Mail Server auf Synology einrichten: MailPlus, Sicherheit & Zustellbarkeit

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Synology Mail Server

Mail Server einrichten und konfigurieren. Mit MailPlus kann ich einen sicheren, zuverlässigen und privaten Mailserver bereitstellen. Meine E-Mails in einem webbasierten Client lesen, verwalten und die Produktivität steigern.

Du hast den Mailserver schon am Laufen und willst nur die Sicherheit nachziehen? Dann geh direkt weiter zu → MailPlus Server absichern: Anti-Spam, AV & Firewall.

Kurzstart (5 Minuten): Mailserver einrichten (Überblick)

Das ist der schnelle Fahrplan, damit du weißt, welche Schritte wirklich nötig sind. Weiter unten kommt die ausführliche Anleitung (DNS, Ports, TLS, Spam-Schutz, typische Fehler).

Schritt 1: Variante wählen (entscheidet alles)
  • Variante A (Relay/Smarthost): Du sendest über einen Relay-Dienst/Provider → deutlich einfacher bei dynamischer IP und Zustellbarkeit.
  • Variante B (voller Betrieb): Du sendest/empfängst komplett selbst → mehr Kontrolle, aber höhere Anforderungen (DNS, Ports, Reputation).
Schritt 2: Vorab-Checks (damit du nicht später scheiterst)
  • Domain + DNS-Zugriff vorhanden? (MX, SPF, DKIM, DMARC musst du setzen können)
  • Blockt dein Provider Port 25? (häufig!) → beeinflusst „voller Betrieb“ und eingehenden Empfang
  • Erreichbarkeit klären: Hostname/FQDN festlegen (z. B. mail.deinedomain.de)
  • Früh um ein sauberes TLS-Zertifikat kümmern (sonst scheitern Clients/Handshake)
Schritt 3: Ports planen (Minimal-Setup)
  • IMAP (verschlüsselt): 993
  • SMTP Submission (Client-Versand): 587
  • Optional POP3s: 995
  • Für echten Empfang (Inbound SMTP): zusätzlich 25

Tipp: 587 ist für Clients der Standard (Auth + TLS). Port 25 ist für Server-zu-Server und eingehende Mails.

Schritt 4: Reihenfolge (damit es sauber bleibt)
  • Voraussetzungen
  • DNS (wenn nötig)
  • Sicherheit (TLS, Passwörter, Updates, ggf. 2FA)
  • Spam/Viren-Schutz
  • Backups
  • Zum Schluss: Geräte einrichten (Mail-Clients + Smartphone) – erst danach Feintuning

Merksatz: Installieren ist der leichte Teil – Zustellbarkeit & Sicherheit sind die eigentliche Arbeit.

Eigenen Mail Server einrichten: Vollständige Anleitung für Synology NAS, Sicherheit & Zustellbarkeit

Einen eigenen Mailserver zu betreiben ist der konsequenteste Schritt Richtung „Private Cloud“: Du behältst Kontrolle über deine Kommunikation, aber du übernimmst auch Verantwortung für Sicherheit und Zustellbarkeit. Damit du nicht in Details versinkst, führt dich dieser Guide in der richtigen Reihenfolge durch Setup, DNS, Sicherheit und Betrieb.

Wenn du dein NAS-Setup als Ganzes planen willst (NAS, Backup, Cloud, Zugriff von außen), starte hier → NAS & Medienserver-Übersicht

Kurzentscheidung: Welches Mail Server-Setup passt zu dir?

  • Einfach starten, Empfang zuverlässig → SMTP-Relay vom Provider nutzen (ideal ohne feste IP / wenn Port 25 blockiert ist)
  • „Echter“ eigener Mail Server zuhause → Ports + DNS-Standards sauber umsetzen (MX, SPF, DKIM, DMARC, rDNS)
  • Maximale Zustellbarkeit/Verfügbarkeit → Hosting/VPS in Betracht ziehen (weniger Heimnetz-Abhängigkeit)

Variante A: SMTP-Relay (pragmatisch)

Perfekt, wenn du ohne Stress starten willst. Empfang funktioniert auch dann gut, wenn Provider Port 25 blockiert oder du keine feste IP hast. Für den Versand ist das oft die stabilste Lösung.

Variante B: Voller Mail Server zuhause

Du nimmst Zustellbarkeit ernst und setzt DNS/Ports sauber um. Das ist machbar, aber erfordert konsequente Pflege, Sicherheit und saubere DNS-Einträge.

Variante C: VPS/Hosting

Wenn du maximale Reputation und weniger Heimnetz-Abhängigkeit willst. Ideal, wenn du eine stabile IP und rDNS „einfach haben“ möchtest.


1. Voraussetzungen & wichtige Hinweise

Ein Mail Server ist dann sinnvoll, wenn du:

  • volle Kontrolle über deine Mails willst
  • eine eigene Domain besitzt
  • bereit bist, etwas Zeit in Setup und Wartung zu investieren

Bevor du loslegst, solltest du folgende Punkte prüfen:

Eigene Domain

Ohne Domain keine E-Mail. Du brauchst Zugriff auf DNS-Einstellungen (MX, SPF, DKIM, DMARC).

Statische öffentliche IP oder professionelles Hosting

Ein Mail Server kann auch über dynamische IP laufen (DDNS) – aber viele Anbieter stufen dynamische IPs als Spamquelle ein.
Empfohlene Optionen:

  • statische IPv4 vom Provider
  • Hosting auf einem VPS
  • Mail Relay (Fallback)

Portfreigaben am Router

Für einen vollständigen Mailbetrieb müssen folgende Ports erreichbar sein:

DienstPortHinweis
SMTP Submission587Versand
SMTP (bzw. MTA)25Eingehende E-Mails
IMAPs993Abruf
POP3s995optional

Firewall-Regeln + Beispiel-Setup findest du hier → MailPlus Server absichern: Anti-Spam, AV & Firewall

Sicherheit

Du musst regelmäßige Updates installieren und Backups pflegen.

Wenn du Mail als Teil deines Gesamt-Setups planst, nutze → NAS/Medienserver-Anleitungen: Setup-Reihenfolge & Übersicht.


2. DNS richtig konfigurieren (entscheidend für die Zustellbarkeit)

Ein Mailserver steht und fällt mit korrekten DNS-Einträgen. Normalerweise solltest du die Punkte 2.1 bis 2.6 umsetzen, damit ein Mailserver vollständig standardkonform arbeitet.

Praxis-Hinweis: Bei mir funktioniert es auch ohne 2.1–2.6

In meiner aktuellen Konfiguration nutze ich ausschließlich die SMTP-Weiterleitung (Relay) meines Providers zu meinem Synology NAS. Ich habe MX, A-Record, rDNS, SPF, DKIM und DMARC nicht eingerichtet – und trotzdem funktioniert der gesamte E-Mail-Empfang problemlos.

Der Grund: Mein Provider leitet alle eingehenden E-Mails automatisch weiter und übernimmt die DNS-Konfiguration auf seiner Seite.

  • Diese Lösung funktioniert zuverlässig für den Empfang.
  • Sie ist ideal, wenn der Provider Port 25 blockiert oder keine feste IP möglich ist.
  • Für den Versand kann es je nach Provider sinnvoll sein, SPF, DKIM und DMARC dennoch einzurichten, um die Zustellbarkeit zu verbessern.

