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Die Fritz!Box – 2 Tipps zu Funktionen und Sicherheit

Der Netzwerkrouter – fast jeder hat einen, aber kaum einer beachtet ihn. Wozu soll er auch gut sein, außer eine Internetverbindung herzustellen? Tatsächlich kann er noch einiges mehr – und sollte regelmäßig aktualisiert werden.

Potenter Mediaserver

Der in Deutschland meistverwendete Router ist die Fritz!Box des Herstellers AVM. Viele Internetanbieter stellen ihren Kunden einen Router aus der
umfangreichen Fritz!Box-Produktfamilie zur Verfügung. Die aktuellen Modelle verfügen über eine praktische Funktion, die vielen Nutzern unbekannt ist: Sie können als Mediaserver genutzt werden.

FritzBox – Heimnetz – Mediaserver

Mit diesem Feature können Musik-, Film- und Bilddateien, die auf einem Speichermedium mit USB-Anschluss (Stick, Festplatte) gesichert sind, allen Geräten im Heimnetzwerk zugänglich gemacht werden.

Die Daten können dann zum Beispiel an ein Smart-TV oder einen Audioverstärker mit Netzwerkanschluss gestreamt werden, sofern das entsprechende Gerät den UPnP-AV-Standard unterstützt. Um die Funktion verwenden zu können, muss der USB-Datenträger entweder mit einem der Windowsdateisysteme NTFS, FAT oder FAT32 oder einer der Linux-Varianten ext2, ext3 oder ext4 formatiert sein. Außerdem muss der Mediaserver im Menüpunkt „Heimnetz“ in der Benutzeroberfläche der Fritz!Box (erreichbar über die Webadresse http://fritz.box) aktiviert werden.

Im letzten Schritt müssen die Dateien unter „Heimnetz/Speicher (NAS)“ indiziert werden – dann kann man die Mediendateien unter http://fritz.nas über den Webbrowser verwalten, ohne das Speichermedium von der Fritzbox entfernen zu müssen.

Safety First!

Alle elektronischen Geräte, die ein Betriebssystem verwenden, sollten stets auf dem aktuellsten Softwarestand sein. So profitiert man nicht nur von den neusten Features, auch der Sicherheitsaspekt spielt eine wichtige Rolle. Denn sobald eine Sicherheitslücke in einem Betriebssystem bekannt wird, nutzen Hacker und Virenprogrammierer diese Schwachstellen, um Schadsoftware verbreiten zu können – Hersteller kontern per Betriebssystem- bzw. Firmwareupdate. Das betrifft Geräte wie PCs, Laptops, Smartphones, Tablets, Smart-TVs – aber auch Router. Die Fritz!Box wird über ein Linux-Betriebssystem gesteuert. Wer eine veraltete Version verwendet, macht seinen Router angreifbar. Ob das Betriebssystem auf dem neusten Stand ist, verrät ein Blick auf die Schaltfläche „System“ in der Benutzeroberfläche. Dort klickt man je nach Modell auf „Update“ oder „Firmware-Update“ und erhält entweder die Information, dass das System auf dem aktuellen Stand ist oder die Möglichkeit, ein Update zu installieren. Es lohnt sich, hier in regelmäßigen Abständen vorbeizuschauen – schließlich ist Sicherheit Trumpf, vor allem im Netz.



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