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Behalten oder entsorgen? Was tun, wenn der PC zu langsam wird

Der eigene PC erinnert nur noch an eine Schnecke oder stürzt ständig ab? Die gute Nachricht, ist es nicht notwendig, den kompletten Computer zu entsorgen. Häufig sind es Programme, Viren und nutzlose Dateien, welche die Ressourcen ordentlich schmälern. Dies lässt sich wunderbar mit einer Messie-Wohnung vergleichen. Ein Durchkommen ist nur noch schwer möglich, wenn an allen Ecken und Enden unnützes Zeugs steht. Mit diesen paar Tricks, sollte der PC wieder zum Hochleistungssportler agieren.

Autostart Programme deaktivieren

Der erste Schritt geht in Richtung Autostart Programme deaktivieren. Einfach bei der Suche msconfig eingeben und auf Systemstart im Reiter anklicken. Dort werden nun alle Anwendungen deaktiviert, die beim Autostart nicht benötigt werden. Wer hier noch nie aufräumte, wird eine Menge zu tun haben, weil sich ziemlich viele Programme beim Installieren automatisch auf Autostart setzen.

Viren und Trojaner entfernen

Wer viele Dateien aus dem Internet saugt, dies ist durchaus auch bei seriösen Quellen der Fall, fängt sich oft Viren, Trojaner und Würmer ein. Ein Viranscan sollte Abhilfe schaffen. Doch nicht immer werden die Trojaner vom Virenscanner entdeckt. Hat sich beispielsweise etwas in die Browser eingenistet. Dies ist häufig der Fall, wenn seltsame Suchmaschinen statt Google auftauchen, müssen die Dateien manuell gelöscht werden. Achtung: Wer von regedit keine Ahnung hat, lässt besser einen Profi ran. In den meisten Fällen leisten die Virenscanner aber gute Arbeit. Hier gibt es eine gute Auswahl an Virenprogrammen, Nummer ist derzeit übrigens Antivirus Plus von Bitdefender.

Virenprogramme schmälern die Ressourcen

Wer es mit dem Schutz übertreibt, schießt sich quasi selbst ins aus. Viele Virenscanner saugen an den Ressourcen, weil sie jegliche Dateien überprüfen und jede Suchanfrage im Internet scannen. Ein guter Virenscanner wird zwar empfohlen, jedoch sollten nicht parallel 10 auf einmal laufen. Auch Virenscanner aktivieren sich gerne im Autostart. Meist läuft der PC nach Deaktivierung wie geschmiert. Wer beispielsweise mit Photoshop oder aufwendigen Programmen arbeitet, deaktiviert während der Arbeit das Internet und die Virenscanner. So bleiben mehr Ressourcen für den eigentlichen Zweck übrig.

Die Festplatte aufräumen und Dateien löschen

Im Laufe der Zeit sammeln sich zahlreiche Dateien am Computer. Manche davon, doppelt und dreifach. Diese sollten allesamt geordnet und archiviert werden.  Die Fotos beispielsweise auf externe Festplatten speichern und unbenutzte Dateien löschen. Das gilt vor allem für die Temp-Dateien.

Das Betriebssystem neu installieren

Haben sich bereits zu viele Viren eingenistet oder es scheint nichts mehr zu funktionieren, sollte eine Neuinstallation des Betriebssystems erfolgen. Wichtig: Vorab alle wichtigen Dateien auf eine externe Festplatte speichern und erst danach installieren. Danach ist meistens eine Verbesserung festzustellen.

Die Hardware austauschen

Wenn alle Stricke reißen, liegt es meist an der Hardware. Neue Spiele beispielsweise, laufen mit alten Grafikkarten nicht mehr und ruckeln ziemlich stark. Es ist daher ratsam, den PC regelmäßig mit mehr Arbeitsspeicher, einer aktuellen SSD aufzurüsten. Sicherlich stellt sich hier die Frage, ob ein neuer Computer nicht günstiger kommt. Dies hängt immer vom einzelnen Fall ab. Preise vergleichen lohnt sich in diesem Bereich immer. Wenn es ein Komplettpaket mit einer guten Grafikarte und hohen Arbeitsspeicher gibt, dann lohnt sich ein Neukauf sicherlich mehr als das Aufrüsten.

Fazit: Ist kein offensichtlicher Grund zu erkennen, sollte ein Profi zu Rate gezogen werden. Meist sind es im Endeffekt doch Malware oder Viren, die sich gut verstecken und das System angreifen. Wer technisch in dem Bereich nicht so gut visiert ist, gibt es ab, um schlimmeres zu verhindern.



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