Damit ist klar: Auch ohne die klassischen DNS-Einträge kann der Mailserver in bestimmten Szenarien problemlos betrieben werden – vor allem, wenn der Provider bereits einen sauberen SMTP-Relay bereitstellt.

2.1–2.6: DNS-Einträge (Funktion + Beispiel)

2.1 MX-Record (E-Mail-Empfang)

Funktion: Zeigt, welcher Server E-Mails für deine Domain annimmt.

Beispiel: @ MX 10 mail.deinedomain.de

  • @ → Hauptdomain
  • MX → Typ des DNS-Eintrags
  • 10 → Priorität (niedriger Wert = höhere Priorität)
  • mail.deinedomain.de → Mailserver-Hostname
2.2 A-Record (Hostname → IP)

Funktion: Verbindet deinen Mailserver-Hostnamen mit der öffentlichen IP-Adresse.

Beispiel: mail A DEINE.ÖFFENTLICHE.IP

  • mail → Subdomain
  • A → Typ des DNS-Eintrags
  • DEINE.ÖFFENTLICHE.IP → öffentliche IP-Adresse
2.3 PTR / Reverse DNS (rDNS)

Funktion: Der PTR-Record sorgt dafür, dass die IP deines Servers korrekt zurück auf deinen Hostnamen zeigt. Viele Provider lehnen E-Mails ohne rDNS ab.

Beispiel-Ziel: mail.deinedomain.de

  • Hinweis: Kann nur vom Internetprovider gesetzt werden.
2.4 SPF-Record (wer darf senden?)

Funktion: Legt fest, welche Server berechtigt sind, E-Mails im Namen deiner Domain zu senden.

Beispiel: v=spf1 mx a ip4:DEINE-IP -all

  • v=spf1 → Version des Standards
  • mx a ip4:DEINE-IP → erlaubte Server
  • -all → alle anderen Server werden abgelehnt
2.5 DKIM (Signatur für ausgehende Mails)

Funktion: Signiert ausgehende E-Mails kryptografisch, sodass Empfänger die Echtheit prüfen können.

  • Synology Mail Server / MailPlus Server: DKIM aktivieren
  • DKIM-Schlüssel als TXT-Record im DNS hinterlegen

Beispiel: selector._domainkey TXT v=DKIM1; k=rsa; p=DEINPUBLICKEY

  • selector → frei wählbarer Name
  • v=DKIM1 → Version
  • k=rsa → Verschlüsselungsmethode
  • p=DEINPUBLICKEY → öffentlicher Schlüssel
2.6 DMARC (Spoofing-Schutz + Reputation)

Funktion: Schützt vor Spoofing und verbessert die E-Mail-Reputation.

Mindestkonfiguration: _dmarc TXT v=DMARC1; p=quarantine; rua=mailto:postmaster@deinedomain.de

  • p=quarantine → problematische Mails landen im Spam
  • rua → Empfängeradresse für Berichte

Empfohlen für maximale Sicherheit: p=reject (Ablehnung aller nicht autorisierten E-Mails)

Merksatz: Für Empfang zählt primär MX + A. Für gute Zustellbarkeit beim Versand sind rDNS + SPF + DKIM + DMARC die wichtigsten Bausteine.

Fazit

Auch ohne alle klassischen DNS-Einträge funktioniert der Mailserver zuverlässig, insbesondere wenn der Provider einen sauberen SMTP-Relay bereitstellt. Für optimalen Versand und Zustellbarkeit sollten SPF, DKIM und DMARC jedoch langfristig eingerichtet werden.


3. Sicherheit richtig konfigurieren

Einer der wichtigsten Bereiche.
Folgende Einstellungen solltest du unbedingt aktivieren:

TLS/SSL aktivieren

  • TLS 1.2/1.3 erzwingen
  • keine veralteten Cipher (Synology macht das automatisch gut)

Starke Passwörter & MFA

Alle Mail-Konten müssen sichere Passwörter haben.

Brute-Force-Schutz

Synology DSM:

Systemsteuerung → Sicherheit → Konto → Auto-Blockierung aktivieren

Firewall konfigurieren

Nur benötigte Ports freigeben.


4. Spam-, Viren- und Missbrauchsschutz

Ein Mail Server ohne Spam-Filter ist ein Albtraum.
Du solltest folgende Mechanismen aktivieren:

Spam-Filter (z. B. Rspamd, SpamAssassin)

Synology MailPlus hat bereits gute Filter integriert.

Virenschutz

Wichtig vor allem für eingehende E-Mails.

Rate-Limit für ausgehende Mails

Beugt Missbrauch durch gehackte Konten vor.

Wenn dein Server bereits läuft und du jetzt die Sicherheit nachziehen willst, starte hier → MailPlus Server absichern: Anti-Spam, AV & Firewall


5. Backups & Redundanz

E-Mails sind oft geschäftskritisch.
Du solltest folgende Sicherungsarten kombinieren:

Lokale Backups

NAS-intern, z. B. auf zweites Volume oder separaten Speicher.

Externe Backups

z. B. USB-Platte, Cloud-Speicher oder zweiter Standort.

Snapshots / Versionierung

Ideal auf Btrfs-Systemen (Synology unterstützt das).

Optional: Backup-MX

Für maximale Betriebszeit.

Einkaufsliste: Mailserver auf Synology stabil betreiben (optional, aber sinnvoll)

Du brauchst nicht viel. Diese Basics helfen bei 24/7-Betrieb, Backups und „im Ernstfall schnell wieder online“.

Wenn du unsicher bist: Starte mit diesen Basics.

Optional (wenn es bei dir passt): Verkabelung & Ordnung

Faustregel: Switch nur, wenn dir Router-Ports fehlen oder mehrere Geräte sauber verkabelt werden sollen. Kurze Patchkabel sind Komfort, machen’s aber deutlich ordentlicher im Technikbereich.

Hinweis: Links führen zu Amazon. Ich verlinke nur, wenn es dem Setup wirklich hilft.


6. Mail-Clients & mobile Endgeräte abgleichen

Damit dein Mail Server im Alltag zuverlässig funktioniert, müssen deine Geräte korrekt eingerichtet sein. Getestet habe ich das Setup erfolgreich mit Outlook (Windows) sowie iPhone und Android.

Kurzwerte:

  • IMAP: 993 (SSL/TLS)
  • SMTP: 587 (STARTTLS, Authentifizierung aktiv)

Ausführliche Einrichtung (Outlook/iPhone/Android) findest du weiter unten im Abschnitt Outlook (Windows) & mobile Geräte (getestet).

Optional: E-Mails signieren → S/MIME einrichten: E-Mail signieren in Outlook, iPhone & MailPlus

Kontakte & Kalender synchronisieren → Synology NAS: Kontakte & Kalender synchronisieren


7. Einrichtung auf der Synology NAS (Kurzfassung)

MailPlus Server installieren

→ Paketzentrum → „MailPlus Server“

MailPlus Client installieren (optional)

Domänen-Setup

→ MailPlus Server → Domäne hinzufügen
→ Mailadresse, Alias, Benutzer anlegen

Ports im Router freigeben

25, 587, 993, 995

Zertifikat (Let’s Encrypt) einrichten

DSM → Sicherheit → Zertifikate → Neues Zertifikat

Hosts & DNS prüfen

→ MX, SPF, DKIM, DMARC, rDNS


8. Für wen ist ein eigener Mail Server sinnvoll?

Ein eigener Mail Server ist ideal für dich, wenn:

  • du eine eigene Domain besitzt
  • Datenschutz & Privatsphäre dir wichtig sind
  • du volle Kontrolle über deine Daten willst
  • du bereit bist, den Server regelmäßig zu pflegen

Ungeeignet ist er, wenn du:

  • keine Portfreigaben setzen kannst
  • eine sehr instabile oder ausschließlich dynamische IP hast
  • keine Zeit für regelmäßige Wartung hast

9. MailPlus Server einrichten – Übersicht & ausführliche Anleitung

Die Einrichtung eines Mail Servers auf der Synology NAS erfordert Vorbereitung, Grundkenntnisse über SMTP, POP3 und IMAP sowie die Zugangsdaten für diese Protokolle.

