was dem Schirm ein definiertes Potential verleiht! Also unbedingt den Schirm an die Zugentlastung!
Genaugenommen ist das schon sogar ein grober genereller Fehler aber das ist ja nicht schlimm und passiert. Sollte nur für andere, die das nachmachen wollen auch klargestellt werden.
Zudem könnte der Admin bei seiner Installation einfach noch ein kleinen Stück Mantel abisolieren, damit der Schirm wieder zu sehen ist und unter die Zugentlastung klemmen, damit wäre er auf der sicheren Seite. Das mag aktuell so funktionieren kann aber u.U. wenn dann mal irgendwelche Störer im Haus sind zu unschönen und schwer nachzuvollziehenden Effekten kommen.
Hallo Michael,
danke für die Antwort. Wlan wird nicht über den Speedport laufen.
Im Wohnzimmer (Erdgeschoss) habe ich vor, einen Access Point unter die Decke zu schrauben, ähnlich eines Rauchmelders. Der sollte die wichtigsten Stellen im EG mit Wlan versorgen.
Gruß
Stefan
Hallo,
ich habe auch vor, in meinen Haus ein Netzwerk aufzubauen.
Die „Anleitung“ hier hat mir schon sehr geholfen.
Eine Frage die sich mir noch stellt: Wo sollte der Router, in meinem Fall ein Speedport W921V, aufgebaut werden?
Am Telefonanschluss und von da per Cat7-Kabel zum Switch oder im Netzwerkschrank und das Telefonkabel verlängern ?
Mein Netzwerkschrank soll dabei in der Mitte des Hauses im Keller aufgebaut werden.
Mein Telefonanschluss liegt innen an der Außenwand des Kellers.
Der Abstand (Kabellänge) zueinander beträgt ca. 14 Meter.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan
Hallo Stefan,
wenn es möglich ist, würde ich den Speedport W921V nicht im Netzwerkschrank aufbauen. Suche die einen guten Platz für den WLAN Router. Im Netzwerkschrank wird die Reichweite und Signalstärke beeinträchtig. Willst du kein WLAN verwenden, ist es egal. Sonst schaue doch mal auf dieser Seite. WLAN Speedport einrichten.
Viele Grüße
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
das Auflegen der Cat7 Kabel wie hier abgebildet gehört in die Kategorie „wie man es nicht machen sollte“. Bei Kabeln mit Gesamtschirm (screened shielded) sollte der Schirm Kontakt zu der Zugentlastung haben (Erde). Zudem ist die Verdrillung des Andernpaares so lange wie möglich beizubehalten, was hier offensichtlich gemacht wurde. Allerdings ist bei Kabeln, bei denen jedes Adernpaar nochmals extra geschirmt ist, (z.B. Cat7) der Paar-Kabelschirm ebenfalls so lange wie möglich zu erhalten. Das ist hier nicht gemacht woden.
Es gibt also zwei Fehler:
– Schirmung nicht aufgelegt (Ground)
– Paar-Folienschirm entfernt und somit nicht bis kurz vor der LSA Klemme erhalten.
Vielen Dank für deinen Hinweis. Im Internet findet man unterschiedliche Meinungen dazu. Es wird auf keinen Fall schlecht sein, die Schirmung unter die Zugentlastung zu legen.
In einem Serverschrank sollte es eine Erdungsschiene geben. Die Erdungsschiene wird mit der Potentialausgleichsschiene im Gebäude verbunden. Je nach Kabellänge muss der Querschnitt groß genug sein. 16mm² sollten ausreichen. Von dieser Schiene wird der Serverschrank, die Patchpanele, Türen, Switch, Router usw. geerdet.
Panel Obergeschoss geht in den switch und der geht in den switch im EG. Hat sich aber auch erledigt, ein dickes altes Belueftungsrohr geht vom Haus Wirtschaftsraum bis zum Speicher das ich für die Kabel nehmen werde. Also wird es doch eine Zentrale werden.
Tolle Anleitung. Ich muss jetzt auch Netzwerk in einem alten Haus verlegen. Spricht etwas dagegen auf jedem Stockwerk ein patchpanel mit switch zu setzen? Das verlegen von vielen Kabeln zwischen den Stockwerken ist hier schwierig.
Hallo,
es spricht natürlich nichts dagegen, in jedem Stockwerk ein Patchpanel zu verlegen. Wie willst du die Patchpanel untereinander verbinden?
Super Anleitung. Danke
Guten Tag,
weshalb haben sie die Schirmung entfernt? Die wird zurückgeklappt und kommt unter die Zugentlastung.
Ohne Schirmung haben sie kein CAT7 mehr!
Stimmt habe auch gerade gedacht „was ein Pfusch“
Genau genommen muss in der Dose sowie im Patchfeld die Schirmung der Adernpaare bis an die LSA Leiste herangeführt werden. Das Drahtgeflecht wird zurück geklappt und unter die Zugentlastung gelegt. Zudem sollte der Schrank und das Patchfeld über einen Potenzialausgleich verfügen, da sonnst die Schirmung nicht funktioniert! Sicherlich ist das viel Arbeit und deutlich aufwendiger, aber der richtige Weg. Wem das zu viel Arbeit ist, und gerade Anfänger oder Hausbauer, die für diese Arbeit keine Gedult mitbringen, sollten sich KeyStones kaufen. Diese Kosten etwas mehr sind dafür absolut Bedienerfreundlich. Eingesetzt werden diese in Dose und Patchfeld.
Liebe Grüße
Vielen Dank für die schnelle Hilfe.
Meine Fragen sind somit alle beantwortet.
mit freundlichen Grüßen
Thomas
Das Problem ist aber der Switch ist im Keller und der Router im Arbeitszimmer.
Das Kabel wird durch den Schacht gezogen .Dann komme ich im Arbeitszimmer mit einem Kabel aus der Wand? Ich dachte da setze ich eine Dose und dann verbinde ich Router und Dose mit einem Steckerkabel.
Ok verstehe. Genau so machen Sie es. Verlegekabel durch die Wand, an der Dose auflegen und von der Dose zum Router mit einem normalen Netzwerkkabel. Das Verlegekabel hat fast die gleichen Eigenschaften wie ein vorkonfektioniertes Netzwerkkabel. Es hat nur eine dickere Ummantelung und ist besser geschirmt, damit es beim Ziehen durch die Schächte nicht so schnell beschädigt wird.
Patchkabel bestehen aus Litze, Verlegekabel sind starr!
Hallo,
das Kabel vom Switch zum Router ist das ein Verlegekabel oder eins mit Stecker.
Vielen Dank
Hallo,
das Kabel vom Switch zum Router sollte ein normales Kabel mit Stecker sein. Dafür benötigen Sie kein Verlegekabel.
Hat der Switch denn einen Eingangsport wo der Router eingesteckt wird?
Hallo Mario,
du kannst den Router an jeden beliebigen Port anschließen. Das Signal wird im Switch verteilt.
Vielen Dank für die Info.
Ich habe seit Kurzem eine Wohnung gekauft und bin gerade dabei, mich um Buchsen und Verkabelung und so zu kümmern. Die Beschreibung ist sehr klar, mal sehen ob ich alles selbst hinkriege, aber danke trotzdem für den Tipp!!