Netzwerk im Haus einrichten: LAN planen, Kabel & Patchpanel
Ein stabiles Heimnetz bekommst du am zuverlässigsten mit einer sternförmigen LAN-Struktur.
Von einem zentralen Punkt (Router/Switch) geht je ein Kabel zu jeder Netzwerkdose.
Kurzstart (60 Sekunden): So planst du dein Heimnetz
Kurzanleitung: Die Details (Kabelwahl, Dosen, Patchpanel, Test) kommen weiter unten im Artikel.
- Zentrale Stelle festlegen (wo laufen alle Kabel zusammen?)
- Pro Raum mindestens eine Doppeldose planen (Wohnzimmer/Office eher mehr)
- Sternprinzip: jede Dose bekommt ein eigenes Kabel zur Zentrale
- Switch/Patchpanel nur einplanen, wenn mehrere Leitungen zentral zusammenlaufen
- Am Ende jede Leitung testen und sauber beschriften
3 typische Fehler (damit du sie nicht machst)
- Zu wenige Dosen – Wohnzimmer/Office brauchen fast immer mehr, als man denkt.
- Alles über WLAN – LAN für feste Geräte ist der Stabilitäts-Hebel (und WLAN wird automatisch besser).
- Zu früh einkaufen – erst planen, dann kaufen (Patchpanel/Rack nur wenn es wirklich passt).
Wenn du grob weißt, wie viele Leitungen bei dir zusammenlaufen, wähl hier die passende Ausbaustufe.
Kurzentscheidung: Wie „groß“ ist dein Setup?
- 1–3 Leitungen → Dosen + Verlegekabel + Patchkabel (meist ohne Patchpanel)
- 4–12 Leitungen → Switch + klare Beschriftung, Patchpanel optional
- Viele Räume → Patchpanel + optional Rack (Ordnung & wartbar)
Minimal
Ein paar Doppeldosen + sternförmig zur Zentrale. Ergebnis: TV/PC/NAS stabil, WLAN wird entlastet.
Standard
Switch + saubere Patchkabel. Patchpanel lohnt sich, wenn viele Leitungen zusammenlaufen und du wartbar bleiben willst.
Komfort
Patchpanel + optional Rack. Macht Ordnung, Erweiterungen und Fehlersuche später deutlich einfacher.
Am Ende hast du ein stabiles LAN im ganzen Haus – und WLAN wird automatisch entspannter.
Weitere Anleitungen zum Thema findest du im → Heimnetzwerk einrichten: Der große Einsteiger-Guide für LAN, WLAN, Mesh & NAS
Netzwerk im Haus einrichten: Kurzplan für stabiles LAN & WLAN
Ein stabiles Heimnetzwerk ist heute unverzichtbar: Für Streaming, Gaming, Homeoffice oder Smart-Home. Wer sein Heimnetzwerk selbst installiert, spart Geld und hat die volle Kontrolle über die Verkabelung.
Auch für Laien ist das machbar – mit der richtigen Planung, den passenden Materialien und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung.
In diesem Artikel erkläre ich alles: von der Planung über Kabel, Dosen, Patchpanel und Switches bis hin zum Test des Netzwerks. Am Ende hast du ein zuverlässiges LAN- und WLAN-System im ganzen Haus.
Materialliste: Das brauchst du wirklich (Basis + optional)
Einkaufsliste: Netzwerk im Haus (kurz & sinnvoll)
Schnellstart: Für 1–3 Dosen reichen meist die 3 Basics. Ab 4+ Leitungen zentral: Switch dazu (Patchpanel/Rack optional).
Wenn du unsicher bist: Starte hier – das reicht in den meisten Fällen.
Optional (bei mehreren Räumen): Switch / Patchpanel / Rack
Kurz gesagt: Switch fast immer sinnvoll. Patchpanel/Rack nur, wenn du alles sauber zentral bündeln willst.
Optional (wenn du selbst montierst): Tools
Hinweis: Links führen zu Amazon (Affiliate). Ich verlinke nur, wenn es dem Setup wirklich hilft.
Für ein sauberes Heimnetz brauchst du meist nur Verlegekabel, passende Netzwerkdosen und ein paar Patchkabel. Switch, Patchpanel, Rack und Tools sind nur dann sinnvoll, wenn mehrere Leitungen zentral zusammenlaufen oder du im Technikraum sauber strukturieren willst. Die passende Einkaufsliste (Basis + optional) findest du direkt hier im Artikel – nimm daraus nur, was zu deinem Setup passt.
Planung – Das Fundament eines funktionierenden Netzwerks
Bevor du Kabel verlegst, solltest du genau planen:
- Skizze anfertigen: Zeichne dein Haus oder die Wohnung. Markiere, in welchen Zimmern Netzwerkdosen benötigt werden.
- Zentralen Punkt bestimmen: Alle Kabel sollten sternförmig von einem zentralen Ort ausgehen, z. B. Technikraum oder Hauswirtschaftsraum.
- Anzahl Dosen festlegen: Pro Zimmer mindestens eine Doppel-Netzwerkdose. Im Wohnzimmer 2–3 Doppeldosen, je nach Geräten (TV, NAS, AV-Receiver).
