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CD/DVD Herstellung – Wie funktioniert es?

CDs und DVDs haben die Welt verändert. Als in den 80er Jahren die Schallplatte von der CD abgelöst wurde, galt sie als eine Innovation. Musik konnte in einer völlig neuen Qualität genossen werden. Später folgte dann ihr Gegenstück in der Videobranche. Anfang des neuen Jahrtausends erschien die DVD auf dem Markt und erlaubte es, Videos in wesentlich höherer Qualität zu präsentieren als dies auf VHS der Fall war. Doch wie werden diese Datenträger eigentlich hergestellt und beschrieben? Diese und andere Fragen, sollen hier beantwortet werden.

Wie funktioniert eine CD und eine DVD

Im Grunde arbeiten beide Datenträger nach dem gleichen Prinzip. Auf eine Scheibe aus Polycarbonat wird eine dünne Metallschicht aufgedampft. Meist handelt es sich dabei um Aluminium. Diese wird dann mit einem Schutzlack versehen, welcher die empfindliche Oberfläche vor Kratzern schützt. In dieser Metallschicht befindet sich eine spiralförmige Spur, welche von innen nach außen verläuft. Auf dieser liegen die sogenannten Pits (Gruben) und Lands (Flächen). Diese beinhalten die eigentlichen Informationen, also die Abfolge von 1 und 0, welche die Daten im Binärcode darstellen. Ein Laser tastet die Oberfläche ab und erfasst die Abfolge von Pits und Lands als Interferenzen. Aus diesen Werten können dann die Daten erzeugt werden.

Das Beschreiben

Trotz der Tatsache, dass es im Handel CD- und DVD-Brenner zu kaufen gibt, findet die industrielle Produktion auf anderem Wege statt. Hierbei wird eine Vatermatritze erstellt, durch welche später die Daten auf den Rohling gespritzt werden. Das Wort „pressen“ trift in diesem Fall nicht zu, obwohl es landläufig als Terminus für den Prozess der Vervielfältigung verwendet wird. Die Matritzen werden also als Positiv der späteren Datenstruktur auf dem Rohling erstellt. Diese wird dann in der Negativform übertragen.

Ein anderer Vorgang ist das Brennen von Rohlingen im heimischen Computer. Ein CD- oder DVD-Brenner, der DVD-Brenner kann heute beide Arten von Datenträgern beschreiben, überträgt Informationen mittels eines Laserstrahls. Hierbei wird für die Pits die Intensität des Lasers erhöht, während sie für das Erzeugen der Lands gleich bleibt. So entstehen in der Oberfläche die gleichen Kerben wie beim Spritzen. Allerdings dauert das Verfahren, je nach Datenmenge, wesentlich länger, da die Informationen für den Laser zuerst gecached und dann entsprechend komprimiert werden müssen.

DVDS und CDs zuhause bedrucken

Originale DVDs oder CDs verfügen immer über ein entsprechendes Cover. Bei Rohlingen, welche man im Laden erwerben kann, ist dies nicht der Fall. Damit man auch daheim sein eigenes Lieblingsmotiv auf die Scheiben drucken kann, wurden spezielle Rohlinge und entsprechende Drucker entwickelt. Die Oberseite dieser Rohlinge ist mit einer dünnen Schicht aus synthetischen Fasern bedeckt, welche in der Lage sind, Druckerfarbe zu absorbieren. In den Druckern selbst, welche über ein spezielles Fach für den Druckvorgang auf einem Rohling verfügen, trägt der Druckkopf, wie bei einem Blatt Papier, die Farbe auf.

Eine andere Option ist Light Scribe. Hierbei ist der Rohling mit einer foto-optischen Schicht versehen. In Brennern, welche die Light Scribe Technologie unterstützen, regt ein spezieller Laser diese Oberfläche an. Je nach Intensität des Impulses verändern sich die Pigmente der Schicht und erzeugen eine bestimmte Farbe. Auf diese Weise entsteht dann gewünschte Cover.

Mehr Links zum Thema:

Uni Koblenz – DVD, Blue – ray Disc (PDF)

MK-Discpress – DVD Druck

Canon Pixma iP7250 – DVD bedrucken (YouTube)



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