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Handyvertrag – Den Überblick im Tarifdschungel behalten

Was beginnt wie das Kinderlied „Backe, backe Kuchen“ ist heutzutage ein gutes Beispiel für die Aufgabe, die jedem gestellt wird, der auf der Suche nach dem passenden Handyvertrag ist, denn: Zutaten gibt es so einige. Nur welche Zutaten für die Handyvertrags-Mischung gebraucht werden, ist unklar. Eine kleine Hilfestellung soll dieser Beitrag sein, der die finanziell bedeutenden Zutaten eines Handyvertrags in den Fokus rückt.

Zutat Nummer 1: Telefonie

Da es in der Regel darum geht, den Handyvertrag nach Kündigung beim Altanbieter zu wechseln, ist es vergleichsweise einfach in den alten Rechnungen nachzukucken, wie es um die Telefonie bestellt ist. Ausschlaggebend sind dabei diese Fragen:
–    Wann wird hauptsächlich telefoniert? (unter der Woche oder am Wochenende, tagsüber oder abends/nachts)
–    Wie viel wird im Schnitt telefoniert? Bzw. wie viel wurde im Schnitt des vergangenen Jahres telefoniert?
–    Mit wem wird telefoniert? Dabei ist nicht der Gesprächspartner interessant, sondern vielmehr welche Netze angewählt werden. (Festnetz, Mobilfunknetz, Auslandsverbindungen)
Mit der Antwort auf diese Fragen im Gepäck kann ausgewählt werden, ob eine unbegrenzte Allnet-Flatrate gebucht werden sollte, oder ob es günstige Angebote gibt, die zum Telefonverhalten passen.

Allnet-Flatrates machen das Telefonieren mit dem Smartphone zum günstigen Vergnügen.

Allnet-Flatrates machen das Telefonieren mit dem Smartphone zum günstigen Vergnügen.

Zutat Nummer 2: Nachrichten

Da die Nutzung von klassischen SMS-Diensten aufgrund der Vielzahl an Messenger-Diensten rapide gefallen ist, ist dieser Passus insbesondere für diejenigen wichtig, die zu den letzten SMS-Mohikanern zählen, die sich lieber auf die altbewährte 160-Zeichen-Nachricht verlassen, anstatt gängige Online-Dienste zu nutzen, was legitim ist und meist aus tiefer Überzeugung passiert.
Achtung: Insbesondere diejenigen, die den Tarif wechseln, weil die Erstanschaffung eines Smartphones ansteht, sollten hier an die Veränderung des Nutzungsverhaltens denken, denn wer erst die Möglichkeit hat, Online-Messenger-Dienste zu nutzen, der wird dies auch tun. Zahlenmäßig unterlegt wird die Abkehr von der klassischen SMS-Kurznachricht übrigens mit einer Bitkom-Studie, auf die in einem Artikel auf computerwoche.de Bezug genommen wird. Darin heißt es: „Erreichte die SMS im Jahr 2012 mit 59,8 Milliarden versendeten Mitteilungen ihren Höhepunkt in Deutschland, wurden im Jahr 2013 nur noch 37,9 Milliarden, im vergangenen Jahr sogar nur noch 22,5 Milliarden SMS verschickt. Die Zahl der versandten SMS hat sich damit binnen drei Jahren mehr als halbiert.“

Die Handynutzung ist vielseitiger geworden, denn Smartphones machen es möglich, ständig "online" zu sein. Um das finanzieren zu können, ist ein passender Vertrag nötig.

Die Handynutzung ist vielseitiger geworden, denn Smartphones machen es möglich, ständig „online“ zu sein. Um das finanzieren zu können, ist ein passender Vertrag nötig.

Zutat Nummer 3: Internet

Viele Handynutzer, die auf eine Smartphone wechseln, stehen anfänglich vor dem Problem, dass die neuen Möglichkeiten das eigene Nutzerverhalten grundlegend ändern. Wenn erst die Option besteht, schnell mal die Mails von unterwegs aus zu checken, Fotos und Nachrichten via Online-Messenger zu versenden, Fotos und Videos online anzuschauen und vielleicht auch schnell noch ein Last-Minute-Geschenk online zu ordern, dann wird diese Möglichkeit auch genutzt.
Besonders schwer haben es in diesem Zusammenhang Smartphone-Neulinge, denn das benötigte Datenvolumen ist ihnen häufig völlig unklar. Einige Vertragsanbieter reagieren darauf mit flexiblen Vertragsoptionen, die die Möglichkeit bieten, auch während der Vertragslaufzeit das Datenvolumen hochzuschrauben. Wie hoch diese Flexibilität letztlich bei den Vertragskosten ins Gewicht fällt, zeigt ein Vergleich der verschiedenen Handyanbieter. Bei Verivox.de können sich Interessierte informieren, welche grundsätzlichen Vertragsoptionen es gibt und welche Angebote der Anbieter darüber hinaus für seine Neukunden bereithält. Außerdem können die verschiedenen Parameter wie eben Telefonie, SMS und Datenvolumen individuell angepasst werden.
Das Salz in der Suppe: Vertrag mit Handy oder ohne?

Postkarte ade. Heutzutage werden Fotos aus dem Urlaub direkt via Online-Messenger übertragen.

Postkarte ade. Heutzutage werden Fotos aus dem Urlaub direkt via Online-Messenger übertragen.

Kaum ein Thema wird so heftig diskutiert wie die Frage, was denn nun „besser“ ist: einen Vertrag abzuschließen, bei dem der Kunde regelmäßig ein neues Handy bekommt oder einen Vertrag abzuschließen, bei dem die monatlichen Gebühren geringer sind, dafür aber dann auf eigene Rechnung ein neues Handy angeschafft werden muss. Da letztlich jeder Handynutzer für sich selsbt entscheiden muss, ob die Anschaffung eines Handys zum Ladenpreis oder die „Ratenzahlung“ auf der Handyrechnung sinnvoller ist, kann nur ein Vergleich der potentiellen Zielgruppen zeigen:

In diesen Fällen lohnt sich ein Vertrag mit Handy  
Zeigt ein Preisvergleich, dass beim Vertrag mit Handy monatlich 20 Euro mehr auf der Rechnung stehen, diese zusätzlichen Kosten aber in Summe unter dem Preis der Neuanschaffung des Wunsch-Handys liegt dann lohnt sich ein Vertrag mit Handy.
Wer die Neuanschaffung eines Handys nicht aus eigenen Mittel stemmen kann, der nutzt mit dem Vertrag mit Handy die Möglichkeit Handyvertrag und Ratenkredit in einem zu erhalten.    –

 In diesen Fällen rentiert sich ein Vertrag ohne Handy

Aktionstarife sind meist wirklich rentabel. Die Summe, die dabei gespart werden kann, kann leicht in ein neues Gerät investiert werden.
Wer nicht zwingend technisch up-to-date sein muss oder möchte, der kann mit einem Vertrag ohne Handy bares Geld sparen, denn die Kosten für ein neues Handy fallen erst dann an, wenn der Kunde selbst die Anschaffung erwägt.
Im Zweifelsfall kann auch für die Neuanschaffung eines Handys noch ein Ratenkredit abgeschlossen werden, der unabhängig vom Handyvertrag ist und damit auch kostentechnisch die günstigere Variante sein kann.

Abbildung 1: pixabay.com © PublicDomainPictures (CC0 Public Domain)
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