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Zur nassen Jahreszeit – das Smartphone wetterfest machen

Die kalte Jahreszeit hat die lästige Angewohnheit, neben der Eiseskälte auch eine Menge Feuchtigkeit in Form von Regen und Schnee mit sich zu bringen. Das stört den einen mehr, den anderen weniger. Wirklich ungelegen kommt der Niederschlag aber, wenn wir unterwegs mit dem Smartphone hantieren wollen. Zwar haben neuere Modelle den IP86 oder IP87 Standard, was bedeutet, dass das Handy in Teilen und zu bestimmten Graden wasserresistent ist. Allerdings bleibt das ungute Gefühl, dass dem mobilen Begleiter doch etwas passieren könnte. Die richtige Gelegenheit also, um sich mal etwas umzuschauen und zu forschen, wie man das gute Stück sicher durch Herbst und Winter bekommt.

Gut einpacken

Naheliegend ist natürlich erstmal entsprechendes Handy Zubehör. Also in Form von Schutzhüllen. Die bekommt man ja überall in mannigfaltigen Ausführungen und in verschiedenen Preisklassen. In der Regel wird das Smartphone also entweder in einen wasserdichten Beutel oder Hardcase verpackt. In den meisten Fällen ist das Telefon auch damit nutzbar, wenn auch vielleicht mit einigen Einschränkungen. Oftmals sind die Cases auch noch sand- und staubsicher, sodass sie sich nicht für die Winterzeit, sondern auch für den Strand- oder Wanderurlaub eignen. Wer zum Beispiel unter Wasser ein paar Schnappschüsse machen will, ist hier auch gleich ausgerüstet. Problematisch ist aber natürlich, dass euer iPhone 6 oder Samsung Galaxy S7 durch so eine Hülle nochmal größer und unhandlicher wird. Da die Hersteller ihre Geräte seit einiger Zeit eh schon größer machen, schleppt man unter Umständen schnell einen unhandlichen Klotz mit sich herum. „Handy“ ist dann vielleicht nicht mehr unbedingt der Begriff der Wahl. Wer aber Wasserschutz will, muss an dieser Stelle wohl Abstriche machen.

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Zeit für die Recherche nehmen

Bevor man aber seine Hülle in den Warenkorb legt, lohnt es sich, alle Angebote zu vergleichen und sich auch die Kundenbewertungen zu Gemüte zu führen. Geht die Pros und Kontras durch und fällt danach eine Entscheidung. Der sicherlich nicht geringe Kaufpreis des Smartphones sollte es wert sein, etwas Zeit in die Recherche zu legen. Hier sollte nicht nur die Qualität der Bewertungen und Rezensionen, sondern auch die Anzahl beachtet werden. Auch mögliche Bewertungen vom Hersteller selbst sollte man mit Vorsicht genießen. Ein übereilter Fehlkauf kann unter Umständen sehr teuer werden, wenn die Hülle doch nicht hält, was sie verspricht. Da haften auch spezielle Handyversicherungen mitunter nicht, sodass man dann auf den Kosten für die Reparatur oder die Neuanschaffung sitzen bleibt. Und das ist dann sicherlich ärgerlicher, als das Smartphone im Winter nicht nutzen zu können.

Alternativen zu Handyhüllen

Wer sein Telefon nicht dick verpacken möchte, hat eigentlich nur wenig Alternativen. Vielversprechend klingt da aber ein speziell für Smartphones entwickeltetes Imprägnierspray – ein sogenanntes Nano-Spray, dass alle Öffnungen und Ritzen versiegeln und so wasserdicht machen soll. Und das nicht nur äußerlich, sondern auch im Inneren. Also dort, wo SIM-Karte und Akku sitzen. Das impliziert natürlich, dass das Gerät geöffnet werden muss. Das ist allerdings nicht bei allen Modellen problemlos machbar. Wer zum Beispiel ein neueres iPhone besitzt, wird dies nicht ohne weiteres hinbekommen. Und wenn doch, dann ist die Herstellergarantie meist hinfällig. Hier sollte man also gut überlegen, wie wichtig einem der Wasserschutz ist. Zumal man beim nicht fachmännischen Öffnen und Zerlegen des Handys selbst auch einigen Schaden anrichten kann.

Prinzipiell ist das Nano-Spray aber eine intelligente Sache, der man eine Chance geben sollte. Vielleicht aber erstmal an einem alten Gerät testen, bevor es an das aktuelle Gerät geht. Wenn man sich dafür entscheidet, sollten auch hier die verschiedenen Angebote vor dem Erwerb genauestens geprüft werden. Hierzu gibt beispielsweise bei Youtube eine Menge an Testvideos, die das Verfahren und die Tauglichkeit des Sprays zeigen.

Handy mal in der Tasche lassen

Wer komplett auf Nummer sicher gehen möchte und sein Handy keinen unnötigen Risiken durch Schnee und Regen aussetzen möchte, der kann es auch einfach mal in der Tasche lassen. Nicht jeder Griff zum iPhone ist nötig, dient teilweise nur dem Bekämpfen kurzzeitiger Langeweile. In der Jackentasche ist das gute Stück auf jeden Fall am sichersten und man hat auch mal das Sichtfeld für andere Sachen frei.



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