- Leitungswege prüfen: Achte auf Abstand zu Stromleitungen, keine scharfen Biegungen, möglichst kurze Wege.
- Kennzeichnung: Beschrifte jedes Kabel, damit du später weißt, welches Kabel in welches Zimmer führt.
Wenn du erst mal nur kaufen willst: Einkaufsliste oben.
💡Tipp: Lieber ein paar Dosen mehr planen. Nachträglich Kabel verlegen ist mühsam und teuer.
Kabelwahl – welches Netzwerkkabel ist das richtige?
Für Heimnetzwerke gibt es verschiedene Kabeltypen:
- Cat 6: Standard für Gigabit-Ethernet, flexibel, preiswert, für Streaming, Internet und Smart-Home völlig ausreichend.
- Cat 6a: Unterstützt 10-Gigabit-Ethernet, Frequenz bis 500 MHz, zukunftssicher. Ideal für Neubauten oder viele Geräte.
- Cat 7: Sehr gut abgeschirmt, hohe Frequenz bis 600 MHz, stabil bei Störungen durch Stromleitungen. Teurer und weniger flexibel.
- Funklöcher über Etagen lösen → Mesh-WLAN Zuhause: Mit Speed Home WLAN perfekt vernetzt
Empfehlung:
- Typischer Haushalt: Cat 6
- Neubau, hohe Anforderungen, Zukunftssicherheit: Cat 6a oder Cat 7
Netzwerkdosen – welche passen?
- Cat 6 Dosen reichen für die meisten Haushalte
- Unterputz-Dosen wirken schöner und lassen sich elegant in Wände integrieren
- Aufputz-Dosen eignen sich für nachträgliche Installationen
- Kosten: 5–10 € pro Dose
Platzierung:
- Schlafzimmer: 1–2 Dosen
- Wohnzimmer: 2–3 Dosen für TV, NAS, Mediaplayer
- Küche & Büro: je nach Geräten

LAN im Haus verlegen: Schritt-für-Schritt (Patchpanel, Dosen, Test)
Planung & Skizze
- Zeichne dein Haus und markiere alle Räume, in denen Netzwerkdosen benötigt werden.
- Entscheide, welcher zentrale Ort für Serverschrank & Patchpanel verwendet wird.
- Beschrifte alle Kabel: „Kinderzimmer 1“, „Wohnzimmer 2“ etc.
- Tipp: Nutze unterschiedliche Farben oder Nummerierungen für verschiedene Etagen.
Serverschrank & Patchpanel installieren
- Wähle einen trockenen, gut belüfteten Ort, z. B. Hauswirtschaftsraum.
- WLAN trotzdem wichtig (Router-Standort) → WLAN Empfang verbessern – Tipps für mehr Reichweite
- Montiere den Serverschrank an der Wand.
- Befestige das Patchpanel: Hier werden alle Kabel aufgelegt.
- Vorteil: Übersicht, Ordnung, einfache Wartung und Erweiterung.

Kabel verlegen
- Verlegewege: Kabel entlang der Wände, nicht in der Nähe von Stromleitungen.
- Abstand zu Strom: Mindestens 10 cm Abstand halten, um Störungen zu vermeiden.
- Keine scharfen Biegungen: Kabel maximal mit großem Radius biegen.
- Befestigung: Kabel mit Kabelbindern fixieren, nicht zu straff ziehen.
- Beschriften: Kabelendpunkte nummerieren.
Typische Fehler (und wie du sie vermeidest)
- Stromleitungen zu nah: mindestens Abstand halten, sonst drohen Störungen.
- Wenn Funk/2,4 GHz zickt → Bluetooth & WLAN: Störungen schnell lösen
- Zu enge Biegungen: großer Radius, sonst leidet die Verbindung.
- Standard gemischt (A/B): im ganzen Haus einheitlich bleiben.
- Paare zu weit entdrillt: erst kurz vor der Klemmstelle öffnen.
- Keine Beschriftung: später wird Fehlersuche unnötig teuer.
Kabel am Patchpanel auflegen
- Kabel ca. 5–6 cm abisolieren, Schirmung intakt lassen.
- Auflegewerkzeug verwenden: Adern nach TIA-568A oder TIA-568B auflegen.
- Einheitlichen Standard im ganzen Haus verwenden.
- Prüfen: Jede Ader sitzt fest, kein Kabel locker.

Anschlussbelegung TIA-568A vs. TIA-568B
| Pin | TIA-568A | TIA-568B | Verwendung |
|---|---|---|---|
| 1 | Weiß/Grün | Weiß/Orange | Sende-Adern (TX) |
| 2 | Grün | Orange | Sende-Adern (TX) |
| 3 | Weiß/Orange | Weiß/Grün | Empfangs-Adern (RX) |
| 4 | Blau | Blau | Telefon / Reserve |
| 5 | Weiß/Blau | Weiß/Blau | Telefon / Reserve |
| 6 | Orange | Grün | Empfangs-Adern (RX) |
| 7 | Weiß/Braun | Weiß/Braun | Reserve / Abschirmung |
| 8 | Braun | Braun | Reserve / Abschirmung |
Expertentipp
Wenn du noch tiefer in das Thema Verkabelungsstandards einsteigen willst, lohnt sich ein Blick in die offizielle Dokumentation des ANSI/TIA-568 Standards — dort erfährst du, warum bestimmte Farbcodierungen und Standard‑Layouts empfohlen werden und was der Unterschied zwischen TIA-568A und TIA-568B ist. Eine gute, verständliche Übersicht bietet etwa der Artikel „Belegung RJ45-Stecker für Ethernet (Netzwerkkabel EIA/TIA 568A/568B)“ von Elektronik-Kompendium.de.
