Welche Komponenten braucht ein Heimkino?

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Heimkino

Die Kontaktbeschränkungen und Lockdowns unter der Pandemie, haben es notwendig, wenn nicht sogar schmackhaft gemacht, statt dem Kino draußen eben ein Heimkino aufzubauen. Wer noch nicht alles beisammen hat, um Blockbuster in Kino-Qualität nach Hause zu holen, findet hier Tipps für die Zusammensetzung des eigenen Heimkinos.

Wie viele Komponenten hat ein gutes Heimkino?

Ein Teil davon, wie umfangreich die Technik für das das Kinoerlebnis zu Hause sein muss, ist komplett vom Besitzer abhängig. Viele Menschen schauen Filme zu Hause über einen DVD- oder Blu-ray-Player, den Fernseher und den TV-Ton. Noch schlimmer: ganz einfach über das iPad oder Handy. Waschechte Filmfans stellt das nicht zufrieden.

Tatsächlich besteht das Basis-Set schon aus:

  • Fernseher
  • DVD-/Blu-ray-Player
  • Soundsystem

Nur wie man diese drei Komponenten umsetzen möchte, hat beachtliche Unterschiede in Preis, Qualität und Umfang.

Der richtige Bildschirm

TV

Die Riege guter Fernseher wird heute von den 4K-Bildschirmen angeführt. Damit liegen sie eine Stufe über dem üblichen High Definition Standard. Das lohnt sich vor allem für die Menschen, die damit nicht nur Fernsehen schauen, das in der Regel gar nicht erst in 4K-Qualität geliefert wird. Streaming-Services wie Netflix und viele YouTube-Videos bieten dafür schon die Ultra-Hochauflösung.

Eine weitere Funktion, nach der man beim Kauf die Augen aufhalten kann, ist die HDR-Unterstützung. HDR steht für High Dynamic Range und sorgt für satte Farben und Kontraste beim Ausspielen. 

Daneben sollte der Fernseher im besten Fall mehrere HDMI-Ausgänge, USB-Ports und Audioausgänge für digitalen Ton und einen Subwoofer haben. Dann kann man ihn auf jeden Fall mit dem Rest des Heimkinosystems verbinden, egal, wofür man sich entscheidet.

Neben der Technik ist die Größe die nächstwichtige Entscheidung. Die richtige Größe hängt damit zusammen, wie viel Platz das Wohnzimmer hat, beziehungsweise genauer gesagt wie viel Distanz zwischen dem Sofa und dem Fernseher möglich ist.

Die Berechnung für die richtige Bildschirmdiagonale in Bezug auf den Sitzabstand ist:

Bildschirmdiagonale = Abstand zum TV : 1,2

Damit entstehen die folgenden Empfehlungen für die maximale Bildschirmdiagonale:

Diagonale in MeterDiagonale in Zoll
1,5 m bis 2,0 m48″ bis 64″
2,0 m bis 2,5 m64″ bis 82″
2,5 m bis 3,0 m82″ bis 90″

Wer eine Orientierungshilfe braucht: Der Fernseher Vergleich von Heimkinocheck zeigt genau, welches Modell das richtige ist.

TV oder Leinwand?

Wer sein Heimkino-Bild so groß wie möglich haben möchte, kann statt dem Fernseher auch auf eine Leinwand mit Projektor umsteigen. Das sieht im Kino selbst schließlich auch nicht anders aus. Vorteil davon: Man kann die Leinwand platzsparend wegrollen. Nachteil ist die zusätzliche Anschaffung eines Beamers und, dass man den nötigen Platz zur Verfügung haben muss. Auch hier muss man darauf achten, dass der Projektor sich mit den nötigen Zusatzgeräten wie Anlage und Abspielplayer verbinden lässt.

55″ TV für Heimkino

DVD-/Blu-ray-Player

Die Vorteile verschiedener Abspielgeräte sind schnell klar. DVD-Player sind veraltet, dafür aber günstig. Ein Blu-ray-Player spielt beide Medien ohne Probleme ab und ist daher die bessere Wahl. Begleitet werden sie heute durch TV-Sticks wie den Fire TV-Stick oder der Fire TV Cube. Sie kommen mit allen wichtigen Streaming-Diensten und auf Wunsch bei der teureren Variante auch mit Alexa-Integration und Lautsprecher.

Dazu kommen Blu-ray-Player auch oft schon in Kombination mit Teilen der Soundanlage wie einem Receiver. Wer ohnehin plant ein Soundsystem aufzubauen, kann hier sparen.

Soundsystem

Es gibt kein gutes Kino Erlebnis ohne bombastischen Ton. Vor allem wer actionreiche Blockbuster oder Musikfile mag, sollte deshalb in eine gute Anlage investieren.

Soundbar

Das Anfängermodell für ein Soundsystem ist die Soundbar. Sie passt platzsparend unter den Fernseher und funktioniert als aktiver Lautsprecher, das heißt man braucht bei ihr keinen zusätzlichen Verstärker. Gute Soundbar-Modelle können sogar einen virtuellen Surround-Sound erzeugen. Statt von Boxen von allen Richtungen umgeben zu sein, wirft die Box den Sound gegen die Wand und lässt ihn von ihr abprallen. Für Fans von 5.1 und Co. fehlt der Soundbar aber ein anständiger Subwoofer für Tiefen und Bässe.

Teufel Cinebar One - Ansicht von oben
Teufel Soundbar für Heimkino

Surround-Sound-System

Das klassische 5.1 und 7.1 Surround-Sound-System ist immer noch die Königsklasse für das Heimkino. Sie kommen mit 5 oder 7 Boxen und jeweils einem Subwoofer. Die meisten brauchen dazu noch einen Receiver oder Verstärker als Verbindungsstück von dem TV zu dem Soundsystem.

Teufel Standlautsprecher Ultima 40
Teufel Standlautsprecher für Heimkino

Die Boxen werden entsprechend der Tonspur von Filmen im Raum verteilt. Dialoge kommen aus einer Box von vorne, von links und rechts gibt es Stereo-Sound, von kleinen Satellitenboxen, die hinter dem Sofa stehen, kommen Effektgeräusche. Das ist tatsächlicher, echter Surround-Sound wie wir ihn aus dem Kino kennen.

Fazit

Wer ein richtiges Kinoerlebnis für zu Hause will, braucht dafür drei Komponenten: Einen guten Bildschirm, ein Medium, dass die Filme abspielt, und einen guten Sound, der einen rundum mit der Tonspur des Films versorgt. Wie man jeweils dazu kommt, ist Geschmackssache. Produkttests helfen dabei, das beste System für den günstigsten Preis zu finden und sich den Rest der Corona-Pandemie erträglicher zu gestalten. Bonus: Davon hat man dann auch danach noch etwas.

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