Vorbereitung: Internetzugang & Sicherheit

Kurzübersicht

  • DDNS einrichten, wenn keine feste öffentliche IP vorhanden
  • Firewall: Ports freigeben → SMTP 25 & 587, IMAP 993

Ausführliche Erklärung

Damit der Mail Server E-Mails empfangen und abrufen kann, muss er von außen erreichbar sein. Ich selbst habe keine feste IP-Adresse, daher nutze ich einen DDNS-Dienst. Auf dem Synology NAS lässt sich dies unter Systemsteuerung > Externer Zugriff einrichten. Ich nutze den Synology-Service, über den der Hostname meines Servers erreichbar ist.

Damit eingehende E-Mails empfangen werden können, müssen die entsprechenden Ports in der Firewall des Routers geöffnet sein: SMTP 25, SMTP verschlüsselt 587 und IMAP 993. Erst danach kann der Server Mails von außen entgegennehmen.


Installation des MailPlus Servers

Kurzübersicht

  • Paket: Synology MailPlus Server (kostenfrei)
  • MailPlus Webclient wird automatisch installiert

Ausführliche Erklärung

Für die Installation des Mail Servers ist das Paket Synology MailPlus Server Paket zuständig. Das Paket ist kostenfrei und die Installation ist problemlos möglich.

Das Paket Synology MailPlus wird automatisch mit installiert. Dieses ist für einen Mail Webclient notwendig. Weitere Pakete werden nicht benötigt. Nach erfolgreicher Konfiguration kann der Synology MailPlus Server gestartet werden.


E-Mail-Domain hinzufügen

Kurzübersicht

  • Domain im MailPlus Server hinzufügen → Benutzer bekommen automatisch Mailadressen
  • Pro Benutzer sind Aliasnamen möglich (mehrere Adressen pro Konto)
  • Mehrere Domains sind möglich (z. B. Domain 1 + Domain 2 parallel)

Ausführliche Erklärung

Der erste Schritt in der MailPlus-Konfiguration ist das Hinzufügen deiner Mail-Domain(s). MailPlus Server kann mehrere Domains verwalten. In meinem Setup nutze ich zwei Mail-Domains – über beide kann ich E-Mails empfangen und versenden.

So gehst du vor: MailPlus Server öffnen → Bereich „Domain“ auswählen → „Hinzufügen“. Dort trägst du den Domainnamen ein.

Sobald die Domain angelegt ist, erhalten vorhandene NAS-Benutzer automatisch passende Mailadressen. Beispiel: Eine Benutzerin „Katharina“ bekommt automatisch katharina@my-digital-home.de.

Wenn du zusätzliche Adressen für denselben Benutzer willst, nutzt du Aliasnamen. Dann gehört z. B. auch kati@my-digital-home.de zur Benutzerin „Katharina“. Der Mailserver weiß damit: Beide Adressen landen im selben Postfach.

Weitere Domains fügst du nach dem gleichen Prinzip hinzu. So kannst du z. B. einem anderen Benutzer über deine zweite Domain eine andere Mailadresse geben.


Mailübermittlung (E-Mails versenden)

Kurzübersicht

  • Hostname (FQDN) eintragen
  • Versand über Relay-Host (nicht direkt)
  • Authentifizierung per Benutzername & Passwort (SMTP-Zugang)

Ausführliche Erklärung

Die Mailübermittlung ist der zentrale Punkt für den Versand von E-Mails über deinen Mailserver. Unter „Allgemeines“ trägst du den Hostnamen (FQDN) ein, unter dem der Mailserver erreichbar ist. Dafür musst du nicht zwingend den DDNS-Namen verwenden – im Gegenteil: Einige Leser hatten Probleme, wenn sie den DDNS-Namen dort eingetragen haben.

Im Bereich „Sicherheit“ gibt es weitere Parameter, die du anpassen kannst. Empfehlung: Diese Einstellungen erst anfassen, wenn der Versand grundsätzlich funktioniert.

Entscheidend ist danach die Option „Delivery“: Ich versende E-Mails nicht direkt über meinen Server, sondern über einen Relay-Host (SMTP-Relay) meines Mailanbieters. Der Grund ist die Zustellbarkeit: Ohne feste IP und ohne Reputation wird ein selbst betriebener Server von großen Empfängern (z. B. Google, Yahoo, GMX) häufig abgelehnt, weil er nicht als vertrauenswürdig eingestuft ist.

Deshalb schicke ich ausgehende E-Mails zunächst an meinen Mailanbieter, der sie dann weiterleitet. Das Prinzip ist identisch zu dem Versand vom PC oder Smartphone: Du authentifizierst dich beim Anbieter mit Benutzername und Passwort – also den gleichen SMTP-Daten, die du auch in Mail-Apps auf anderen Geräten verwendest.

Damit ist die Konfiguration der Mailübermittlung abgeschlossen. Die zusätzlichen Optionen unter „Sicherheit“ kannst du anschließend bei Bedarf optimieren – aber erst, wenn der Versand stabil läuft.r nicht erforderlich den DDNS Namen einzutragen. Bei mir haben sich einige Leser gemeldet, wo es Probleme gibt, wenn der DDNS Name hier eingetragen wird. Bei mir steht der Name des NAS drin. Damit funktioniert es ohne Probleme.


Übermittlung: SMTP, IMAP, POP3

Kurzübersicht

  • IMAP aktivieren → synchronisiert Mails auf allen Geräten
  • POP3 deaktivieren (optional)
  • SMTP-Versand bevorzugt verschlüsselt über Port 587 (TLS)

Ausführliche Erklärung

Ich nutze ausschließlich IMAP, damit alle Geräte jederzeit denselben Postfachstand sehen. POP3 habe ich nicht aktiv im Einsatz (optional), weil es Mails typischerweise „abholt“ statt sauber zu synchronisieren. Falls du externe Konten (von anderen Providern) einbinden willst, kann der MailPlus Client zusätzlich POP3-Abruf übernehmen.

Für den Versand verwende ich SMTP. Je nach Setup kann das über Port 25 oder – deutlich empfehlenswerter – verschlüsselt über Port 587 erfolgen. Mit diesen Einstellungen kann ich E-Mails zuverlässig abrufen und versenden.


E-Mail-Migration (Exchange, IMAP)

Kurzübersicht

  • Migration kompletter Postfächer möglich (inkl. Ordner)
  • Benutzerliste per CSV anlegen und importieren
  • Ordnerstruktur bleibt erhalten, Mails werden automatisch übertragen

Ausführliche Erklärung

Ich habe meine Exchange-Postfächer komplett migriert (über 5 GB, ca. 25 Ordner). Das klappt sauber, weil MailPlus die Migration automatisiert: Du legst eine CSV-Benutzerliste an, MailPlus prüft damit zuerst die Zugangsdaten und übernimmt anschließend Mails und Ordnerstruktur automatisch. Dadurch sparst du dir das manuelle Anlegen und Kopieren.