Wichtig: Wähle einen Standard (A oder B) und verlege alle Anschlüsse und Patchpanel im Haus einheitlich danach — nur so funktioniert dein Netzwerk zuverlässig.
Netzwerkdosen montieren
- Dose in Wand oder Aufputzdose einsetzen.
- Kabel in Dose einführen, Zugentlastung sichern.
- Adern nach Standard auflegen (A/B).
- Schirmung mit Gehäuse verbinden, um Störungen zu reduzieren.
- Dose schließen, Abdeckung montieren.

Tipp: Paare verdrillen erst kurz vor der Klemmstelle, um Störungen zu minimieren.
Test & Kontrolle
- LAN-Tester verwenden: Alle LEDs müssen leuchten.
- Prüfe jede Dose einzeln.
- Optional: Profi-Messgerät (Fluke DTX-1800) für Länge, Dämpfung, Rückfluss prüfen.
- Fehlerbehebung: Meist nur Adern vertauscht oder nicht richtig aufgelegt.
- Wenn Internet „weg“ ist (statt WLAN) → Internet-Störung schnell erkennen

Router, Switch und Patchpanel: So wird’s richtig verbunden
Der Router liefert das Internet. Der Switch verteilt es im Haus. Das Patchpanel ist die saubere „Übergabestelle“ zu deinen fest verlegten Kabeln.
Reihenfolge: Router → (Uplink) Switch → Patchkabel → Patchpanel → Netzwerkdosen → Endgeräte.
Tipp: Verlegekabel nicht direkt in den Switch „crimpen“ – Patchpanel + kurze Patchkabel sind stabiler und wartungsfreundlicher.
Patchpanel & Switches verbinden
- Patchpanel in Serverschrank schrauben.
- Switches montieren (16-Port empfohlen).
- Kurze Patchkabel (15–25 cm) vom Patchpanel zum Switch.
- Alles aufgeräumt fixieren mit Kabelbindern.
- Test: Verbindung von Switch zu jeder Netzwerkdose prüfen.

Test im Live-Betrieb
- Geräte anschließen: NAS, PC, TV.
- HD-Streaming testen, große Dateien kopieren.
- Übertragungsrate prüfen: 1 Gbit/s bei Cat 6, schneller bei Cat 6a/7.
- Alles läuft störungsfrei → Netzwerk ist fertig!
NAS im Heimnetz richtig anbinden

Fazit – Dein Heimnetzwerk auf Profi-Niveau
Ein gut geplantes und korrekt installiertes Heimnetzwerk ist die Grundlage für schnelles Internet, stabiles Streaming, reibungsloses Gaming und zuverlässige Smart-Home-Verbindungen. Mit der richtigen Planung, den passenden Kabeln, Dosen, Patchpanel und Switches kannst du dein Heimnetzwerk selbst einrichten – auch als Laie.
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt dir genau, wie du vom Zeichnen der Skizze über das Verlegen der Kabel bis zum finalen Test jedes Detail richtig machst. So vermeidest du Fehler, hast immer die volle Kontrolle über dein Netzwerk und kannst flexibel auf neue Geräte reagieren.
Mit einem zentralen Serverschrank, sauber beschrifteten Leitungen, standardisierten TIA-568A oder TIA-568B Anschlüssen und einer sorgfältigen Verlegung hast du nicht nur ein stabiles LAN, sondern auch die Sicherheit, dass dein Heimnetzwerk für viele Jahre zuverlässig arbeitet.
Wenn du das Setup direkt umsetzen willst, nutze die Einkaufsliste weiter oben im Artikel – sie enthält nur die Teile, die für den Netzwerkaufbau wirklich sinnvoll sind.
💡 Tipp: Plane lieber ein paar Netzwerkdosen mehr, investiere in hochwertige Kabel und nutze die Vorteile von LAN und WLAN kombiniert. So bist du zukunftssicher aufgestellt und profitierst von maximaler Geschwindigkeit und Stabilität in allen Räumen.
Dein Heimnetzwerk ist damit nicht nur funktional, sondern auch ordentlich, übersichtlich und bereit für alle digitalen Anforderungen des Alltags.
- Alternative Funknetz-Optionen & Reichweiten-Strategien findest du im WLAN Empfang verbessern-Guide.
- Tipps zur Reichweiten-Erweiterung durch Repeater gibt’s im WLAN-Repeater per WPS einrichten-Artikel.
- Für Mesh-Lösungen wie Speed Home lies unseren Mesh-WLAN Speed Home-Ratgeber.
