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Praktische Küchen-Innovationen des 21. Jahrhunderts

Heutzutage gibt es in der Küche viele Möglichkeiten, innovative Smart-Technologien einzusetzen. Hersteller statten ihre Backöfen und Kühlschränke beispielsweise mit einem NFC-Chip aus, damit Verwender über WLAN mit ihrem Tablet oder Smartphone die Funktionen der Geräte quasi von überall aus steuern können. So ist der Schweinebraten bereits fertig gegart, wenn alle hungrigen Hausbewohner am Abend nach Hause kommen.

Smarte Elektrogeräte mit innovativen Funktionen

Die Küchengeräte des 21. Jahrhunderts sind heute mit zahlreichen technischen Highlights ausgestattet. Viele Hersteller verbauen mittlerweile Touch-Bedienfelder in ihre Elektrogeräte, um sie via Smartphone oder Tablet steuern zu können. Marken wie beispielsweise Bosch oder Siemens integrieren darüber hinaus eine zusätzliche Home Connect App in die Geräte. Damit kann man sie mit dem Handy über WLAN

  • ein- und ausschalten
  • vorheizen bzw.
  • einen Timer programmieren oder
  • die Funktionen/Temperatur ändern.

Da man die Elektrogeräte dadurch von überall aus kontrollieren und steuern kann, muss man auch keine Angst mehr haben, ein Gerät versehentlich angelassen zu haben.

1. Geschirrspüler

Intelligente Geschirrspüler erleichtern ihren Besitzern den unliebsamen Abwasch nach dem Essen. Verwender steuern die Geräte mit ihrem Mobilgerät über eine spezielle App, über die sie das gewünschte Spülprogramm auswählen und den Geschirrspüler jederzeit von unterwegs aus starten können. Zusätzlich erhalten sie Benachrichtigungen, wie weit das Spülprogramm fortgeschritten ist. Die App ist sogar in der Lage, Auskunft darüber zu geben, wie viele Spültabs man zuhause noch vorrätig hat und schickt eine Erinnerung, wenn Nachschub gekauft werden muss. Lediglich das Ein- und Ausräumen des Geschirrs nehmen einem die smarten Küchengeräte nicht ab.

2. Backöfen

Ein schlauer Backofen, der seinem Besitzer per SMS mitteilt,  wann die Lasagne kross genug und fertig für das Abendessen ist, ist eine tolle Sache. Mittlerweile gibt es Modelle, die mit einem Tablet und speziell auf den Ofen zugeschnittenen Apps ausgestattet sind. Der Verwender kann sich spezielle Rezepte heruntergeladen und an den Ofen senden. Anschließend bereitet dieser das Gericht selbständig zu, indem er Temperatur und Zubereitungszeit automatisch passend einstellt. Selbstverständlich kann man den intelligenten Küchengeräten aber auch manuelle Befehle geben, um beispielsweise die Garzeit zu bestimmen, oder sie von unterwegs aufzuheizen.

Außerdem gibt es seit einiger Zeit intelligente Backöfen mit integrierter Selbstreinigungsfunktion auf dem Markt. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen folgenden Verfahren:

  • Katalyse
  • Hydrolyse
  • Pyrolyse
© baloon/ Shuttertsock

© baloon/ Shuttertsock

Wie diese Selbstreinigungs-Verfahren im Einzelnen funktionieren, kann man in einem informativen Küchenratgeber von kuechen-quelle.de nachlesen. Da niemand Freude daran hat, einen verkrusteten und fettigen Backofen zu putzen, kann ein solches Gerät seinem Besitzer auf Dauer also nicht nur Zeit, sondern auch viele Nerven sparen.

3. Kühlschränke

Obwohl Kühlschränke bekanntlich mit verschiedenen Kältezonen ausgestattet sind, tun sich viele Menschen schwer, alle Nahrungsmittel auch immer konsequent in das richtige Fach einzuordnen. Außerdem wird gerne mal vergessen, verdorbene Lebensmittel aus den hintersten Winkeln des Kühlschranks herauszukramen und wegzuwerfen. Die perfekte Lösung für dieses Problem:  Intelligente Kühlschränke, die über ein integriertes Tablet verfügen. Sie zeigen ihrem Besitzer nicht nur an, welche Verbrauchsgüter nicht mehr haltbar sind, sondern kühlen die eingelagerten Nahrungsmittel sogar individuell. Dadurch bleiben empfindliche und leicht verderbliche Lebensmittel länger frisch. Darüber hinaus können Verwender über Apps wie Google Calendar oder Evernote sogar Einkaufslisten mit einem smarten Kühlschrank erstellen.

Fazit

Moderne Elektrogeräte verfügen heute nicht nur über innovative Funktionen, die die Arbeit rund um den Haushalt erleichtern, sondern sie unterstützen auch immer mehr eine gesunde Lebensweise. Leider sind die smarten Helfer für den Otto Normalverbraucher aber nicht gerade erschwinglich, sodass man abwägen sollte, ein solches Gerät – soweit man auf die technologische Unterstützung verzichten kann – auch nur dann anzuschaffen,  wenn ohnehin eine Neuanschaffung fällig ist.



Ein Kommentar

  1. Ich denke wir brauchen noch etwas, damit sowas App basiert einheitlich funktioniert. Vom Prinzip müsste dazu erst einmal ein Standard her.

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