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Schluss mit Kabelsalat – hochwertiger Musikgenuss in allen Lebenslagen dank Bluetooth

Es ist gar nicht lange her, dass HiFi-Genuss eine recht unflexible Angelegenheit war. Teure Anlagen im Wohnzimmer brauchten immer schon Platz, eine feinabgestimmte Audiokette vom Zuspieler bis zu den Boxen und verständnisvolle Nachbarn sowieso. Letztere sind zwar immer noch von Vorteil, wenn es in den eigenen vier Wänden mal lauter zugehen soll, doch in Zeiten, in denen die komplette Musiksammlung auf dem Smartphone lagert, CDs und Vinylplatten hingegen im Regal verstauben, wird der mobile Aspekt auch in audiophilen Gefilden immer relevanter. Mobile High-Res-Player, portable Kopfhörerverstärker und Bluetooth-Lautsprecher machen glasklaren Musikgenuss inzwischen immer und überall möglich – und das sogar kabellos. Was es für guten mobilen Sound alles zu beachten gibt, klärt unser Überblick.

Das Smartphone mit Bluetooth-Lautsprechern verbinden

Kabel stören nicht nur, wenn sie quer durch die Wohnung führen, um Anlagen mit Fernsehern, Konsolen oder Blu-ray-Playern zu verbinden, sondern auch, wenn Musik unterwegs oder in der Natur genossen werden soll. Das Problem ist altbekannt: Was, wenn die sommerliche Gartenparty musikalisch untermalt werden soll, aber weit und breit keine Steckdose zu finden ist? Die Lösung bestand lange Jahre darin, die Anlage mühselig in den Garten zu schleppen und per Verlängerungskabel mit der Steckdose im Haus zu verbinden. Bluetooth-Lautsprecher gestalten dieses Prozedere mittlerweile deutlich leichter: Einfach die mobilen Geräte am gewünschten Platz aufstellen und kabellos per Smartphone ansteuern. Nahezu alle gängigen Smartphone- und iPhone-Modelle sind dazu in der Lage. Auf die Vorteile weist auch die Stiftung Warentest hin: Jeder kann beispielsweise auf einer Gartenparty mit seiner eigenen Musiksammlung das Bluetooth-Gerät ansteuern, Kabel gehören der Vergangenheit an und die Klangqualität ist selbst bei günstigeren Modellen deutlich höher als das, was blechern aus dem Handylautsprecher tönt. Tendenziell gilt laut Stiftung Warentest jedoch – wie fast immer im HiFi-Bereich – die Faustregel: Wer mehr zahlt, kriegt meist auch mehr Sound. Viele Hersteller, beispielsweise Teufel, bieten Geräte von unter 100 Euro bis in High-End-Bereiche um 1.000 oder mehr Euro an. Günstigere Geräte eignen sich für vor allem für gelegentliche Einsätze, liefern in vielen Fällen aber ausreichende Klangqualität, um lahme Grillabende zu beleben. Wer für seine Party hingegen druckvolle Bässe oder ausgewogen-klaren Klang sucht, legt meist etwas mehr Geld auf den Tisch.

Noch mehr mobiler Wohlklang

Beim Kauf von Bluetooth-Lautsprechern oder -Kopfhörern sind unbedingt die Akku-Laufzeiten der Geräte zu beachten. Wer plant, mehrere Stunden am Stück Musik zu hören, kann die Spieldauer zum Beispiel durch Verringern der Lautstärke verlängern. Wer noch mehr Klangqualität aus seinen mobilen Lautsprechern oder Kopfhörern kitzeln möchte, erreicht dies mit verlustfreien Audioformaten. Herkömmliche MP3s sind stark komprimiert und beanspruchen dadurch nur wenig Speicherplatz, doch dies auf Kosten der Klangqualität. In Zeiten, in denen microSD-Karten Kapazitäten von 128 oder sogar 200 GB bieten, ist eine so starke Komprimierung meist nicht mehr nötig. Verlustfreie Codecs – wie das Format „Free Lossless Audio Codec“(FLAC) – ermöglichen eine deutliche Qualitätssteigerung. Für Apple iTunes gibt es das „Apple Lossless Format“. Wer hingegen nicht auf MP3-Dateien verzichten möchte oder nur eine kleine SD-Karte im Smartphone hat, sollte darauf achten, dass die Bitrate der Dateien möglichst hoch ist: Bei 320 kBit/s ist der hörbare Unterschied zu verlustfreien Dateien verhältnismäßig gering. Noch besser als hochwertig digitalisierte CDs klingt das High-Res-Format: Auf CDs ist Musik nur mit einer Auflösung von 16 Bit gespeichert, da das Datenvolumen der Silberlinge sehr begrenzt ist. High-Res löst hingegen mit 24 Bit auf. Die Musikdateien sind entsprechend sehr groß, klanglich wird dafür Studioqualität erreicht.

Fazit

Optimale Audio-Lösungen für unterwegs gibt es inzwischen für jeden Bedarf: Musik-Gourmets erreichen mit hochwertigen Geräten und verlustfreien Dateiformaten ein Musikerlebnis der Extraklasse. Gelegenheitsnutzer kommen dank günstigerer Geräte ebenfalls in den Genuss, ihre komplette Musiksammlung über das Smartphone auch mit Freunden im Park hören zu können – dank Bluetooth-Technologie komplett ohne Kabelwirrwarr.

Bildrechte: Flickr Driver Iamdogjunkie CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten



Ein Kommentar

  1. Wenn ich mich noch daran erinnere, dass ich vor ungefähr 10 Jahren eine Philipps Bluetooth Box gekauft habe, deren Audioqualität so miserabel war, dass ich das Ding nach wenigen Minuten nie wieder angefasst habe und jetzt die mobilen Lautsprecher lauten und glaskaren Sound sehe, bin ich immer wieder ziemlich verblüfft, welche Technologie die Hersteller in diese kleinen Kasten reinstecken.
    Zuhause mehrere Geräte mit Spotify laufen lassen und einfach im gesamtem Haus die Musik vom Handy aus steuern und weiterlaufen lassen, ist ein Komfort, den ich mir nicht mehr wegdenken will. Ich bin gespannt, was da noch auf uns zukommen wird!

    Viele Grüße
    Berti

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