Checkliste zum Abhaken
☐ Zentralen Technikpunkt festgelegt (trocken, belüftet, zugänglich)
☐ Pro Raum genug Dosen geplant (Wohnzimmer extra)
☐ Sternverkabelung geplant (jede Dose/Leitung läuft zentral zusammen)
☐ Passendes Kabel gewählt (Cat 6 / Cat 6a / Cat 7)
☐ Leitungswege geprüft (Abstand zu Strom, keine scharfen Biegungen)
☐ Alle Kabel sauber beschriftet (Raum + Dose/Port)
☐ Patchpanel/Keystone sauber aufgelegt (ein Standard: TIA-568A oder B)
☐ Netzwerkdosen montiert + Schirmung sauber verbunden
☐ Jede Dose mit LAN-Tester geprüft
☐ Patchpanel → Switch verbunden, Router-Uplink gesetzt
☐ Live-Test: Streaming + große Datei kopieren (Geschwindigkeit ok)
Häufige Fragen (FAQ)
Cat 6 oder Cat 6a/7 – was lohnt sich?
Cat 6 reicht für Gigabit im Alltag. Wenn du Neubau/Zukunftssicherheit willst (10G-ready), nimm Cat 6a oder Cat 7.
Brauche ich wirklich ein Patchpanel?
Nicht zwingend – aber es ist die sauberste Lösung: Verlegekabel bleiben „Infrastruktur“, Patchkabel sind flexibel und schnell tauschbar.
Wie viele Netzwerkdosen pro Raum sind sinnvoll?
Mindestens eine Doppeldose pro Raum. Wohnzimmer/Office lieber mehr (TV, Konsole, NAS, AP, PC).
TIA-568A oder TIA-568B – was ist besser?
Beides funktioniert. Wichtig ist nur: im ganzen Haus konsequent bei einem Standard bleiben.
Warum habe ich an einer Dose kein Internet, obwohl der Switch läuft?
Meist ist eine Ader falsch aufgelegt oder ein Paar zu weit entdrillt. Mit LAN-Tester Dose für Dose prüfen.
Verlegekabel direkt in den Switch stecken – okay?
Technisch möglich, aber unpraktisch: starr, keine Zugentlastung, Wartung nervt. Patchpanel ist dauerhaft sauberer.
WLAN trotz LAN – wozu?
LAN für feste Geräte (stabil + schnell), WLAN für mobile Geräte. So bleibt dein Funknetz „frei“ und stabil.
Wann ist Mesh statt Repeater sinnvoll?
Bei mehreren Etagen oder großen Flächen. Repeater helfen punktuell, Mesh ist die bessere „Hauslösung“.
Nächster Schritt: Was willst du als Nächstes optimieren?
WLAN stabil machen
- Reichweite & Stabilität verbessern → WLAN-Empfang verbessern
Mesh im Haus
- Funklöcher über Etagen lösen → Mesh-WLAN Zuhause: Mit Speed Home WLAN perfekt vernetzt
Fehler schneller finden
- WLAN vs Leitung trennen → Internet-Störung schnell erkennen

Hallo Dani,
Dein Ansatz ist absolut nachvollziehbar und keineswegs „Humbug“. Gerade in einem älteren, langgestreckten Gebäude wie einem Bauernhaus stößt WLAN mit Repeatern schnell an Grenzen – Stichwort Dämpfung durch dicke Wände und die hohe Latenz durch Mesh-Kaskaden. Eine strukturierte Verkabelung mit LAN bringt dir hier deutlich mehr Stabilität und Reserven.
Ein paar Punkte zur Umsetzung:
Kabelwahl: Setze gleich auf Cat 7 oder Cat 6A als Verlegekabel. Die sind gut geschirmt, für Gigabit- und auch zukünftige 10-Gigabit-Anwendungen geeignet. Für die Enddosen reichen Cat-6a-RJ45-Dosen völlig aus.
Topologie: Am saubersten und zukunftssichersten ist eine sternförmige Verkabelung – also alle Leitungen zentral von einem Punkt (z. B. im Keller oder im Hausanschlussraum) sternförmig zu den Räumen. Von dort über einen Patchpanel in einen Switch. Dann wird auch die Bandbreite nicht „geteilt“, sondern jede Leitung arbeitet eigenständig.
Telefon: Ja, man kann Telefon und Netzwerk über dieselbe physische Leitung führen, allerdings ist es meist sinnvoller, alles konsequent über Ethernet/IP laufen zu lassen (VoIP). Falls du analoge Telefone weiter nutzen willst, lassen sich mit Adapterkabeln die Adernpaare innerhalb einer Cat-Leitung dafür abzweigen.
Unterverteilungen: Technisch möglich, aber nicht ideal. Jeder zusätzliche Zwischenpunkt (Switch, Abzweigung) erhöht den Aufwand und kann Fehlerquellen schaffen. Besser ist, möglichst alle Räume sternförmig anzubinden und die Verteilung zentral zu managen. Falls es baulich gar nicht anders geht, ist eine saubere Unterverteilung mit Switch aber immer noch besser als Repeater-WLAN.
