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Visitenkarte erstellen und drucken – selbst gestalten mit einer Wordvorlage

Eine Visitenkarte lässt sich mit einer passenden Wordvorlage einfach und schnell erstellen. Das Design einer Visitenkarte ist sehr entscheidend und sollte bei der Erstellung berücksichtigt werden. In meinem Berufsleben habe ich schon jede Menge Visitenkarten ausgetauscht und musste immer wieder feststellen, dass sie für mich doch eine Bedeutung haben. Der Austausch der Kontaktdaten funktioniert schnell und diskret und kann später im Büro übertragen werden. Ich speichere nicht alle Visitenkarten digital ab oder pflege sie in mein Outlook-Kontaktbuch ein. Visitenkarten sind für mich hilfreich, wenn zum Austausch der Kontaktdaten wenig Zeit vorhanden ist, oder ich mir die Daten nicht notieren kann.

Visitenkarte erstellen – Was gibt es zu beachten?

Um Visitenkarten zu erstellen, sollte man sich im Vorfeld Gedanken machen, zu welchem Zweck man diese benötigt.
Im geschäftlichen Bereich sollte eine Vistienkarte sicherlich anders gestaltet sein, als wenn man nur privat seinen Freundeskreis ausstatten möchte.
Welche Informationen auf die Visitenkarte sollten, ist jedem natürlich selbst überlassen. Eine Möglichkeit, wie man Kontakt aufnehmen kann, sollte jedoch vorhanden sein. Das ist ja schließlich Sinn und Zweck der Visitenkarte. Bei einer normalen Firmen-Visitenkarte sind meist alle wichtigen Firmendaten enthalten. Dabei handelt es sich um den Namen der Firma, Anschrift, Kontaktperson, Telefonnummer, Internetseite und E-Mail Adresse. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Sie auf der Rückseite noch eine Anfahrtsskizze hinzufügen oder weitere Details zur Firma preisgeben.

Ob man die Informationen linksbündig oder mittig erscheinen lässt, ist Geschmackssache. Einheitlich auf der jeweiligen Seite sollte es sein.
Da ich derzeit noch keine Visitenkarte besitze, habe ich mir überlegt, wie ich eine Visitenkarte selbst gestalten und diese drucken kann. 

Ich wende in solchen Fällen oft das Minimalprinzip an. Mir gefällt es besser, wenn auf einer Visitenkarte nur die wichtigsten Daten aufgeführt sind und die Karte nicht mit zu vielen Informationen überladen wirkt. Die Schrift sollte einfach und deutlich zu lesen sein. Verschnörkelte und ausgefallene Schriftarten würde ich nicht verwenden. Deutlich zu erkennen sollte der Firmenname und der Name des Ansprechpartners sein. Diese Informationen müssen sofort herausstechen und können durch den Einsatz von unterschiedlichen Farben hervorgehoben werden. 

Format der Visitenkarte

Beim Format einer Visitenkarte würde ich mich an den Standard halten. Das übliche Format einer Visitenkarte entspricht dem Scheckkartenformat und beträgt 85 x 55 mm. Visitenkarten mit diesem Format können Sie bequem transportieren und die gängigen Aufbewahrungshilfen am Markt nutzen. 

Visitenkarte selbst gestalten – Wordvorlage

Mit Word können Sie sich eine Vorlage erstellen, die den genauen Maßen der Visitenkarte entspricht. Öffnen Sie dazu das Word und wählen oben die Option Layout. 

Wenn Sie jetzt in der Menüleiste auf Format klicken, werden Ihnen weitere Formatvorlagen angeboten, die Sie auswählen können. Ist die gewünschte Größe nicht enthalten, klicken Sie ganz unten auf Weitere Papierformate…

Im nächsten Fenster haben Sie die Möglichkeit, die Breite und Höhe individuell einzugeben. Ich habe das Standardformat von Visitenkarten (8,5 x 5,5 cm) eingetragen und die Aktion über den OK Button bestätigt. 

Nun können Sie mit der Gestaltung Ihrer Visitenkarte beginnen. Mit Word können Sie auch Fotos oder Grafiken einfügen. Meine erstellte Visitenkarte besitzt eine Vorder- und Rückseite, was Sie mit der Vorlage auch abbilden können.

Die Visitenkarte wurde sehr schlicht und einfach gestaltet und es sollten nur die notwendigen Informationen über meinen Blog erscheinen. 

Visitenkarte drucken

Visitenkarten würde ich auf keinen Fall mit meinem eigenen Drucker ausdrucken. Ich bin der Meinung, dass eine Visitenkarte vom Druck professionell aussehen sollte. Das ist mit einem normalen Drucker nicht möglich. Da meine Visitenkarten eine Vorder- und Rückseite besitzt, müsste die Karte im Duplex-Verfahren ausgedruckt werden. Ich bin der Meinung, dass ich die Preise von professionellen Druckereien nicht unterbieten kann. Alleine der Aufwand für das Ausschneiden der Karten ist sehr hoch. Das wird in einer Druckerei automatisch erledigt und spiegelt sich an der Qualität wieder. Ich habe meine Visitenkarten bei Viaprinto drucken lassen.

Ich vermute, dieser Anbieter richtet sich vor allem an Geschäftsleute. Bei anderen Anbietern finden Privatleute sicherlich mehr Schnickschnack zur Gestaltung.
Wenn man sich erst einmal orientiert hat, ist die Erstellung der Vorlage relativ einfach. Es sind keine überdurchschnittlichen Kenntnisse in z.B. Word erforderlich. Die vielen Möglichkeiten zur Veredlung finde ich gut. 
 
 
Da ist für jeden Anspruch etwas dabei. Möchte man aufwendig gestaltete Visitenkarten erstellen (das könnte ich mir z.B. bei Fotografen vorstellen), braucht man wahrscheinlich ein bisschen Erfahrung mit Bildbearbeitungs- bzw. Bildgestaltungssoftware. Die Vorlage zum Hochladen muss dann schon gestaltet sein. Die Seite selbst gibt da nicht so viel her (oder hab ich nur nicht richtig geguckt?). Die Wordvorlage bietet eine optimale Hilfe. Das ist wirklich komfortabel.
 
 
Auch die Photoshop-Vorlage funktioniert prima. Allerdings benötigt man natürlich dafür die Software. Es eröffnen sich dafür nahezu unendliche Gestaltungsmöglichkeiten. Für anspruchsvolle Visitenkarten ist das sehr geeignet. Das psd-Format selbst wird beim Hochladen nicht unterstützt. Das in Photoshop erstellte Bild muss also als z.B. jpeg abgespeichert werden. Auch pdf und png wird unterstützt. Das hab ich aber nicht ausprobiert.
Auch weitere Produkte scheinen genauso leicht zu erstellen zu sein. Eine gute Seite, wie ich finde. Für 500 Visitenkarten habe ich ca. 20 Euro bezahlt. Es kommt natürlich immer darauf an, welches Format und welche Veredelung Sie verwenden. 
 


Ein Kommentar

  1. Sehr gute und auch für mich hilfreiche Tipps, vielen dank dafür

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