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Schritt für Schritt zum passenden Webhoster – Performance der Webseite steigern

Besonders wenn Erfahrungswerte fehlen kann es schon mal zur Qual werden einen passenden Webhoster zu finden. Denn, wie schon ein kurzer Blick auf den Markt zeigt, ist die Auswahl mehr als groß. Deutsche Hoster, internationale Anbieter, kostenfreie Plattformen und High-End-Anbieter sind nur als Beispiel zu nennen. Weiß man um die richtigen Faktoren, fällt die Suche leichter. Im Vorfeld sollten Sie sich überlegen, für welchen Zweck der Webhoster genutzt werden soll. Bei den meisten Kunden handelt es sich um das Hosten einer Webseite. Für das Bereitstellen eines Webshop oder Blogs wird ein Webhoster benötigt. Die Buchung einer passenden Domain kann auch der Webhoster für Sie erledigen. Bei der Wahl des Anbieters würde ich mir genügend Zeit nehmen und im Internet recherchieren, da ein späterer Wechsel mit Aufwand verbunden ist und Kosten verursachen kann.

  1. Wie viel Speicherplatz wird benötigt?
  2. Installierbare Anwendungen
  3. Ein schneller und kompetenter Support
  4. Tarife, die mitwachsen
  5. Der Standort des Servers
  6. Das Budget im Hinterkopf behalten

Wie viel Speicherplatz wird benötigt?

Um eine Webseite oder einen Webshop zu betreiben benötigen Sie Speicherplatz bei Ihrem Webhoster. Speicherplatz und Traffic sind die entscheidenen Faktoren für die Auswahl des richtigen Tarifs. Für das Betreiben eines Blogs oder einer kleinen Webseite reichen in der Regel zwischen 10 und 20 GB Speicherplatz aus. Möchte Sie viele Fotos und Videos auf der Internetpräsenz bereitstellen, können 20 GB Speicher schnell knapp werden. Ich speichere meine Webseiten Backups beim Hoster und benötige dafür ausreichend Speicherkapaziätit. Um genügend Backups vorhalten sie können, benötige ich mindestens 50 GB Speicherplatz.

Möchten Sie zusätzlich noch FTP Zugänge und E-Mail-Adressen anbieten, können auch 50 GB schon recht knapp werden. Das ist sehr stark von der Nutzerzahl abhänging. Wenn jedem Nutzer im Durchschnitt 1 GB Speicherplatz für E-Mails zu Verfügung stehen, sollten Sie bei 10 Nutzer mindestens 50 GB Speicherplatz buchen, damit Sie beim Betreiben der Webseite oder des Webshops keine Speicherprobleme bekommen.

Installierbare Anwendungen

Ein guter Webhoster bietet Ihnen die Möglichkeit, Webanwendungen auf dem Webspace zu installieren. In den meisten Fällen wird ein CMS (Content-Management-System) benötigt. Mein Blog wird über WordPress bereitgestellt. WordPress ist eine kostenlose Anwendung, mit der Sie Webshops, Blogs oder Internetseiten schnell und einfach zur Verfügung stellen können. Die beliebsten Anwendung der Webhoster sind Content-Management-Systeme.

Beliebte Pakete

Die Installation einer Anwendung sollte schnell und einfach durchzuführen sein. Oft leitet Sie ein Einrichtungs-Assistent durch die Konfiguration und die Anwendung steht in wenigen Minuten bereit.

Ein schneller und kompetenter Support

Die Grundlage für einen guten Hoster war und bleibt der Support. Es bringt herzlich wenig, wenn das Hosting-Paket monatlich 0,99 Euro kostet, es aber regelmäßig zu Problemen kommt und deswegen Webseiten nicht geladen werden. Auch kann man nicht jede technische Frage per Suchmaschinenanfrage klären. Es braucht einen guten und verlässlichen Support.

Was ihn auszeichnet sind neben einer kurzen Reaktionszeit auch ein guter Umgang mit Anfragen. Support-Tickets sollten nicht von A nach B geleitet werden, Telefonanrufer nicht auf später vertröstet oder minutenlang in der Warteschleife gehalten werden.

Einen Support kann man recht gut mit einem spontanen Anruf oder einer E-Mail testen. Das geht risikofrei mit Testzeiträumen, Geld-zurück-Garantien oder ähnlichem.

Tarife, die mitwachsen

Wenn es nicht gerade ein privater Blog ist, ist der Wunsch hinter einer Webseite immer ähnlich: Besucherzahlen sollen wachsen. Mit zunehmenden Besucherzahlen verändern sich aber auch die Anforderungen an den Hosting-Tarif. Was für 1.000 Besucher im Monat gereicht hat, funktioniert bei der zehnfachen Menge nicht mehr.

Bevor man sich für einen Hoster entschließt, sollte die Tarifflexibilität geklärt sein. Denn es wäre ärgerlich einige Monate später zu einem neuen Hoster umziehen zu müssen. Hinzu kommt der finanzielle Aspekt: Wer mit einem leistungsschwächeren Hosting-Paket starten kann, spart Geld.

Der Standort des Servers

In einer digitalen Welt, wo alles miteinander verbunden ist, scheint es irrelevant zu sein wo ein Server steht. Doch die Annahme irrt. Suchmaschinen aber auch Besucher der Webseiten könnten beachten, ob der Server in Deutschland ist oder aber im Ausland. Denn abhängig vom Standort wird auch mit den gesicherten Daten umgegangen – vor allem für Online-Shops wichtig. Dabei ist es unabhängig, ob es sich um einen virtuellen Server oder pyhsischen Server handelt, der Ihnen zur Verfügung gestellt wird. Größere Webseiten oder Webshops werden meist auf Managed Server bereitgestellt, da die Performance auf diesen Systemen besser ist. Bei Webhosting Angeboten teilen sich eine viele Nutzer einen Server. Für einen Blog oder einer kleinen Webseite ist das vollkommen ausreichend.

Wie erwähnt ist der Standort des Servers auch für Suchmaschinen wichtig. Passt die Top-Level-Domain zum Ort der Daten, kann das für einen Bonus sorgen. So wird eine .DE-Domain davon profitieren, wenn der Server in Deutschland steht. Gleiches gilt für Domains anderer Länder.

Das Budget im Hinterkopf behalten

Wenn der Support verlässlich ist, Tarife flexibel sind und der Standort zum Projekt passt, ist es nur noch eine Frage des Budgets. Besonders bei komplexen und mit großen Gewinnen verbundenen Projekten sind teurere Hosting-Produkte gefragt. Sie bringen eine stärkere Hardware, punkten vielleicht mit zusätzlichen Backups und schaffen durch besonderen Schutz ein Puffer für Ausfälle.

Für den aktuellen Stand des Projekts kann aber vielleicht schon ein kleineres Hosting-Paket ausreichen, dass dann, sobald die Zugriffszahlen wachsen, erweitert wird.


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