Unterm Strich: Dein Plan ist richtig gedacht – wichtig ist, konsequent strukturierte Netzwerktechnik einzusetzen. Auch wenn aktuell meist nur ein Gerät aktiv ist, wirst du so auf lange Sicht keine Engpässe haben und bist für zukünftige Anforderungen gewappnet.
Beste Grüße
Micha
Vielen Dank für dein Feedback. Im aktuellen Alltag wirst du im praktischen Betrieb vermutlich keinen spürbaren Unterschied zwischen einer herkömmlichen Cat-6- und einer Cat-7-Verkabelung feststellen, da die meisten Internetanschlüsse sowie Endgeräte die hohen Bandbreiten und Frequenzen von Cat 7 ohnehin noch nicht vollständig ausreizen.
Allerdings steigt das Datenaufkommen kontinuierlich – sei es durch hochauflösendes Streaming, Cloud-Anwendungen, Virtual-Reality-Umgebungen oder die wachsende Zahl an vernetzten Geräten im Smart Home. Deshalb sehe ich es als sinnvoll an, bei einer strukturierten Hausverkabelung direkt auf Cat 7 (oder höher) zu setzen. Damit schafft man eine zukunftssichere Basis, die Übertragungsraten bis 10 Gbit/s und darüber hinaus unterstützt, gleichzeitig durch bessere Schirmung eine höhere Störsicherheit bietet und so langfristig Stabilität und Reserven sicherstellt.
Kurz gesagt: Auch wenn der Mehrwert im Moment im Alltag vielleicht noch nicht klar erkennbar ist, sorgt eine Cat-7-Verkabelung dafür, dass man in den kommenden Jahren nicht erneut in die Hausinfrastruktur eingreifen muss und in Ruhe für zukünftige Anforderungen gerüstet ist.
Stimme zu mit Ausnahme des letzten Satzes. Man muss dafür kein Elektriker sein, es reicht aus sich mit der Thematik zu befassen, etwas handwerkliches Geschick zu besitzen und sorgfältig zu arbeiten. Das benötigte Werkzeug ist ebenfalls überschaubar, wenn man Keystone Module einsetzt.
Habe euren Artikel gelesen – wirklich super erklärt und viele hilfreiche Tipps! 👍
Eine Frage beschäftigt mich aber: Lohnt es sich in einem kleineren Haus (z. B. 2 Etagen, 4 Zimmer) wirklich, überall CAT-7-Kabel zu verlegen, wenn die meisten Geräte sowieso per WLAN laufen? Ist das nicht vielleicht ein bisschen übertrieben und unnötige Kosten? 🤔
Andererseits finde ich die Idee mit einem zentralen Netzwerkschrank und Patchpanel als „Herzstück“ des Hauses sehr spannend. Gerade wenn man in ein paar Jahren zusätzliche Geräte, ein NAS oder Smart-Home-Komponenten anschließen will, klingt das extrem praktisch.
Am Ende denke ich: Lieber jetzt Kabel verlegen und auf Nummer sicher gehen, als später mit instabilem WLAN oder Einschränkungen kämpfen. Mich würde interessieren – merkt man im Alltag wirklich einen spürbaren Unterschied mit CAT-7 im Heimnetz?
Ich würde gerne unser Bestandshaus mit LAN versorgen (altes Bauernhaus, 30m lang, derzeit über WLAN und zwei Mesh-Repeater verstrahlt, was auch nur suboptimal funktioniert) und der Router steht natürlich auch an der Giebelseite – wie toll – ich habe somit ca. 30m abzudecken! Telefon gleiches Problem. Meine Idee: ich würde gerne mehrere Kabel auf verschiedene Bereiche oder Wohneinheiten (Hinten, vorne, oben) verziehen, jeweils mit einer separaten Leitung für LAN und Telefon (da das wohl auch geht, über die richtigen Stecker das Signal mit durchzuschleifen, hab ich hier gelesen) und sozusagen dann nochmal Unterverteilungen aufzubauen, wo jeweils zwei bis drei Räume dranhängen, um die Leitungsstränge zu minimieren – in so einem alten Haus muss man erstmal eine Verlegetrasse finden, wo das alles reinpasst. Geht das auch oder ist das Humbug? Mir ist bewusst, dass damit womöglich die Durchsatzrate geteilt wird, jedoch bin ich auch nicht der SMARTHOME-Verfechter und meist ist nur ein Gerät aktiv – TV oder Computer…
Gewagte und ambitionierte Aufgabe für Laien. Wer selbst sein Heim verkabeln möchte, braucht nicht nur die nötigen Elektronik Werkzeuge und Abisolierwerkzeuge, sondern vor allem die notwendigen Kenntnisse und auch handwerkliches Geschick. Wer kein gelernter Elektriker ist, sollte es besser machen lassen.
