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Zentraler Speicherort für Daten im Netzwerk – Was muss beachtet werden?

Daten zentral im Netzwerk speichern. Ist ein NAS (Netzwerkspeicher) die richtige Wahl dafür? Was muss bei der Einrichtung beachtet werden? Lesen Sie hier meinen Erfahrungsbericht.

Wozu ein Netzwerkspeicher (NAS)?

Warum sollte man sich überhaupt einen Netzwerkspeicher anschaffen? Das digitale Zeitalter schreitet immer weiter voran. Fast alles ist heute digital. Fotos, Musik, Videos, Fernsehaufzeichnungen.
Dann kommt noch eine Unmenge an Daten hinzu. Diese alle auf einem PC zu archivieren ist zwar möglich aber nicht sehr komfortabel. Oft befinden sich mehrere Rechner im Haushalt und man möchte eine zentrale Stelle, wo man auf die Daten zugreifen kann. Die perfekte Lösung dafür ist ein Netzwerkspeicher (NAS).

Was muss ich bei einem NAS beachten?

Wer sich ein Netzwerkspeicher (NAS) kaufen möchte, wünscht sich meist eine zentrale Datenstation. Drei Punkte finde ich dabei besonders wichtig. Sie muss schnell ihre Aufgaben erledigen, flexibel in der Ansteuerung und einfach zu bedienen sein. Oft wird von unterschiedlichen Rechnern mit unterschiedlichen Betriebssystemen zugegriffen. Die Ansteuerung von einem Mac-, Windows- oder Linux-PC sollte funktionieren.

Anschluss des NAS

Angeschlossen werden die Datenstation über einen Netzwerkanschluss an den Router oder Switch. Ich würde darauf achten, dass der Netzwerkanschluss von der Datenstation eine Geschwindigkeit von 1 GBit/s besitzt. So lassen sich auch große Dateien ohne langes Warten kopieren oder abrufen.

Welcher Typ NAS ist der richtige?

Es gibt unterschiedliche NAS-Typen. Leergehäuse, ein Schacht oder mehr. Welcher Typ eingesetzt werden soll, muss am Ende jeder selber entscheiden. Bei einem Leergehäuse kann der Anwender das NAS selber mit Platten bestücken. Die Festplattengröße und Anzahl hängt vom NAS ab. Oft findet man Leergehäuse mit einem oder zwei Einschüben. Alles darüber ist für den „normalen“ Anwender eigentlich nicht mehr notwendig. Mit der Anzahl der Einschübe steigt auch der Preis. Leergehäuse mit vier Einschüben kosten ganz schnell über 400 Euro. Gute Leergehäuse für einen Einschub bekommt man ab ca. 100 Euro.

Wer sich darüber keine Gedanken machen möchte, sollte zu einem NAS greifen, wo die Platten schon eingebaut sind.

Zwei Platten bieten den Vorteil der besseren Datensicherung/Ausfallsicherheit. Sie haben die Möglichkeit bei einem NAS mit zwei Festplatten die Daten zu spiegeln. Dabei werden die Daten auf beiden Platten synchronisiert, ohne zutun des Anwenders. Fällt eine Festplatte wegen eines Hardwaredefektes aus, kann ganz normal weiter gearbeitet werden und es erscheint eine Meldung vom NAS. Die Daten sind weiterhin vorhanden. Bei einem NAS mit einer Festplatte kann ein Defekt böse enden. Sind die Daten nicht noch anderweitig gesichert, kann es im schlimmsten Fall zu einem kompletten Datenverlust führen. Daher würde ich empfehlen ein NAS mit zwei Platten zu kaufen oder die Daten noch auf anderen Festplatten zu sichern.

Gute Erfahrung mit Synology NAS

Gute Erfahrung habe ich mit Netzwerkspeicher der Firma Synology, Qnap und Seagate gemacht. Meine Empfehlung wäre ein Synology NAS. Preis und Funktionsumfang sind sehr gut. Es gibt Leergehäuse für 1 bis 4 Platten oder fertig ausgestattete Datenstationen.



4 Kommentare

  1. Hallo,

    ich bin durch meine Googleanfragen auf deinen Blog gestossen mich würde mal Interessieren ob ich vom Ipad3 dann auch meine Itunes Musik streamen kann, mir geht es wirklich nur um die Musik auf meinen Onkyo TX-NR1008, ich habe der Zeit mit einem Apple Tv3 geliebäugelt und eben Icloud dann muss ich noch nicht mal was sichern oder laufen lassen. Nun bin ich etwas überfragt was wohl das beste wäre, hättest du ne Idee für mich?

    Lg, Matthias.

  2. Hi, beim iMediaShare ist mir nicht ganz klar, ob er nur Videos von fremden Quellen streamt oder auch Videos, die auf dem iPad gespeichert sind, denn diese zeigt er mir nicht an.
    Danke für Deine Hilfe

    Paul

    • Er spielt natürlich auch Videos von deinem iPad ab. Wenn du iMediaShare startest, kommt doch der erste Bildschirm mit den ganzen Kanälen. Ganz oben kannst du auf dein iPad zugreifen. Dort müssten Symbole für „My Photos“, „My Music“, „My Viedos“ und „Local Network“ zusehen sein.

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