So legst du eine Migration an: Server-Management → Mail Migration → Erstellen. Danach nimmst du die Einstellungen vor:

  • Vorgang: beliebige Bezeichnung vergeben
  • Servertyp: passend zum Quellkonto auswählen (z. B. IMAP/Exchange je nach Anbieter)
  • Serveradresse & Anschluss: ggf. beim Mailanbieter erfragen (Host/Port)
  • Benutzerliste: zwingend erforderlich. Im Reiter „Benutzerliste“ importierst du eine CSV mit den Konten, die migriert werden sollen.

Wichtig zur CSV:

  • In der Liste stehen Quellkonto + Passwort + Zielbenutzer auf deinem privaten Mailserver.
  • Trennung erfolgt mit Komma „,“ (wichtig).
  • Ich habe pro Migration eine eigene Liste genutzt, weil sich die Serveradressen bei meinen Migrationen unterschieden.

Beispiel (CSV-Zeile):
katharina@my-digital-home.de,Geheim,katharina

Bedeutung:

  • Mit katharian@… und dem Passwort „Geheim“ meldet sich MailPlus am Quellkonto beim Anbieter an.
  • Die Inhalte dieses Postfachs werden in das Postfach der Benutzerin Katharina auf deinem privaten Mailserver migriert.

Nach dem Import prüft der Mail Server zuerst, ob die Anmeldung am Quellkonto funktioniert. Danach startest du die Migration über „Start“.

Dauer: Je nach Postfachgröße kann das eine Weile laufen. Ein 1,2-GB-IMAP-Postfach wurde bei mir in ca. 30 Minuten erfolgreich migriert.


MailPlus Client konfigurieren

Kurzübersicht

  • Zugriff über DSM oder per App-Link
  • POP3-Konten optional hinzufügen (Abruf externer Mails)
  • Absendername kann (wenn freigegeben) angepasst werden

Ausführliche Erklärung

Der Zugriff auf den MailPlus Client erfolgt entweder direkt über DSM oder über den App-Link. Zusätzlich können Benutzer – optional – externe Mailkonten per POP3 einbinden, wenn sie Mails von einem anderen Provider in MailPlus sammeln möchten.

Dafür gehst du in MailPlus Client auf „POP3-Abruf“. Für die Einrichtung brauchst du die Login-Daten des POP3-Kontos. POP3-Server und Port bekommst du beim jeweiligen Provider. Ich habe zum Test mehrere POP3-Konten hinzugefügt: Der Abruf funktioniert problemlos, und das Abruf-Intervall lässt sich individuell einstellen.

Unter „SMTP“ können Nutzer außerdem den Absendernamen anpassen – sofern der Administrator diese Option freigegeben hat. Dadurch bleibt die Konfiguration flexibel für unterschiedliche Nutzungsszenarien (z. B. mehrere Konten, verschiedene Namen/Identitäten).


Backup der Mails

Kurzübersicht

  • Tägliches Backup auf NAS (HyperBackup)
  • Wöchentlich: externe Festplatte
  • Monatlich: entfernte Sicherung (Geo-Redundanz)

Ausführliche Erklärung

Um Datenverlust zu vermeiden, sichere ich alle Mails und Mail Server Einstellungen täglich. NAS läuft im RAID 1-Modus, zusätzlich erfolgt eine externe wöchentliche Sicherung und monatlich eine Sicherung an einem entfernten Standort.

Empfehlung

  1. Tägliches Backup mit dem Paket HyperBackup auf dem NAS
  2. Einmal wöchentliches Backup auf eine externe Festplatte
  3. Monatliches Backup zu einem entfernten Standort (Geo-Redundanz)

Smartphone-Anbindung

Smartphone einrichten (iOS & Android): Mail, Kalender, Kontakte

Kurz gesagt: Mail läuft über IMAP, Versand über SMTP (TLS, Port 587). Kalender/Kontakte laufen über CalDAV/CardDAV. Push in Echtzeit nutze ich über die MailPlus App.

Kurzübersicht (1 Minute)
  • iOS Mail → Einstellungen → Mail → Accounts → „Andere“ → IMAP
  • iOS Kalender → Einstellungen → Kalender → Accounts → „Andere“ → CalDAV (SSL, Port 443, Account-URL)
  • Android → Mail in der nativen App per IMAP, Kontakte/Kalender über DAVx5 (CardDAV/CalDAV)
  • Versand → SMTP mit TLS über Port 587
  • Push in Echtzeit → über die MailPlus App
iOS: Mail per IMAP einrichten
  • Einstellungen → Mail → Accounts → Account hinzufügen
  • Andere → Mail-Account hinzufügen
  • Name (Absendername) eintragen, Passwort (NAS-User-Passwort), Beschreibung optional
  • Hostname eingehend/ausgehend: bei mir identisch (der Name, unter dem der Server aus dem Internet erreichbar ist)
  • Benutzername & Passwort: Synology-NAS-Benutzer
  • Fertig (Verbindung wird geprüft)

Hinweis: Beim ersten Einrichten kann eine Zertifikatsmeldung auftauchen. Dort auf „Weiter“ tippen.

iOS: Kalender per CalDAV hinzufügen (inkl. erweiterte Einstellungen)
  • Einstellungen → Kalender → Accounts → Account hinzufügen
  • Andere → CalDAV-Account hinzufügen
  • Server: Hostname deines Servers
  • Benutzername: NAS-Benutzer
  • Passwort: NAS-Benutzer-Passwort
  • Beschreibung optional (z. B. „Synology Kalender“) → Sichern

Wenn iOS nicht sofort sauber verbindet: Erweiterte Einstellungen

  • SSL verwenden: aktiviert
  • Port: 443
  • Account-URL: https://dein-server.dyndns.org/caldav.php/benutzername/

Hinweis: Zertifikatsmeldung → „Weiter“.

Optional: In der Kalender-App unten auf „Kalender“ tippen und auswählen, welche Synology-Kalender angezeigt werden sollen.

Android: Kontakte & Kalender mit DAVx5, Mail in der nativen App

Für CardDAV (Kontakte) und CalDAV (Kalender) nutze ich DAVx5.

  • DAVx5 herunterladen → installieren → App starten → unten links auf „+“ → neuen Account anlegen
  • Die benötigten URLs holst du dir direkt aus den Synology-Apps

CardDAV (Kontakte)

  • Synology Contacts öffnen
  • Links oben „Meine Kontakte“ → CardDAV
  • Adresse unter „CardDAV-Client“ kopieren → in DAVx5 einfügen

CalDAV (Kalender)

  • Synology Calendar öffnen (als Admin)
  • Oben rechts Zahnrad → Paketeinstellungen → CalDAV-Konto
  • Adresse für den „CalDAV Client“ kopieren → in DAVx5 einfügen

DAVx5 synchronisiert im Hintergrund (bei mir mit „Regelmäßige Sync-Intervalle“ aktiviert).

Beim Versand (SMTP) am Ausgangsserver Sicherheitstyp TLS und Port 587 setzen.

Danach ist die Einrichtung abgeschlossen und die E-Mails erscheinen in der nativen E-Mail-App.