Vergiss es mit Lsa Dosen sowie mit taker Feldern damit erreicht du nie 2,5 oder 10 gig damit fällt man durch jede Zertifikat Messung durch nur e-dat Module dadurch wird garantiert das es kein übersprechen gibt (next Fehler)
Hallo, ich hoffe, es kann mir jemand helfen. Ich bekomme die Verbindung mit Netzwerkswitch, Router und Patchpanel nicht hin. Sobald ich den Switch mit einbinde, ist mein Internet lahm und die angeschlossenen Geräte über die Netzwerkdose, z.B. Smart-TV, funktionieren nicht. Zur Ausgangssituation; Im Technikraum laufen die Netzwerkkabel in ein Patchpanel. Der Glasfaseranschluss ist vom Technikraum durch ein Leerrohr in das Wohnzimmer gelegt worden. Dort steht auch die Fritzbox Fiber 5590 wo das Glasfaser reinläuft. Im Technikraum gibt es weiterhin eine PV-Anlage mit Wechselrichter, die Anschlüsse hier laufen in einen kleinen Switch. Das Kabel hierzu ist auch durch das Leerrohr direkt mit dem Router verbunden. Unter dem Patchpanel habe ich einen Netzwerkswitch der Marke TP-Link TL-SG116 angeschlossen. Die Verbindungen wurden alle mit CAT 7 Kabel durchgeführt. Im Wohnzimmer habe ich zwei Netzwerkdosen. So, nun meine Frage: Wie muss ich das ganze verbinden, damit mein Internet stabil bleibt und die Geräte an den Netzwerkdosen funktionieren? Ich habe schon zig verschiedene Konstellationen durchgespielt, nichts hat bislang zum Erfolg geführt. Ich hoffe, mir kann jemand helfen…….Vielen dank für Eure Antworten.
Hi, eine Frage: Irgendwie finde ich nirgendwo eine eindeuzige Aussage zur Kabelverlegung im Zusammenhang mit Stromleitungen?! Kann ich die Netztwerkkabel in den selben Leerrohren verlegen? In den selben Wand-Nuten? Abstände? Gibt es für die Verlegung eine Art Installationszonen, wie bei Stromleitungen? Wäre dankbar für die Hilfe…
Hallo Micha,
sehr schöner Artikel. Ich habe dennoch eine Frage, nämlich zur Kabelbelegung.
Bei „Schritt 5: Netzwerkdose auflegen und anschließen“ beschreibst du für TIA-568A als Reihenfolge:g-w, g, o-w, b, b-w, o, br-w, br, also mit einem übergreifenden Paar gegenüber dem mitleren Paar. Das beschreibst du dann auch etwas weiter unten noch einmal.
Bei den Fotos der Anschlussdose darunter sehe ich aber als aufgedruckte Farbcodierung g-w, g, b-w, b, o-w, w, br-w, br, also die vollfarbigen immer neben den weiß gestreiften, und du hast die Kabel auch so aufgelegt.
Was habe ich da falsch verstanden?
Vielen Dank im Voraus. LG vom @ndreas
Danke Sebastian für die genaue Berechnung.
Du schreibst:
> 10GBit entsprechen 1000 Mega Byte
Das stimmt nicht ganz, 10Gbit sind 10 000Mbit und damit 1 250MB.
Ganz allgemein aber eine tolle Erklärung des gesamten Prozesses!
Hallo,
ich bin auch kein Netzwerkprofi und habe mich Schritt für Schritt in das Thema eingearbeitet. Es ist sogar von Vorteil, wenn Du die Technik im Vorfeld planst. So hast Du im Nachgang weniger Arbeit. Ein Access Point unsichtbar zu verlegen wird schwierig, da dadurch der Empfang leiden würde.
Da sollte man aber schon Netzwerkprofi sein. Gut erklärt aber doch recht komplex. Ist es möglich, in einem entstehenden Fertighaus die Technik gleich mit zu planen oder sogar Access Points unsichtbar zu verlegen?
Hallo Markus,
den Netgear Switch kannst du kaufen. Ich würde fast überlegen, vielleicht sogar zwei zu bestellen. So hast du genug Reserven. Vielleicht kommt später in den Netzwerkschrank noch ein NAS, Access Point usw. Du kannst natürlich auch einen kleineren verwenden. Die Switche verbindest du untereinander. Es gibt auch Switche, die einen speziellen Uplink Port haben. Ich glaube bei dem ist das nicht der Fall. Wo du am besten deinen WLAN Router aufstellst, kannst du in diesem Beitrag nachlesen.
Beste Grüße
Micha
Hallo super Erklärung.
Ich habe vor in unserem haus ein funktionierendes Netzwerk zu errichten.
Das Häuschen hat 2 Etagen einen Keller und ein Keller. In den 2 Wohnetagen sollen je 10 Anschlüsse also 5 Dosen a 2 Ports entstehen und ggf noch 2 Dosen im KG und DG a 2 Ports wobei DG nicht direkt angeschlossen werden soll.
Das heißt also in Summe 24 aktive Steckdosen.
Ich dachte dabei an 12er Patchpanel ( vielleicht das HB-DIGITAL SET: 12-Port Patchpanel Gehäuse für Keystone Module + 12x Cat.7 Keystone) also 1 Panel für OG & DG und ein Panel für EG & KG.
Mit einem 19″ Serverschrank da ich denke der 10″ wird zu klein werden.
Nun zu meiner eigentlichen Frage.
Wie funktioniert das mit dem Switch und welchen Switch würdest du empfehlen.
