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Musikstreaming – Amazon Prime Music im Test

Der Musikstreaming-Dienst Amazon Prime Music ist jetzt auch in Deutschland verfügbar. Ich habe mir den Streaming-Dienst angeschaut und ausprobiert. Was wird für Amazon Prime Music benötigt? 

Amazon hat für seine Prime Kunden einen Musikstreaming-Dienst gestartet. Der Dienst heißt Amazon Prime Music. Mit dem Dienst hat Amazon nicht das Ziel, das größte Musikangebot von allen Streaming Diensten zu liefern. Der Musik Dienst von Amazon beinhaltet zur Zeit „nur“ ca. eine Million Songs. Anbieter wie Spotify, Apple Music, Deezer und Co. haben mehr als 30 Millionen Songs im Angebot. Amazon möchte mit diesem Musikstreaming-Dienst lediglich das relevanteste Angebot abdecken.

Musikstreaming-Dienst für den deutschen Musikgeschmack

Amazon möchte mit dem Streaming-Dienst den deutschen Musikgeschmack bedienen. Es war nicht das Ziel, die amerikanischen oder britischen Angebote zu kopieren. Vielmehr wird versucht, den Musikgeschmack der Deutschen zu treffen. In dem Musikstreaming-Dienst von Amazon sind viele deutsche Künstler zu finden, die das internationale Angebot an Songs komplettieren.

Sucht man die Top 20 Alben-Klassiker bei Amazon Prime Music, wird es einige Lücken geben. Das sei dem Angebot von einer Millionen Songs geschuldet. Mit dieser Anzahl lässt sich nicht alles abbilden. Ich habe allerdings bis jetzt noch kein Album vermisst. Das ist natürlich vom Musikgeschmack des Einzelnen abhängig.

Was wird für Amazon Prime Music benötigt?

Um den Streaming-Dienst nutzen zu können, benötigen Sie eine Amazon Prime Mitgliedschaft. Diese Mitgliedschaft kostet 49 Euro pro Jahr. Da ich bereits Amazon Prime Kunde bin, ist der Dienst für mich eine kostenlose Zugabe. Das gefällt mir. Neben dem Prime Music Dienst umfasst die Mitgliedschaft noch folgende Angebote: Prime Video, Premium Versand, Cloud-Speicherdienst für Fotos und die Kindle Leihbücherei. Ich empfinde das als super Angebot für 49 Euro.

Nutzen können Sie Amazon Prime Music über die Amazon Homepage, die Amazon Music App (iOS, Android, FireOS) oder auf den Fire TV Geräten.

Für das Musikstreaming unterwegs benötigen Sie einen nicht zu kleinen Datentarif. Zu Hause kann ich das Streamen über den vorhandenen DSL Zugang empfehlen.

Amazon Prime Music im Test

Nach Update meiner vorhanden Amazon Music App steht der Musikstreaming-Dienst zur Verfügung. Es muss nichts eingerichtet werden. Die Music App erkennt meinen Amazon Prime Status und es kann sofort losgehen.

Das Streaming Angebot lässt sich nach den üblichen Kriterien durchsuchen. In der Radio Option stehen Ihnen 13 Kategorien zur Verfügung. Diese Option gefällt mir sehr gut. Das eignet sich sehr gut für Partys oder einfach nur zum Geburtstags-Kaffee mit gemütlicher Lounge-Bar Musik. Bei dieser Radio Option werden Endlos-Abspiellisten erstellt. Durch ein Voting-System kann die Radio-Station an den persönlichen Musikgeschmack angepasst werden.

Es stehen auch genügend andere Abspiellisten zur Verfügung. Desweiteren gibt es redaktionelle Tipps, die ständig aktualisiert werden.

Die Bedienung der App ist kinderleicht. Ich bin mit dem Angebot bis jetzt sehr zufrieden. Ob sich eine Amazon Prime Mitgliedschaft nur für das Musikstreaming lohnt, wage ich zu bezweifeln. Da sollte man auf andere Dienste wie Spotify und Co. zurückgreifen. Mit der Vielzahl der anderen Annehmlichkeiten von Amazon Prime kann ich den Musikstreaming-Dienst Prime Music nur weiterempfehlen.



Ein Kommentar

  1. Ich persönlich finde Prime Music von der Usability noch nicht sehr ausgereift. Streaming Dienste wie Spottify haben sich da mehr spezialisiert. Anders herum ist Instant Video sehr gelungen, eben auch was das Preis/Leistungs Verhältnis angeht. Ich selbst bin ein Freund des Raspberry Pi und schaue damit auf meinem TV Instant Video:

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