Outlook (Windows) & mobile Geräte (getestet)

Ich habe das Setup erfolgreich mit Outlook (Windows) sowie iPhone und Android getestet. Wenn diese Werte stimmen, funktioniert Mail im Alltag zuverlässig.

Outlook (Windows): IMAP (Eingang)

  • Server: NAS-IP oder DDNS-Name (z. B. deine Domain / deinname.synology.me)
  • Port: 993
  • Verschlüsselung: SSL/TLS
  • Benutzername: NAS-/MailPlus-Benutzername des Postfachs
  • Passwort: Passwort des Benutzers
  • SPA (gesicherte Kennwortauthentifizierung): deaktiviert

Outlook (Windows): SMTP (Ausgang)

  • Server: NAS-IP oder DDNS-Name
  • Port: 587
  • Verschlüsselung: STARTTLS
  • SMTP erfordert Authentifizierung: aktivieren
  • Empfohlen: Gleiche Einstellungen wie für Posteingangsserver verwenden
  • SPA: deaktiviert

iPhone & Android

  • IMAP: 993 (SSL/TLS)
  • SMTP: 587 (STARTTLS, Authentifizierung aktiv)

Optional: E-Mails signieren → S/MIME einrichten: E-Mail signieren in Outlook, iPhone & MailPlus

Kontakte und Kalender konfigurieren

Das Einrichten der Kontakte (CardDAV) und Kalender (CalDAV) funktioniert mit Outlook nur mit Caldavsynchronizer (kostenlos).

Nach der Installation wähltst oben den Reiter CalDav Synchronizer aus und klickst anschließend auf Synchronisationsprofile.

Jetzt oben rechts auf das grüne „+“ klicken und Generisches Profil auswählen und mit OK bestätigen.

Gib die entsprechenden Daten für Kontakte und Kalender ein. Die entsprechenden DAV URLs bekommst Du aus der App Synology Contacts und Calendar.

Outlook ist schnell und intuitiv zu bedienen. Die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr umfangreich. Er lässt sich für jeden User separat anpassen.


Server-Management & Monitoring

Kurzübersicht

  • Überblick über gesendete, empfangene, fehlgeschlagene Mails
  • Bedrohungsmonitor grafisch
  • Warteschleife & Protokollverwaltung

Ausführliche Erklärung

Der Mail Server liefert detaillierte Informationen zu allen Mailaktivitäten. Die Warteschleife zeigt unversendete Mails, die Protokollverwaltung hilft bei der Fehleranalyse, der Bedrohungsmonitor visualisiert Sicherheitsrisiken.

Server-Management

Die Ansicht des Server-Management liefert mir detaillierte Information darüber, wie viele Mails gesendet, empfangen, fehlgeschlagen, erneut senden und abgelehnt wurden.

Mail Server

Das Zeitfenster lässt sich auf pro Stunde, Tag, Woche und Monat ändern.

Bedrohungsmonitor

Die allgemeine Bedrohungsanalyse wird sehr übersichtlich grafisch dargestellt. Die Analyse finde ich sehr interessant, da ich solche Grafiken von meinem früheren Mailanbieter nicht kannte.

Warteschleife

Noch nicht gesendete Mails findet man unter dem Punkt Warteschleife. Die Anzeige ist bei mir immer leer, da beim Senden keinerlei Probleme auftreten. Anfangs tauchten dort Mails auf, weil der Mail Server noch nicht richtig konfiguriert war. Für ein Fehleranalyse ist es von Vorteile, diese Ansicht im Blick zu behalten.

Überprüfung

Die gesamte Protokollverwaltung ist unter dem Punkt Überprüfung zu finden. Dort wird jeder Mail Ein- und Ausgang dokumentiert. Sehr hilfreich bei der Fehleranalyse oder um einen Überblick zu bekommen, welche Aktivitäten auf dem Mail Server laufen.


Fazit

Ein eigener Mail Server ist technisch anspruchsvoll, aber mit korrekter DNS-Konfiguration, Sicherheitsoptionen und einem stabilen NAS wie Synology absolut machbar.

  • Höchste Zustellbarkeit
  • Hohe Sicherheit
  • Keine Abhängigkeit von großen Providern
  • Volle Kontrolle über Kommunikation

Synology MailPlus Server Erfahrungen – Fünf Jahre voller Begeisterung

Der Synology Mail Server (MailPlus) hat mich von Anfang an überzeugt. In diesem Erfahrungsbericht schildere ich meine Erfahrungen von der Einrichtung über die Migration bis hin zum täglichen Betrieb über fünf Jahre – und warum ich den Mail Server uneingeschränkt empfehlen kann.


Erste Einrichtung und Konfiguration

Die Installation und Grundkonfiguration des Mail Servers (MailPlus) ist unkompliziert, wenn man sich genügend Zeit nimmt. Innerhalb von 30 Minuten konnte ich die ersten Test-Mails erfolgreich versenden.

Die Migration bestehender E-Mail-Konten erforderte zunächst etwas Geduld, da die CSV-Datei korrekt formatiert sein musste – insbesondere auf das Trennzeichen „,“ ist zu achten. Nachdem die Benutzerliste sauber eingelesen wurde, konnte ich ein Exchange-Postfach und ein IMAP-Postfach problemlos migrieren.

Ein entscheidender Vorteil: Die Migration über den MailPlus Client hat alle E-Mails und Ordner eins-zu-eins übernommen. Das händische Anlegen von Ordnern und Kopieren von Mails wäre deutlich zeitaufwendiger gewesen.

Nach erfolgreicher Migration wurden zwei E-Mail-Domains direkt an den Mail Server weitergeleitet, der die Mails zuverlässig in die jeweiligen Postfächer verteilt. Seitdem läuft alles stabil und ohne Probleme.


Alltagserfahrungen nach fünf Jahren Nutzung

Nach fünf Jahren im täglichen Einsatz bin ich immer noch absolut begeistert. Aktuell nutzen 5 Benutzer den Server für den täglichen Mailverkehr, und die Postfächer bei meinem Provider habe ich vollständig aufgelöst.

Der Mail Server überzeugt durch:

  • Herausragende Stabilität: Kein Ausfall in fünf Jahren.
  • Fehlerfreie Verarbeitung: Alle Mails werden zuverlässig zugestellt.
  • Perfekte Synchronisation: Reibungslose Integration zwischen Web Client, Outlook und mobilen Geräten (iOS & Android).
  • Zentrale Verwaltung: Alle Domains laufen über einen Server – einfach, übersichtlich, effizient.

Ein kleiner Wehrmutstropfen

Einziger Nachteil: ActiveSync wird vom Mail Server (MailPlus) nicht unterstützt. Wer also E-Mails in Echtzeit über native Mail-Apps auf dem Smartphone abrufen möchte, muss sich auf das intervallbasierte Abrufen verlassen.

  • Über die native Mail-App auf iPhone oder Android erfolgt die Abfrage je nach Einstellung alle paar Minuten.
  • Sofortiger Abruf funktioniert nur manuell.
  • Mit der Synology MailPlus App hingegen gibt es Push-Benachrichtigungen in Echtzeit – hier zeigt der Mail Server seine volle Stärke.

Warum ich den Synology Mail Server (MailPlus) liebe

Der Mail Server ist für mich ein stabiler, leistungsfähiger und effizienter Mailserver für den privaten und kleinen professionellen Einsatz. Die Einrichtung erfordert etwas Geduld, doch die Migration von E-Mail-Konten, die stabile Performance und die einfache Verwaltung machen dies mehr als wett.