Einen ansprechenden 12er switch finde ich nicht. Würde da einen 24er (netgear jgs524) oder 3x 8er switch (netgear gs108ge) machen.
Würde bei 24 Ausgängen überhaupt ein 24er reichen oder sollte ich einen 24er und einen 8er kombinieren?
Und wie funktioniert dass dann mit dem verbinden der Switche.
In Reihe also mit einem Kabel vom Router oder jeder Switch mit einem eigenen Kabel vom Router verbinden.
Und wo sollte ich den Router bzw diese Anlage am besten installieren um auch noch ein gutes WLAN aufzubauen ohne mit Repeatern pro Etage einen Anschluss zu besetzen.
Über Anregungen und Hinweise über Modelle usw würde ich mich sehr freuen.
Ich freue mich sehr auf eure Hilfe. Markus
Auch wenn es etwas spät ist, kann ich meine eigenen Erfahrungen hierzu beisteuern:
Man kann beispielsweise semiprofessionelle WLAN-AccessPoints kaufen. Je nach Hersteller/Modell 100-150€/Stück.
Zusätzlich benötigt man einen PoE – Switch (Power over Ethernet – nicht zu verwechseln mit Powerline, das ist quasi das Gegenteil).
Das „Internet“ kommt dann vom Router in den PoE-Switch. Dieser „spezielle“ Switch fügt dem Internetsignal noch eine geringe Menge elektrischer Leistung (kleiner 60 Volt Gleichspannung, Berührungssicher) hinzu, welche der AccessPoint dann nutzt. Es ist dann kein separates Netzteil mehr für den WLAN-AccessPoint notwendig – er hat dann wirklich nur ein Kabel.
Im Anschluss daran hängt wann die WLAN-APs virtuell an einen gemeinsamen WLAN-Controller (ein Stück Software zur Konfiguration, vergleichbar der Weboberfläche eines normalen Routers) und konfiguriert dort sein(e) WLAN(s).
Alle Basisstationen verwenden dann den gleichen WLAN-Namen, das gleiche Passwort und die Handys/Laptops werden bei Bedarf schnell zum nächste WLAN-AP weiter gereicht (Handover).
So habe ich es letztlich bei mir auch gelöst: In jedem Geschoss zentral im Grundriss deckennach eine Netzwerkdose (ohne Strom-Steckdose) installiert. Im Netzwerkschrank kommt das Internet in den PoE-Switch und von dort zu den Netzwerkdosen. Die APs haben Strom und Internet, ich kann sie zentral konfigurieren und überall habe ich Netz. Ich spanne sogar 4 unterschiedliche WLANs auf, welche in meinem Netzwerk unterschiedlich behandelt werden („normal“, Gäste, IoT-Smart-Geräte, Kinder).
Beispiel hierfür wäre der von mir verwendete ubiquity U6 lite. Hier ist die Konfiguration aber ohne zusätzliche dream-machine/wlan-controller von der Firma fummelig. Es gibt definitiv preiswertere und besser konfigurierbare Hersteller/Modellreihen (zumindest, wenn man nicht noch mehr Zeug von denen kaufen will).
Hallo Patrick,
vielen Dank für dein Kommentar. Schön erklärt…ein echter Mehrwert für den Artikel. Für mich überwiegen die Vorteile und ich würde immer ein Patchpanel verbauen. Danke für den Hinweis mit dem Foto.
Beste Grüße
Vorteile Patchpanel:
– Trennung der Infrastruktur von der Installation. Verlegekabel und Patchpanel gehören wie Stromleitungen und Steckdosen zur Infrastruktur des Gebäudes. Switche usw. sind Installationsgeräte wie Lampen oder der Einbauherd. Durch ein Patchpanel kann man diese Bereiche sauber trennen und der Netzwerkschrank bleibt (halbwegs) übersichtlich.
– Beschriftung am Patchpanel, wohin das jeweilige Kabel geht (ggf. Nummer am Port und eine ausgedruckte Tabelle dann in einem Fach im Schrank). Beschriftungen am Kabel selbst sind oftmals nicht langfristig lesbar und wenn nach 5 Jahren doch der Switch gewechselt oder dem Nachwuchs das Internet abgeklemmt werden muss, kann man erstmal wieder durchprobieren.
– Zugentlastung. Durch die Steifigkeit der Verlegekabel wird es zwangsläufig zu mechanischen Spannungen an den Ports des Switches kommen. Wahrscheinlich kein Problem, kann aber doch irgendwann zu schwer lokalisierbaren Fehlern führen (nicht reproduzierbare Verbindungsabbrüche, nur 100 MBit/s statt 1GBit/s,…)
– Netzwerkkram liegt bei Montage im Netzwerkschrank nicht „irgendwo im Weg“ und ist halbwegs sicher gegen Kinder, Staubsauger und Haustiere.