Nach fünf Jahren Nutzung kann ich sagen: Der Synology Mail Server ist ein absolut verlässlicher Mailserver, der mich langfristig begeistert und auf den ich mich jeden Tag verlassen kann.


Häufige Fragen (FAQ) – Mail Server auf Synology (MailPlus)

Brauche ich wirklich eine eigene Domain für einen Mail Server?

Ja, wenn du Mails sauber senden/empfangen willst. Ohne eigene Domain kannst du MailPlus zwar intern testen, aber für „echte“ Zustellung brauchst du DNS-Einträge wie MX und idealerweise SPF/DKIM/DMARC.

Welche DNS-Einträge sind Pflicht (Minimum)?

Pflicht ist in der Praxis mindestens ein MX-Eintrag, der auf deinen Mailserver zeigt. Für bessere Zustellbarkeit solltest du zusätzlich SPF setzen und idealerweise DKIM + DMARC aktivieren (sonst landen Mails schneller im Spam oder werden abgewiesen).

Warum kommen meine Mails nicht an oder landen im Spam?

Typische Ursachen sind fehlende/fehlerhafte SPF/DKIM/DMARC-Einträge, eine IP mit schlechtem Ruf, fehlendes Reverse-DNS (PTR) oder ein Hostname, der nicht konsistent zu den DNS-Daten passt. Auch zu aggressive Inhalte/Anhänge können triggern – aber meistens sind es DNS/Authentifizierung.

Brauche ich eine statische öffentliche IP-Adresse?

Nicht zwingend. Mit DDNS kannst du deinen Mailserver auch mit wechselnder IP zuverlässig erreichbar machen – das funktioniert in vielen Setups sehr gut.

Eine feste IP ist aber oft trotzdem ein Vorteil für die Zustellbarkeit, weil manche Empfänger/Provider dynamische Anschluss-IPs strenger behandeln (Reputation, Filter, teils rDNS/PTR-Themen).

Praxis: Wenn du mit DDNS aktuell keine Probleme hast, ist das völlig okay. Falls Mails später häufiger im Spam landen oder abgewiesen werden, ist eine feste IP (oder ein Relay/Smarthost) einer der ersten Hebel, die man prüfen kann.

Muss ich Ports am Router freigeben?

Für Empfang per SMTP (eingehend) und Zugriff von außen (z. B. Webmail/IMAP/ActiveSync) ja – aber nur gezielt und so wenig wie nötig. Wenn du nur intern testen willst, brauchst du erstmal keine Portfreigaben.

Welche Ports sind typischerweise relevant?

Je nach Setup sind das meist SMTP (25) für eingehende Mails sowie Submission (587) für Clients und IMAPS (993) für Abruf. Welche du wirklich öffnest, hängt davon ab, ob du nur senden, auch empfangen oder zusätzlich von außen abrufen willst.

Reicht ein Synology NAS für einen Mail Server (Leistung)?

Für kleine bis mittlere Umgebungen ja, wenn du keine riesigen Postfächer/Anhänge und keine Massenmails hast. Entscheidend ist eher: SSD/HDD-Setup, genügend RAM, und dass das NAS stabil 24/7 läuft (USV + saubere Backups).

Was ist die wichtigste Sicherheitsmaßnahme?

TLS sauber aktivieren, starke Passwörter/2FA nutzen und Fail2ban/Auto-Block (bzw. Synology-Sicherheitsfunktionen) aktivieren. Zusätzlich: Admin-Zugänge absichern, Updates einspielen, und Zugriff von außen nur auf das Nötigste begrenzen.

Wie sichere ich Mail Server richtig?

Mindestens: regelmäßiges NAS-Backup (inkl. MailPlus-Pakete/Daten), plus ein externes Backup-Ziel (USB oder anderes NAS). Idealerweise hast du zusätzlich einen Wiederherstellungsplan: „Wie komme ich in 30 Minuten wieder online?“.

Kann ich bestehende Postfächer migrieren (IMAP/Exchange)?

Meist ja. Für IMAP-Konten geht Migration in der Regel zuverlässig, wenn Server erreichbar sind und die Authentifizierung passt. Bei Exchange/Office-Postfächern hängt es vom Weg ab (IMAP ist oft der pragmatische Pfad, je nach Konto/Policy).


Nächster Schritt: Was willst du als Nächstes optimieren?

Synology Basis & Gesamt-Setup
• NAS sauber als Grundlage aufsetzen → Synology NAS einrichten: Schritt-für-Schritt
• Eigene Cloud als nächster Schritt → Private Cloud zuhause einrichten

Sicherheit & E-Mail
• MailPlus härten (Spam/AV/Firewall) → MailPlus Server absichern
• E-Mails signieren & verschlüsseln → S/MIME einrichten

Sicherheit & Zugriff
• Portfreigabe am Speedport korrekt setzen → Portfreigabe für Synology am Telekom Speedport

Mehr aus Synology machen
• Kontakte & Kalender synchronisieren → Synology NAS: Kontakte & Kalender Sync

Von Micha
Zuletzt aktualisiert:

Ich bin Micha und seit über 15 Jahren das Gesicht hinter MY DIGITAL HOME. Hier zeige ich, wie du dein digitales Zuhause komfortabler, besser vernetzt und zuverlässiger machst – mit praxisnahen Guides zu Smart Home, Heimnetzwerk, TV & Streaming sowie NAS. Mein Fokus: klare Schritte, saubere Setups und Lösungen, die im Alltag wirklich funktionieren.

175 Kommentare
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  1. Nicolas Stahl sagte:

    Hallo Michael,
    Danke für deine Antwort.
    Das Problem lag am DS-Lite Anschluss, den wir bei 1&1 hatten.
    Mit ein wenig jammern hat 1&1 aber DS-Lite deaktiviert und wir haben nun wieder einen Dual-Stack Anschluss. Damit sind auch Port-Weiterleitungen wieder möglich und das Problem gelöst.

    Schade ist, dass es (noch) nicht möglich ist, das alles über DS-Lite bzw. IPv6 zu regeln.

    Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen weiter, der das selbe Problem hat.

  2. Micha sagte:

    Hallo Oliver,

    ich habe bei mir eine direkte SMTP-Weiterleitung eingerichtet. Ich verwende aber auch meine eigene Domain. Das wird mit M365 nicht funktionieren. Als Mail-Client für Windows würde ich Outlook verwenden. Ich nutze jedoch auch nur den Web-Client und bin damit vollkommen zufrieden. Offline Funktionalität benötige ich gar nicht.

    Beste Grüße
    Micha

  3. Oliver sagte:

    Hallo,
    ich bin beim googeln auf deine Anleitung gestoßen. Hat mir sehr geholfen den Mailserver einzurichten.
    Nichts desto trotz, eine Frage. Ich habe ein M365 Konto und verwenden diesen SMTP Server auch zum Versenden der Nachrichten. D.h. der Mailplus-Server schickt weiter an den Outlook -SMTP in die weite Welt.
    Funktioniert soweit problemlos.
    Bei den einkommenden Mail hab ich aber „nur“ die pop3 Abholung vom Mailplus Client. Da die Abhol-Cycles nur menütlich sind (kürzer geht es ja nicht) führt das bei 2-Faktor-Autorisierungen per Mail oft zu Problemen und ich muss dann erst wieder Outlook öffnen um schnell an den Code zu kommen.
    Wie bekomme ich es hin, dass ich sofort die Mails weitergeleitet bekomme. Ich habe keine eigene Maildomain sondern nur die von M365.
    Funktioniert das dann?
    Eine zweite Frage noch zum Abschluss, kannst du einen Mail-Client für Windows empfehlen? Der Mailplus client ist ja webbasiert und damit nicht offlinefähig, was hin und wieder notwendig wäre.

    Danke
    Oliver

  4. Micha sagte:

    Hallo Nicolas,

    entschuldige die verspätete Antwort. Du hast ja schon einiges ausprobiert. Ich kann Dir erstmal sagen, dass Deine gewünschte Konfiguration funktioniert. Ich rufe meine Mails auch von einem iPhone, Android und über ein Outlook Konto ab. Das funktioniert alles ohne Probleme. Ich synchronisiere sogar die Kalender und Kontakte über die DS. Der DDNS Dienst von Synology ist sehr gut. Den benutze ich auch. Damit funktioniert es.

    Freigaben auf dem Router:
    Port 587, 993, 25

    Einstellungen auf dem iPhone:
    Sever für eintreffende Mails: xxxx.synology.me
    Server für ausgehende Mails: xxxx.synology.me
    Benutzername: Dein Benutzername auf der DS
    Einstellungen für eintreffende Mails: SSL verwenden aktivieren, Authentifizierung > Passwort, Server-Port: 993

    Bekommst Du von Deinem Provider eine IPv4 Adresse?

    Beste Grüße
    Micha

  5. Micha sagte:

    Hallo Jochen,

    Du kannst doch Mailboxen freigeben. Wäre das für Dich eine brauchbare Option?

    Beste Grüße
    Micha

  6. Nicolas Stahl sagte:

    Guten Tag Micha,
    ich habe gemäß deiner Anleitung den MailPlus-Server eingerichtet, habe aber folgendes Problem:
    Ich nutze für den externen Zugriff auf die DS den Synology eigenen DDNS Dienst (inkl. Lets Encrypt Zertifkat) und kann problemlos von außen mit beliebigem Endgerät auf meine DS zugreifen. Zugriff über XXXX.synology.me.

    Nun möchte ich mein iPhone (Apple Mail), Samsung M52 (Samsung Mail) meiner Frau und das Notebook (Outlook) über o.g. DDNS auf den MailPlus Server zugreifen lassen. Das ganze per IMAP, damit alles synchron ist. Es sollen/ bzw. werden zwei GMX Accounts und ein T-Online-Account per POP3 abgeholt.

    Leider scheint der Server von außen nicht erreichbar. Da iPhone meckert sofort, dass der Server nicht erreichbar ist.
    Ports für SSL bei IMAP und SMTP sind in der Fritzbox freigeben (587 und 993).
    Ich nutze weiterdings einen Reverse-Proxy auf dem NAS um weitere Portfreigaben zu vermeiden.

    Was ich nicht verstehe, ist das der IMAP Server nicht erreichbar ist, alles andere geht über die DDNS-Adresse.
    Was konkret muss ich in der Fritzbox (zusätzlich) oder der Systemsteuerung NAS oder im MailServer Plus richtig konfigurieren, damit das geht?

    Ich habe hier einen DS-Lite Anschluss von 1&1, der bisher diesbezüglich keine Zicken gemacht hat.
    Bei TLS/SSL habe ich in DSM Zwischenkompatibiltät eingestellt.

    In den letzten Tagen habe ich folgende Dinge recherchiert:
    1. MailPlus (Server) neu installiert – ohne Erfolg.
    2. Der Reverse-Proxy entbindet laut Synology Support nicht von den Port-Freigaben, der entsprechenden Ports für IMAP SLL 993, SMTP-SSL 465 und SMTP-TLS 587, wenn man Zugriff auf MailServer Plus per nativer Mail App aus iOS, Outlook etc. haben möchte.
    Will man hingegen die Synology MailPlus App nutzen, so reicht die Freigabe Port 443 aus.
    Ebenso, wenn man auf MailPlus per Webanwendung zugreift. Bspw. mail.deinnas.synology.me
    3. In der DS Firewall habe ich sämtliche Regionssperren und Anwendungssperren temporär aufgehoben, um zu sehen ob es die Firewall des NAS ist, die den Zugang zum IMAP-Server sperrt.
    Nachwievor ist der Verbindungstest im iPhone für den SMTP-Server erfolgreich über Port 587 per SMTP-TLS. Per SMTP-SSL 465 ist es nicht möglich.
    4. Temporär versucht die IMAP-Verbindung ohne SSL über Port 143 herzustellen, das ist ebenso erfolglos.

    Im WLAN oder per VPN (wireguard per Fritzbox) sollte es ja eigentlich möglich sein über die IP-Adresse des NAS eine Verbindung herzustellen. Das funktioniert auch nur für den SMTP-Server, ebenfalls nicht für IMAP.

  7. Jochen Hübschmann sagte:

    Hallo, gute Anleitung!
    Leider bietet der MailServer plus keine gemeinsamen Postfächer oder öffentliche Ordner, das ist ein KO-Kriterium in einem Unternehmen.

  8. Nicolas Stahl sagte:

    Hallo zusammen,
    das mit den Ports kann ich verstehen.
    Ich habe einen Reverse-Proxy eingerichtet und damit in der Frit!zbox nur noch den Port 443 freigegeben.
    Ob sich das aber mit dem MailPlus-Server beißt, wenn man diesen per DDNS erreichen möchte weiß ich nicht.
    Ich nutze auf iOS und Android die MailPlus-App von Synology.

  9. Micha sagte:

    Hallo Erich,

    schön das es auch heute noch so funktioniert. Zum Senden und Empfangen wird doch ein Benutzername und Passwort benötigt. Das Empfangen wird bei mir über eine direkte SMTP Weiterleitung geregelt. Auch sehr sicher.

    Beste Grüße

  10. Micha sagte:

    Hallo Philipp,

    wo werden die Mails nicht aktualisiert? Fragst Du die Mails via POP3 ab? Ich habe bei mir eine direkte SMTP Weiterleitung eingerichtet.

  11. Erich sagte:

    Hallo Micha

    Eine tolle Anleitung, die auch heute (01.06.2024) noch funktioniert. War überrascht, dass es so einfach war. Macht mich fast etwas unsicher. Mails können gesendet werden👍. Mails können empfangen werden👍. Alles wirklich ganz easy.

    Muss mich aber noch hinsichtlich der Einstellungen in Bezug auf Sicherheit, SPAM und solche Dinge kümmern.

    Beste Grüsse aus der Schweiz
    Erich

  12. Philipp sagte:

    Hi Micha,
    deine Beschreibung ist eigentlich sehr verständlich. Die Mails kann ich migrieren jedoch aktualisieren sie sich nicht. IMAP trage ich ja bei der Migrationseinstellung ein. Ports sind alle frei. Hast du eine Idee woran das liegen kann?
    VG
    Philipp

  13. Jan Wagener sagte:

    Hallo Micha!
    Ich hab da eine Frage zum Backup der Postfach Inhalte. Wie machst du denn das? In der Empfehung und Beschreibung von Synology ist zu lesen, dass man die Postfachdaten mit rsync zu einem zweiten NAS replizieren soll.
    Gibt es auch eine andere Möglichkeit? z.B. mit HyperBackup einfach den freigegebenen Ordner MailPlus mitzusichern?