Nachteile:
– höhere Materialkosten durch Zusatzmaterial:
– Patchpanel selbst (2-3 € pro Port)
– Patchkabel vom Patchpanel zum Switch (1,20-2 € pro Port)
– Netzwerkschrank erforderlich (50 € für 10 Zoll und 6 HE für bis zu 36 Ports sowohl auf je Patchpanel und Switch)
– Einlegeböden für Switche je 10 € pro 16 Ports
In Summe also durchschnittlich 8,50 €/Port (20 Ports) bis 11€/Port (10 Ports)
– Platz für Netzwerkschrank erforderlich
– Höherer Zeitbedarf für die Installation (ca. 5-10 Minuten pro Port, Schrankmontage eingerechnet)
@Micha Schau dir mal https://www.tec-trends.de/tec/netzwerk/netzwerkverkabelung-im-neubau-was-muss-man-beachten/ an, da kommt mir ein Bild sehr bekannt vor
Hallo,
du kannst auch den RJ11 Stecker(Telefonstecker) in die normale RJ45 Dose Stecken. Beim Telefon gehst du also hin und kaufst ein Kabel mit zwei RJ11 Steckern (wenn nicht enthalten) und Steckst das in die LAN Buchse an der Patchdose. Dann musst du auf dem Patchfeld die Dose mit der anderen Dose im Büro verbinden ebenfalls mit einem RJ11 Kabel und im Büro nimmst ebenfalls ein RJ 11 Kabel und verbindest es mit dem Router. Hierfür kannst du auch das im Lieferumfang enthaltene Kabel vom Telefon verwenden, da die Router meist beide Anschlüsse besitzen (RJ11 und den normalen Telefonstecker). So wir das Telefon zum Router durchgeleitet.
Hallo,
du könntest einen Accespoint verwenden. Die meisten Accespoints sind POE fähig, d.h. sie können über das Ethernetkabel mit Strom versorgt werden. Sollte am geplanten Standort eine Netzwerkdose vorhanden sein, kannst du die Accespoint zusammen mit einem POE Switch nur mit dem Ethernetkabel betreiben und brauchst keine zusätzlichen Stromanschluss.
Hallo Lutz,
ich habe deine Frage leider nicht richtig verstanden.
Hallo Tony,
du kannst natürlich auch die Verlegekabel mit einem passenden Stecker direkt an einem Switch anschließen. Ich finde diese Möglichkeit jedoch nicht so gut, dass das Verlegekabel sehr starr und unflexibel ist. An einem Patchpanel kann ich es über die Zugentlastung sehr gut positionieren. Diese Möglichkeit hast du nicht, wenn du das Verlegekabel direkt an den Switch anschließt.
Beste Grüße
Hallo,
danke erstmals für die gute Erklärung!
Ich hätte eine kurze Frage dazu – wenn wir in unserem Haus eine Netzwerkinstallation machen, die ähnlich aussieht wie in diesem beschriebenen Beispiel (wir haben ca. 10 Anschlüsse und nur einen Switch am Dachboden) … ist es dabei sehr ratsam, ein Patchpanel zu verwenden?
Ein Freund möchte es nämlich so lösen, dass er die 10 Verlegekabel, die in den Dachboden führen, gleich mittels erhältlicher RJ45 Stecker (gibt es anscheinend auch für Verlegekabel – siehe Amazon „VCELINK RJ45 Stecker Cat 7 Cat6A Geschirmter Netzwerkstecker für Verlegekabel“) an den Switch anschließen möchte. Ohne Patchpanel dazwischen.
Ist dies sinnvoll? Hat das Nachteile?
Ich möchte es so wie hier beschrieben machen, kann es ihm aber nicht erklären wieso diese Variante besser ist als seine :)
Danke & LG,
Tony
Hallo habe noch mal eine Frage. Wie kann ich folgendes Problem lösen. Die Telefondose, wo der Router angeschlossen wird, steht im Büro. Im Flur soll das Telefon. Direkt angrenzend nur durch die Wand. Ich muss aber mit meinem Telefonstecker an den Router. Kann man das auch anders lösen? Das Problem was ich meine ist der Telefonstecker. Das Telefon hat keinen Netzwerkstecker sonst könnte ich ja eine Netzwerkdose hin machen. Oder muss ich Telefon besorgen mit anderen Stecker? Ich hoffe man versteht meine Frage. Danke
Hallo Throben,
in meinem Bild habe ich die zwei Switche nicht miteinander verbunden. Das musst du machen, wenn das „Internet“ an allen Dosen verfügbar sein soll. Dafür kannst du ein normales Patchkabel nehmen.
Beste Grüße
Hallo Micha,
vielen Dank für die sehr gute Erklärung! Eine Frage habe ich aber noch. So wie es bei Dir aussieht, sind jeweils die 8 Ports der beiden Switches mit den zwei Patches verbunden. Es müsste doch aber jeweils in beide Switches ein Kabel aus dem Router rein gehen, oder? Und was für Kabel nimmt man, normale Patchkabel oder Cross Over Kabel? Das „Internet“ geht dann quasi aus dem Router über ein Kabel in den Switch und über die anderen 7 wieder raus in den Patch, oder?
Vielen Dank und viele Grüße,
Thorben
Hallo Lutz,
da der Switch mit dem Patchpanel verbunden ist, kannst du den Router mit dem Switch verbinden und die Internetleitung im gesamten Netzwerk verteilt.
Beste Grüße