    Danke für die tolle Anleitung, weiter so!

    Gruß aus Trier

    Jan

  14. Marcus sagte:

    Hallo Micha,
    danke für die Anleitung – hat mir beim Einrichten eines Relay Hosts sehr geholfen. Ich habe noch eine Frage bezüglich der eigehenden mails von anderen Domains. Werden diese eigentlich nicht überprüft? Ich kann diese mails ganz normal per POP3 in MailPlus abrufen, diese werden aber nie in MailPlus Server im Protokoll aufgeführt. Alles was ich sende und mails, die ich von anderen Nutzern der Mailstation bekomme werden aber schon aufgeführt.

  15. Micha sagte:

    Schau mal bei hosting.de nach. Da kannst Du eine direkte SMTP Weiterleitung bei Deinen Mails einstellen. Ich bin dort auch und sehr zufrieden.

  16. here sagte:

    Hallo Micha,

    danke, ist/war alles bereits installiert;
    mein Problem war den Kontakte- und Kalender-Ordner im E-Mail+ Server Postfach mit Office 2019 zu erstellen; hab es jetzt gelöst…und im Sync eingetragen.

    Welchen Provider kanns Du für eine direkte smtp-Weiterleitung zum E-Mail+ Server empfehlen? Ich bin z.Zt. bei GMX, da schein dies nicht möglich zu sein, zumindest bin ich noch nicht fündig geworden…

    VG here

  17. Micha sagte:

    Hallo,

    Du musst auf der Synology noch die Kalender und Kontakte App installieren. Dann können die Daten erst synchronisiert werden.

    Beste Grüße
    Micha

  18. here sagte:

    Hallo Micha,

    ich schließe mich erst einmal Axel an! Diese Anleitung ist super!
    Ich habe allerdings noch Fragen hinsichtlich der Outlook-Syncronisation von Kalender und Kontakten:
    Das IMAP-Konto des E-Mail-Plus-Servers hat weder einen Kontakt-Ordner noch einen Kalender-Ordner;
    Welche Ordner hast Du jeweils im CalDAV-Syncronizer ausgewählt???

  19. Micha sagte:

    Nur das Mailversenden läuft noch über meinen Provider. Mir ist das Risiko zu hoch, dass meine Synology kompromittiert und als Spam-Relay missbraucht wird. Das sind die Provider doch besser aufgestellt, was die Verantwortung für diese Thema betrifft.

  20. Micha sagte:

    Hallo Axel,

    gerne erkläre ich Dir meine Konfiguration. Bei meinem Provider lege ich mir eine beliebige E-Mail-Adresse an. Dann kann ich auswählen, ob ich für diese E-Mail-Adresse ein IMAP/POP3-Postfach anlege. In diesen Fall liegen alle Mails auf dem Server meines Providers. Weiterhin kann ich auswählen, ob ich für diese E-Mail-Adresse eine E-Mail-Weiterleitung einrichte. Die Funktion muss ich sicher nicht erklären. Doch jetzt kommt der spannende Teil :-). Ich habe auch noch die Möglichkeit, eine SMTP-Weiterleitung für die angelegt E-Mail-Adresse einzurichten.
    Bei einer SMTP-Weiterleitung werden alle eingehende E-Mails an einen privaten Mailserver weitergeleitet.
    In der SMTP-Weiterleitung gebe ich einen SMTP-Server an. Das ist die Adresse von meiner Synology. DynDNS Name damit ich sie aus dem Internet erreiche. Zusätzlich wird noch der SMTP-Server-Port angegeben. Und schon werden alle Mails ohne Zwischenspeicherung direkt an meine Synology weitergeleitet. Das Prinzip läuft seit Jahren fehlerfrei.
    Ich finde es manchmal schon langweilig, dass ich an dem NAS nicht zu konfigurieren habe, weil wirklich alles ohne Probleme läuft. Ich synchronisieren von sämtlichen Smartphones Kontakte, E-Mails, Kalandereinträge und die Fotos.

    Du kannst den Synology Mail Server auch ohne SMTP-Weiterleitung nutzen. Ich finde diese Art der Weiterleitung so charmant, weil keine Mail auf irgendeinem öffentlichen Server liegt. Das gleiche gilt für Kontakte, Fotos und Kalendereinträge. Die Synology fungiert bei mir als echte privat cloud.

    Hast Du weitere Fragen?

    Beste Grüße
    Micha

  21. Axel sagte:

    Hallo Micha,
    erstmal herzlichen Dank für die super Anleitung! Eine der besten, die ich gefunden habe.
    Ich habe jetzt einige Zeit investiert, komme aber bei einer Frage auf keine vernünftige Antwort: wie genau sieht deine SMTP-Weiterleitung beim Provider aus?
    Wenn du mittlerweile keine Postfächer mehr hast, muss ja alles was beim Provider ankommt zu deinem Server weitergeleitet werden. Das muss doch eigentlich auf Serverebene passieren.
    Kannst du hierzu ein paar erklärende Worte geben? Ggf. mit einem Screenshot?
    Herzlichen Dank vorab und viele Grüße
    Axel

  22. Daniel sagte:

    Ja, nur der eine Ordner. Löschregeln hatte ich auch zuerst gedacht, oder dass sich durch die aktuellen iOS Updates die Zuordnung (Gesendet, Sent, Gesendete Objekte etc.) verändert hat, aber es war alles in Ordnung.
    Dann wollte ich den @local Ordner vom Backup kopieren um ihn mit dem aktuellen zu vergleichen. Dadurch wurden alle Mails wieder „sichtbar“ und alles war wie immer. Ich weiß schon: hört sich auch für mich absolut seltsam an und wirklich erklären kann ich es mir nicht.
    Viele Grüße Daniel

  23. Micha sagte:

    Hallo Daniel,

    das ist bei mir noch nicht passiert und habe ich auch noch nicht gehört. Sind nur die Mails aus dem Ordner „Gesendet“ weg? Wo rufst du die Mails ab (Rechner, iPhone usw.)? Es gibt bei den Mail-Clients (z.B. iPhone) Einstellungen, dass Mails die älter sind als z.B. 4 Wochen in den entsprechenden Ordnern gelöscht werden. Vielleicht ist bei Dir irgendwas davon aktiviert.

    Beste Grüße
    Micha

  24. Daniel sagte:

    Hallo Micha,
    hab seit ca. einer Woche das Problem, dass alle Mails aus dem Postfach „Gesendet“ verschwunden sind.
    Hast Du das schon mal gehört? Ich finde einfach keinen Ansatz. Laut Synology kann ein Datenverlust an meinen nicht originalen RAM Modulen liegen. Aber das kann ich nicht glauben. Ein einzelnes Postfach vom Backup bietet sich natürlich auch nicht an.
    Danke, viele Grüße Daniel

  25. Micha sagte:

    Hallo Daniel,

    entschuldige die verspätete Antwort. Ich kann bei meinem Provider direkt eine „SMTP-Weiterleitung“ anlegen. Dabei trage ich keine E-Mail Adresse ein, sondern die URL meines NAS-Servers. Das geht sicherlich nicht bei jedem Provider. So landen die Mails nicht mehr bei meinem Provider, sondern werden direkt an das NAS weitergeleitet.

    Beste Grüße
    Micha

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